Pippi Langstrumpf

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Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren

© Aufführungsrechte beim Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg.

Pippi Langstrumpf ist ein aufgewecktes, neugieriges Mädchen, dass gemeinsam mit ihrem Affen „Herr Nilsson“ und ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ in die Villa Kunterbunt einzieht. Ihre Freunde sind die Nachbarskinder Tommy und Annika, die sich freuen, dass das alte Haus nun endlich nicht mehr leer steht. Gemeinsam mit Pippi verbringen sie viel Zeit und erleben einige lustige Abenteuer zusammen. Durch Pippis eigensinnige Art sorgt sie für viel Trubel in der idyllischen Kleinstadt. So kommt es zu einem Fangspiel mit der Polizei, einem unfreiwilligen, wilden Tanz mit der feinen Dame Frau Prysselius und weiteren außergewöhnlichen Begegnungen.

Pippi ist ein selbstbewusstes neunjähriges Mädchen mit Sommersprossen, dessen rote Haare zu zwei abstehenden Zöpfen geflochten sind. Sie vereinigt in sich viele Eigenschaften, die sich Kinder ersehnen. Pippi ist das stärkste Mädchen der Welt. So bestreitet sie mit ihrem Vater, wenn beide sich treffen, diverse Kraftproben.  Da Pippi allein ohne Eltern wohnt, kann sie alles tun und lassen, was sie möchte. Weil sie einen Koffer voller Goldstücke besitzt, ist sie auch materiell völlig unabhängig.

Pippi erzählt gerne außergewöhnliche Begebenheiten, die sie auf ihren Reisen mit ihrem Vater erlebt haben will und mit denen sie oft ihr unangepasstes Verhalten begründet. So sollen in Ägypten alle Menschen rückwärts gehen und in Hinterindien sogar auf den Händen. Diese skurrilen Geschichten entstammen aber, wie sie zuweilen selbst zugibt, ihrer blühenden Fantasie. Pippi gerät häufig mit Erwachsenen in Konflikt – so widersetzt sie sich zwei Polizisten, die sie in ein Kinderheim bringen wollen – und verursacht regelmäßig Chaos. Dabei bleibt sie jedoch stets freundlich, setzt ihre übermenschliche Kraft nur im Notfall und sehr behutsam gegen andere ein und zeigt ein reifes, kinderuntypisches Verantwortungsgefühl.


Quelle Wikipedia

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HINTERGRUNDINFOS

Wie mit Pippi alles anfing

»Ich kann mit dem besten Willen nicht begreifen, was ich getan habe, um so beliebt zu werden. Mir fällt nichts ein, wodurch ich das verdient hätte.«

Als im Herbst 1941 Astrid Lindgrens siebenjährige Tochter Karin an einer Lungenentzündung erkrankte, bat sie ihre Mutter eines Abends, ihr eine Geschichte zu erzählen.

„Was soll ich dir denn erzählen?“ fragte Astrid Lindgren und Karin antwortete: „Von Pippi Langstrumpf!“.

Die Kleine hatte den Namen in diesem Augenblick erfunden und so begann die Mutter zu berichten. Astrid Lindgren fand, dass es sich um ein ungewöhnliches Mädchen handeln müsse-schließlich hatte sie einen ungewöhnlichen Namen.

Karin liebte Pippi von Anfang an und bat um immer neue Geschichten von ihr - und ihre Mutter erzählte.

Drei Jahre später brach Astrid Lindgren sich den Knöchel und musste lange das Bett hüten. Um Karin eine Freude zu bereiten, schrieb sie die Geschichten aus der Villa Kunterbunt auf, doch als sie fertig war, schickte sie eine Abschrift an einen Verlag in Schweden und legte einen Brief bei, den sie mit den Worten „...in der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren!“ beendete.

Der Verlag lehnte das Buch ab.

 

Doch 1945 gewann Astrid Lindgren mit „Pippi Langstrumpf“ den 1. Preis bei einem Kinderbuchwettbewerb. Kurz danach erschien das erste Buch der heute weltweit bekannten Schriftstellerin.

Allerdings gab es auch eine ganze Reihe von Diskussionen rund um Pippi, denn so mancher Erwachsener fürchtete, das starke Mädchen mit den vielen Ideen und der gehörigen Spur Eigensinn könne ein schlechtes Beispiel für die junge Leserschaft sein: „Kein normales Kind“, schrieb geachtete Professor John Landquist, „isst eine ganze Sahnetorte auf oder geht barfuß auf Zucker. Beides erinnert an die Phantasie eines Irren.“ Er bescheinigte Astrid Lindgren, dass sie ohne Talent und unkultiviert sei; ihre Pippi wäre unnormal und krankhaft.

Weiterhin bemängelten die Kritiker, dass eine vulgäre Sprache in dem Buch verwendet würde und dieses demoralisierend wirke.

Glücklicherweise interessierten sich die Kinder nicht für die Meinung der Fachleute und liebten Pippi Langstrumpf von Anfang an. Die befürchteten negativen Einflüsse haben sich bis heute nicht nachweisen lassen und ab dem Frühjahr 1949 lasen auch die Kinder in Deutschland über das Mädchen aus Schweden.

Astrid Lindgren wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einer der bekanntesten und beliebtesten Jugendbuchautorinnen. Sie verstarb am 28.01.2002.

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Es spielen:

Pippi Langstrumpf: Fiona Bieling / Anne Beuse

Herr Nilsson: Lina Reimann / Laura Unrat

Annika: Lotta Krane / Kimberly Boy

Tommy: Noah Berger / Tim Möllers

Frau Prysselius: Tatjana Krane / Annett Boy

Klang: Petra Niepel / Elke Daeumer

Kling (Larsson): Patric Sohrt / Martin Weide

Donner-Karlsson: Volker Hüntemeyer / Henriette Niepel

Blom: Mia Kolmsee / Marina Uthmann

Kapitän Langstrumpf: Thomas Wieschebrock / Christoph Volkert

Frau Settergren: Monika Schmitz / Anja Hülsmann

Frau Granberg: Barbara Linnenbaum / Sabrina Münster

Lehrerin: Janina Rebholz / Lena Schwarte

Managerin: Adele Lenz / Sarah Brühne

Starker Adolf: Thomas Wieschenbrock / Christoph Volkert

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