22. März 2017
Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy

Ein Tanz? Der kann doch nicht so viel Arbeit machen, oder? Von wegen: Allein die Choreographie für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ braucht 16 bis 18 Stunden. Und dann muss noch wochenlang geübt werden. Darum laufen die Proben für „Zum Sterben schön“ bereits auf Hochtouren.

Eng wird es zurzeit in den Räumen der Freilichtbühne. Täglich stehen Probentermine an. Da muss Gudrun Maslanka schon schauen, wann die Tanzproben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ laufen können. Der große Saal im Spielerheim kann zwar mit einer Zwischenwand geteilt werden. Aber Schallschutz zwischen den Räumen ist nicht wirklich da.

Während im abgegrenzten Teil noch eine Szene von „Michel in der Suppenschüssel“ zu Ende geprobt wird, treffen die ersten Tänzerinnen ein. Sie proben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön„. Die Zwischenwand wird geschlossen. Da huscht noch schnell Steffi Krause direkt aus der „Michel“-Probe zur Tanzprobe herüber.

Die Trennwand ist für die Tänzerinnen mit einer Spiegelfolie beklebt. So sieht nicht nur die Choreografin Gudrun Maslanka, wie ihre Tänzerinnen und der einzige männliche Tänzer die vorgegebenen Schritte ausführen, sondern auch die Tanzenden können so ihre Körperhaltung kontrollieren.
Doch erst einmal werden die Schritte ohne Musik geprobt. Sitzen sie, kommt die Musik dazu. Aufmerksam beobachtet die Choreografin Schritte, Körperhaltung und Mimik. Der Text des Liedes handelt von Sorgen, doch „wenn man tanzt, federleicht über Balken schwebt, werden alle Sorgen kleiner“.

Plötzlich heißt es „Stopp“, die Musik wird abgeschaltet. „Der Text gibt vor, dass die Sorgen vorbei sind. Dann müssen eure Hände runter gehen, und ihr müsst lächeln“, fordert Maslanka. Also alles noch einmal, immer wieder wird korrigiert. Wem es anfangs noch kühl im Raum war, der kommt jetzt ins Schwitzen. Die Wiederholungen sind anstrengend, aber auch effektiv. Von Mal zu Mal läuft es besser.

Vier Tänzen müssen geprobt werden …

Vier Tänze muss das elfköpfige Ensemble proben. „Es gibt einen klassischen Teil, Tango, Mambo, Quickstepp und Cha-Cha-Cha. Außerdem zwei Paartänze mit Latein und Standard“, erzählt die Choreografin. Vor Weihnachten gab es bereits ein Vorcasting, und seit Januar läuft die Basisarbeit. Wie viel Arbeit steckt denn für die Choreografin drin, bis ein Tanz steht? „Um einen Tanz von dreieinhalb Minuten auszuarbeiten, brauche ich 16 bis 18 Stunden“, berichtet Gudrun Maslanka. Das macht sie natürlich zu Hause. Hinzu kommen die Proben, mal mit den Einzelpaaren, mal mit dem Ensemble und dann mit allen zusammen. Aber es macht auch Spaß. „Sonst würde ich es nicht machen“.

Das sieht das Ensemble auch so. Wenn dann im Sommer die Vorstellungen bei hoffentlich gutem Wetter viele Zuschauer anziehen, diese dann applaudieren, ist das Lohn für die Mühe. Dann ist es einfach „Zum Sterben schön„.

Alle Termine und weitere Infos zur Musikkomödie  finden Sie unter: „Zum Sterben schön“

… hier schon einmal Ausschnitte aus den Proben:

Quelle: WN.de