Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Erwachsenen-Stück an der Freilichtbühne – Sie will keine Schokolade …

Schlager-Fans und Nostalgie-Freunde kommen auf der Freilichtbühne auch in diesem Sommer wieder voll auf ihre Kosten. Mit „Toast Hawaii“ steht erneut ein Musical voller Gute-Laune-Hits zum Mitsingen auf dem Spielplan. Diesmal werden die Zuschauer auf eine Zeitreise in die späten 50er und frühen 60er Jahre mitgenommen. Und zwar von zwei alten Bekannten: Richard Spengler und seiner Maria, die damals noch Sperlich hieß.

Bei „Toast Hawaii“ handelt es sich um die Vorgeschichte zu „Schlager lügen nicht“ – dem 70er-Jahre-Musical, mit dem die Freilichtbühne in den vergangenen beiden Jahren große Erfolge feierte und das im September nochmals mit drei Vorstellungen in Reckenfeld vertreten ist.

Zuerst aber erlebt das Publikum mit, wie aus Maria und Richard Spengler ein Paar wird. Weil die Geschichte voller Irrungen und Wirrungen, mit viel Komik und vor allem lauter musikalischer Ohrwürmern noch weiter in der Vergangenheit spielt, sind keine Vorkenntnisse nötig, um das Stück genießen zu können.

 

Es ist die Zeit des Wirtschaftswunders.

Maria ist süße 17 und träumt davon, in der Fernsehsendung „Das Wunschkonzert“ ihr Gesangstalent unter Beweis zu stellen. Ihr Herz brennt außerdem für den gleichaltrigen Richard, dem Lehrling aus dem Laden ihres Vaters. Peter Sperlich ist jedoch alles andere als begeistert von den Wünschen seiner Tochter. Kurzerhand reißt Maria aus und fährt heimlich ins Fernsehstudio, wo die beiden Showdamen Mona und Trixie um die Gunst des Moderators Wolfgang buhlen. Als Richard und Marias Eltern dazu kommen, überschlagen sich die Ereignisse. Und Frau Antje erklärt, was es eigentlich mit dem „Toast Hawaii“ auf sich hat.

Das Musical stammt, wie auch „Schlager lügen nicht„, aus der Feder von Thomas Schiffmann. Auch an der Freilichtbühne sind „Wiederholungstäter“ am Werk: Frank Meinecke und Cathrin Herkt führen bei beiden Stücken die Regie. Beide sind davon überzeugt, dass „Toast Hawaii“ nicht nur die Generation anspricht, die jene Zeit miterlebt hat, sondern ein breites Publikum. „Für junge Leute ist es spannend zu sehen, wie man damals gelebt hat“, glaubt Herkt und verweist auf die aufwendig zusammengestellten Requisiten und Kostüme. Hier wird wieder mit viel Liebe zum Details gearbeitet. Und Schlager, die liegen sowieso im Trend. „Auch die alten Titel sind heute noch bekannt“, erklärt Meinecke. 19 Lieder sind in das Musical eingebunden, darunter „Ich will keine Schokolade“ von Trude Herr, „So wie ein Tiger“ von Peter Kraus und „Liebeskummer lohnt sich nicht“ von Siw Malmquist. „Das sind einfach Melodien, die hängen bleiben“, betont Herkt. Werbung ist ebenfalls ein zentrales Thema. Ob Sarotti-Schokolade, Frauengold-Tonikum oder Dr.-Oetker-Pudding – nicht nur Ladenbesitzer Peter Sperlich hat zu allerlei Produkten die passenden Slogans parat.

 

Häufiger Ortswechsel auf der Bühne

Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung:“Toast Hawaii“ spielt im Wohnzimmer der Sperlichs, im Laden des Vaters, auf der Showbühne, im Backstagebereich von „Das Wunschkonzert“ und an weiteren Orten. Wie das alles unter einen Hut gebracht wird, möchte Meinecke vor der Premiere nicht verraten. Nur so viel: „Der Umbau ist auf ganz interessante Art gelöst worden.“ Das Ensemble umfasst 23 Personen – Darsteller, Tänzer und Statisten. „Wobei alle Statisten eine oder mehrere Rollen spielen“, betont Herkt. „Zwar ohne Text, aber sie sind genauso wichtig wie alle anderen Spieler.“

Es wird also viel zu sehen und zu hören geben bei „Toast Hawaii„. Das Regie-Team freut sich schon. „Das ist ein total schönes und kurzweiliges Stück“, findet Meinecke. „Mit schöner Musik, tollen Choreograpien, bunten Kostümen und viel Situationskomik.“ Herkt ist sicher: „Wem „Schlager lügen nicht“ gefallen hat, der wird auch „Toast Hawaii“ mögen.

Premiere feiert das Musical am 4. Juni (Samstag) um 20.30 Uhr. Es folgen noch zwölf weitere Vorstellungen. Alle Termine sowie Infos zum Kartenvorverkauf gibt es auf der Internetseite der Freilichtbühne. www.reckenfeld-freilichtbuehne.de

Weitere Vorstellungstermine unter: „Toast Hawaii

Quelle: WN.de

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