Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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WN: Laggenbecker Familie Nadig-Leis ist theaterverrückt – Der Sog der Bühne bleibt

Hobbys, die man als Familie gemeinsam wahrnehmen kann, gibt es nicht viele. An den Freilichtbühnen allerdings sind oft ganze Familien vom Kleinkind bis zu den Großeltern im Einsatz.

So auch an der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld. Die Familie Nadig-Leis ist dort aktiv. Dabei wohnt sie nicht mal „eben um die Ecke“. „Von Laggenbeck bis zur Bühne sind es je nach Strecke zwischen 35 und 40 Kilometer, die wir für unser Hobby fahren“, erzählt Mutter Nathalie.

Früh übt sich…

Die gebürtige Reckenfelderin war schon als Kind zehn Jahre lang bis zum Abitur an der Bühne aktiv. „Dann war erst einmal acht Jahre Pause“. 1997 zog es sie wieder in die Theaterwelt. Anfangs im Bühnenbau, ab und an half sie an der Kasse aus, und seit 2006 liegt ihr ganz besonderer Fokus in der Vorstandsarbeit beim Förderverein. Seit ihr Sohn Luka-Joel, neun Jahre alt, auf der Welt ist, steht sie meist als Statistin, inzwischen auch mit dem zweiten Sohn, gemeinsam auf der Bühne. „Ich war schon als Baby dabei“, strahlt der Neunjährige.

Bei „Michel“ spielt er in diesem Jahr einen Losverkäufer und einen Ausrufer. „Ich hätte ja gerne die Hauptrolle gespielt“, gibt er zu. Gerne hilft Luka-Joel auch am Grillstand mit, so wie kürzlich beim Maibaumfest, wo der Förderverein den Grillstand betrieb.

Die lange Fahrt nach Reckenfeld ist manchmal für ihn und seinen Bruder Mika-Veron, der fünf Jahre alt ist, etwas langweilig. Dann hören die Jungs CDs. „Gut, dass mein Elternhaus hier vor Ort ist, dann können wir den Kleinen schon mal dorthin bringen,“ freut sich die Grundschullehrerin.

Bühnenarbeit schult fürs Leben

Sie findet es sehr gut für die Kinder, wenn sie schon so jung an der Bühne aktiv sind. Sie lernen dort Disziplin, müssen Texte auswendig lernen, zuverlässig sein und vieles mehr. Von daher ist es für sie kein Problem, wenn Luka-Joel ab und an wegen der Vormittagsvorstellungen in der Schule fehlt. „Nur das frühe Aufsehen ist blöd. Wir müssen schon um 7 Uhr morgens weg fahren“, stöhnt der Filius.

Vater Ulli Leis (48) fährt meist direkt von der Arbeit zu den Proben, während seine Familie schon in Reckenfeld ist und vor der Probe bei den Großeltern vorbei schaut oder den Jüngsten dort abliefert.

„Einsatz an allen Fronten“

Ulli Leis kam 2007 durch seine Frau zur Bühne, hatte vorher keinen Bezug zum Theaterspiel. Aber ihm macht es Spaß. „Mitgegangen, mitgefangen“, lacht er und erzählt, dass seine erste Rolle eine Blume war. Seinen Einsatz an der Bühne bezeichnet er lachend als: „Einsatz an allen Fronten“.

Egal, ob auf der Bühne oder am Grillstand, er ist da, wo Hilfe gebraucht wird. Zum Glück kann sich der Elektriker an den Aufführungstagen frei nehmen. Das ist ein Plus für die Bühne, denn gerade bei den Kinderstücken ist der Männermangel aufgrund der Aufführungszeiten besonders groß.

Auch beim „Tag der offenen Bühne“ am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr ist die Familie Nadig-Leis natürlich voll im Einsatz. Einfach, weil es Spaß macht, als Familie ein gemeinsames Hobby zu haben.

WN: Gudrun und Erwin Maslanka – Aktiv ein Leben lang

Gäbe es die beiden nicht – man müsste sie sich schnitzen. Gudrun und Erwin Maslanka investieren einen Großteil ihrer Freizeit für die Freilichtbühne. Zwei echte Reckenfelder Köpfe im Porträt.

Es gibt Menschen, die gehen voll und ganz in ihrem Hobby auf. Zu dieser Spezies gehören Erwin und Gudrun Maslanka, die ehrenamtlich fast ihre gesamte Freizeit, vor allem in der ersten Jahreshälfte für die Freilichtbühne im Einsatz sind. Die beiden werkeln im Hintergrund, doch das, was sie dort zustande bringen, ist auf der Bühne zu sehen. Während Erwin zum Kern des Bühnenbauteams zählt, ist seine Frau mit Schere, Nadel und Faden sowie tänzerisch unterwegs.

Die Liebe war es, die sie zur Bühne brachte. Als sie ihren Erwin 1980 kennen lernte, nahm der sie mit zur Bühne. „Er war dort den ganzen Sommer in Einsatz. Wenn ich in seiner Nähe sein wollte musste ich also auch meine Freizeit dort verbringen“, lacht Gudrun. Anfangs half sie in der Maske mit. Seit 1982 kümmert sie sich um die Kostüme, Bauernkomödien standen damals aus dem Spielplan. „Fehlte etwas, wurde das vom Stadttheater ausgeliehen.“

WN: Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück sind ausverkauft – „Fliegender Wechsel“ für Michel

Die Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück „Michel in der Suppenschüssel“ an der Reckenfelder Freilichtbühne sind ausverkauft. Zusätzliche Mittagsvorstellungen werden eingerichtet.

Pressefoto? – Ja gerne, doch kaum sitzt Petra Niepel an ihrem Schreibtisch in der Freilichtbühnengeschäftsstelle, da klingelt schon wieder das Telefon. „Das geht jetzt ständig so“, freut sich Geschäftsführerin Petra Niepel. Das kann Renate Meuselwitz, die ihr ehrenamtlich zur Seite steht, nur bestätigen. „Seit wir die Spielpläne herausgeschickt haben, laufen die Drähte heiß“, freuen sich die beiden trotz der vielen Arbeit.

Die Schulvorstellungen für „Michel in der Suppenschüssel“ , die vormittags angeboten werden, sind bereits komplett ausverkauft. „Da geht gar nichts mehr“, so Petra Niepel. Als Neuerung gibt es jetzt noch zwei neue Vorstellungstermine, und zwar einmal am Mittwoch, 5. Juli, um 14.30 Uhr, und am Donnerstag, 13. Juli, um 12 Uhr.

WN: Proben für Musikkomödie laufen: Zum Sterben schön

Zum Sterben schön / Tag der offenen Bühne 2017 / Foto: Fiona Bieling Zum Sterben schön / Tag der offenen Bühne 2017 / Foto: Fiona Bieling Zum Sterben schön / Tag der offenen Bühne 2017 / Foto: Fiona Bieling

Ein Tanz? Der kann doch nicht so viel Arbeit machen, oder? Von wegen: Allein die Choreographie für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ braucht 16 bis 18 Stunden. Und dann muss noch wochenlang geübt werden. Darum laufen die Proben für „Zum Sterben schön“ bereits auf Hochtouren.

Eng wird es zurzeit in den Räumen der Freilichtbühne. Täglich stehen Probentermine an. Da muss Gudrun Maslanka schon schauen, wann die Tanzproben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ laufen können. Der große Saal im Spielerheim kann zwar mit einer Zwischenwand geteilt werden. Aber Schallschutz zwischen den Räumen ist nicht wirklich da.

Während im abgegrenzten Teil noch eine Szene von „Michel in der Suppenschüssel“ zu Ende geprobt wird, treffen die ersten Tänzerinnen ein. Sie proben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“. Die Zwischenwand wird geschlossen. Da huscht noch schnell Steffi Krause direkt aus der „Michel“-Probe zur Tanzprobe herüber.

 

Alle Termine und weitere Infos zur Musikkomödie  finden Sie unter: „Zum Sterben schön“

 

… hier schon einmal Ausschnitte aus den Proben:

 

WN: Freilichtbühne – Sieben mal volles Haus

Das Winterstück der Freilichtbühne „Kalendergirls“ war überaus erfolgreich. Eine ähnlich gute Resonanz der Zuschauer wünschen sich die Aktiven der Freilichtbühne auch für die Stücke der Sommersaison. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen.

Kalendergirls„, die komische und zugleich berührende Geschichte einiger Frauen um die 50, erwies sich als Erfolgsstück des Bühnen-Winters. Sieben Vorstellungen gab die Gruppe rund um Viola und Nele Niepel , die Regie führten. 560 Zuschauer, überwiegend Frauen, fanden sich im Spielerheim der Freilichtbühne ein und waren am Ende jeder Vorstellung begeistert. Regisseurin Viola Niepel freut sich persönlich sehr darüber, „dass trotz der Ernsthaftigkeit, die dieses Stück beinhaltet, auch viel gelacht wurde. Die Resonanz war durchweg positiv“.

WN: Niklas Bieling zwischen Bühne und Wehr – Talent auf Bühne, Matte und am Rohr

Junge Menschen haben viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Niklas Bieling aus Reckenfeld hat sich für F und F entschieden – Freilichtbühne und Feuerwehr. Der Freilichtbühne gehört er bereits seit dem Jahr 2000 an. Anfangs stand er als Statist bei Kinderstücken auf der Bühne. Über drei, vier Jahre hinweg gehörte er, gemeinsam mit seiner Schwester, einer kleinen bühneninternen Gruppe an, die in der Vorweihnachtszeit unterwegs war. Mit kurzen Theaterstücken begeisterte die Truppe Altentreffs und erfreute auf Weihnachtsfeiern. Dabei wurde Geld für einen „guten Zweck“ gesammelt.

Nachdem er in einer dieser Minitheaterstücke völlig überzeugend in die Rolle eines gestressten Geschäftsmannes schlüpfte, bekam er seine erste große Sprechrolle beim Sommertheater. „Ich durfte den Simba bei „König der Löwen“ spielen.“ Bereits da zeigte er mit ersten Gesangseinlagen, dass er nicht nur schauspielern, sondern auch singen kann. Ab da gab es immer mehr Sprech- und Gesangsrollen für den inzwischen 21-Jährigen. Wer „Schlager lügen nicht“ sah, erinnert sich sicherlich an den urkomischen Jürgen. Die Rolle des tollpatschigen Jugendlichen spielte er überzeugend.

WN: Casting für Musiktheaterstück – Von Liebe, Drogen und Tod

An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying – ein bedeutungsvolles Leben“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt.

Ben, Gwendolyn, Lucy und Johanna werden gesucht – vielmehr Jugendliche oder junge Erwachsene, die gerne in deren Rollen schlüpfen möchten. An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying – ein bedeutungsvolles Leben“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt. Deshalb wird am 2. Februar (Donnerstag) um 18 Uhr im Spielerheim ein offenes Casting veranstaltet.

Nachwuchsdarstellern und jenen, die es werden wollen, bietet sich eine einmalige Gelegenheit. Denn die Jugendlichen der Freilichtbühne arbeiten dabei nicht mit einer Vorlage, sondern mit einem selbst verfassten Script. Es stammt aus der Feder von Tabea Niepel , die zusammen mit Leah Finke auch die Regie übernimmt. „Ich habe das Stück mit Hilfe von Freunden geschrieben“, erklärt sie.

WN: Premiere der „Kalendergirls“ auf der Freilichtbühne – Wenn reifere Damen Haut zeigen

Witzig, britisch, ein bisschen frivol und durchaus ernst: Die Komödie „Calendar Girls“ begeisterte bei der Premiere im Spielerheim der Freilichtbühne.

John mochte Sonnenblumen sehr gerne. „Wo auch immer Licht ist, diese Blumen werden es finden“, schreibt er, als er schon sterbenskrank ist. Und bilanziert: „Eine Lebenslehre.“ Das Rollstuhl-Rennen der Kranken hat er noch gewonnen: „Bergauf war‘s nicht so gut, aber bergab ging‘s in acht Sekunden!“ Einer jedoch ist noch schneller: der Krebs. Da hilft kein Optimismus, keine klugen Worte, kein Galgenhumor. Es gibt Filme, die jetzt zu Ende wären. Düstere Filme. „Calendar Girls“ nicht. Die bekannte britische Komödie ist eine Geschichte von Liebe, Freundschaft und Engagement – und von sechs Frauen, die zwar nicht dem Tod, aber doch zumindest dem Vergessen die Stirn bieten.

Viola und Neele Niepel haben die gleichermaßen ulkige wie rührende Story jetzt auf die Freilichtbühne gebracht: Am Samstagabend feierte das Stück im pickepackevollen Spielerheim Premiere. Mit Momenten zum Nachdenken, jeder Menge britischem Humor – und mit famosen Kalendar Girls. Chris (Stephanie Krause), Celia (Ulrike Erdmann), Jessie (Marjorie Hagenbeck), Ruth (Christiane Meinecke), Cora (Mariele Albermann) und Annie (Cathrin Herkt) bilden den liebenswert-chaotischen Frauenclub, der sich neckt, anzickt, manchmal gemeinsam langweilt – aber sich eigentlich doch sehr lieb hat. Und: sich für die gute Sache einsetzt. Marmelade kochen, irgendwelchen Krimskrams basteln, verkleidet „God save the Queen“ singen – abstrus und einfach saukomisch. Als John (Fiet Krause), Annies Mann, stirbt, ist zwar eigentlich nichts mehr wie vorher – bald aber doch vieles wie immer. Die Mädels wollen wieder helfen und John ein Denkmal setzen. Das „John-Clarke-Gedächtnis-Sofa“, die Couch für die wartenden Angehörigen in der Klinik, in der John behandelt wurde.

Preise:

Preise Kalender Girls

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WN: Freilichtbühne inszenierte „Tratsch im Treppenhaus“ – „Immer noch aktuell“

Als äußert vielseitig erweist sich das diesjährige Freilichtbühnenprogramm in Reckenfeld. Als Familienstück gibt es den Klassiker „Michel aus der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren (Premiere 4. Juni, 16 Uhr).

Hier werden wieder sehr viele Kinder ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Nachwuchsförderung wird schon seit über mehr als 60 Jahren an der Bühne betrieben. Denn nur so konnte sich die Bühne im Laufe ihres 70-jährigen Bestehens weiterentwickeln.

Eher der Moderne verpflichtet ist die musikalische Theaterkomödie mit schwarzem britischer Humor „Zum Sterben schön“ (Premiere 17. Juni, 20.30 Uhr). Das Stück ist inspiriert vom Film „Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge“ aus dem Jahr 2002. Nach den sehr beliebten Musikkomödien der vergangenen Jahre setzt die Bühne hier einen neuerlichen, diesmal gleichwohl etwas anderen musikalischen Akzent. Schließlich soll den Zuschauern immer wieder etwas Neues geboten werden.

WN: „Klimbim“ wird aufpoliert

Mit dem „Klimbim Shop“ hat der Förderverein der Freilichtbühne im vergangenen Jahr einen enormen Umsatz gemacht. Eigens kreierte Cocktails, passend zum Erfolgsstück „Toast Hawaii“, fanden reißenden“ Absatz. Mit dem Erlös wird nun die Aktionsfläche neben dem Shop erweitert.

Der Förderverein der Freilichtbühne Reckenfeld kann stolz sein auf das, was er in der vergangenen Saison geleistet hat. Nicht nur, dass passend zum Bühnenauftakt der Grillstand komplett saniert worden ist. Nein, auch hinter der Bühne hat der Förderverein dafür gesorgt, dass die Spieler, die auf ihren Auftritt warten, unter einem schützenden Dach auf gepflasterter Fläche sitzen können.

Einnahmen verzeichnet der Förderverein der Freilichtbühne „FVF“ durch Spenden, aber vor allem durch den Grillstand und den „ Klimbim Shop“ im Eingangsbereich.

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Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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