Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Opulente Musicalnacht – Musikalische Weltumarmung

Nicht Hamburg, nicht Berlin, nicht Stuttgart. Nein, Reckenfeld war am vergangenen Wochenende das Mekka der Fans von „Das Phantom der Oper“, „Sister Act“, „Tanz der Vampire“ und Co. Am Freitag und Samstag präsentierte die Freilichtbühne ihre Open-Air-Nacht der Musicals und begeisterte mit einer stimmungsvollen wie abwechslungsreichen und äußerst professionellen Darbietung vieler beliebter, aber auch einiger unbekannterer Melodien.

Dass der Premierenabend durch einen heftigen Schauer eher feucht-fröhlich ausfiel, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zumindest während der ersten Hälfte des 33 Songs plus zwei Zugaben umfassenden Programms, das unter musikalischer Leitung von Svenja Niepel einstudiert worden war, blieb es trocken. Erst im zweiten Teil öffneten sich die Himmelsschleusen, und es wurde eine kurze Pause eingelegt, in der sich die Zuschauer aus den vorderen Reihen unters Dach retteten. Als das musikalische Feuerwerk weiterging, war die klitschnasse Unterbrechung schnell wieder vergessen.

Die Auswahl der Titel bei dieser dritten Auflage der eigenen Musical-Nacht war ebenso facettenreich wie der Gesang und das Schauspiel. Neele Niepel entzückte mit ihrem herrlich koketten Auftritt zu „Denn am Schießeisen beißt keiner an“ aus „Annie get your gun“. Stefan Erdmann amüsierte in wunderbar verrückter Manier mit „Herod‘s song“ aus „Jesus Christ Superstar“. Klaus-Dieter Niepel sorgte bei „Die unstillbare Gier“ aus „Tanz der Vampire“ mit seiner tiefen Stimme für Gänsehaut.

 

Joseph und Aladdin

Eindringlich war Patrick Elsners Darbietung von „Schließt jede Tür“ aus „Joseph“. Darius Niepel betörte das Publikum mit „Arabische Nächte“ aus „Aladdin“.

Wiebke Daeumer legte mit „Ich gäb mein Leben her für dich“ aus „Miss Saigon“ einen herzzerreißenden Auftritt hin. Svenja Niepel verlieh „Erinnerung“ aus „Cats“ mit ihrer starken Stimme einen Hauch von Oper. Als jüngstes Mitglied des Ensembles entzückte der erst sieben Jahre alte Fabian Sterthaus mit „In meinem Schloss“ aus „Les Miserables“.

Und dann waren da noch Patrick Glatzel, Christian Grünig, Vanessa Binnewies, Julia Thaden, Antonia Erdmann und Maximilian Rinne , die als Tänzer und Statisten für viel Leben auf der Bühne sorgten. Letzterer spielte sich mit seinen humorigen Einlagen schnell in die Herzen der Zuschauer. Maximilian Rinne, der für die Inszenierung zuständig war, nahm sich dabei selbst aufs Korn. „Er kann nicht singen“, ließen Marjorie Hagenbeck und Patric Sohrt, die auf charmant-witzige Art durch das Programm führten, immer wieder verlauten. „Halten Sie sich die Ohren zu und stecken Sie den Kopf zwischen die Knie.“ Für die sympathisch-schräge Darbietung von „Sing!“ aus „A chorus line“, im Duett mit Svenja Niepel vorgetragen, gab es nach dem gespielten Spott viel ehrlichen Applaus für den Publikumsliebling.

 

Fliegender Kostümwechsel

Applaus, den verdienten auch die Kostüme, mit denen Gudrun Maslanka reichlich Arbeit gehabt haben muss. Nach fast jedem Lied wurden die Klamotten gewechselt. Vom zuckersüßen Rollschuh-Outfit ging es ins opulente Ballkleid, dann in die Römer-Robe und später ins Hippie-Gewand. Hier wurde ebenfalls mit viel Liebe zum Details gearbeitet. Umrahmt war das Ganze von einem edlen Zeltdach, für die Kulisse war Erwin Maslanka verantwortlich. Auch für ihn klatschten die Zuschauer, als sich das Ensemble kurz vor Mitternacht verabschiedete und sein Publikum mit vielen Eindrücken und sicherlich auch dem ein oder anderen Ohrwurm entließ.

 

Quelle: WN.de

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