Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Laggenbecker Familie Nadig-Leis ist theaterverrückt – Der Sog der Bühne bleibt

Hobbys, die man als Familie gemeinsam wahrnehmen kann, gibt es nicht viele. An den Freilichtbühnen allerdings sind oft ganze Familien vom Kleinkind bis zu den Großeltern im Einsatz.

So auch an der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld. Die Familie Nadig-Leis ist dort aktiv. Dabei wohnt sie nicht mal „eben um die Ecke“. „Von Laggenbeck bis zur Bühne sind es je nach Strecke zwischen 35 und 40 Kilometer, die wir für unser Hobby fahren“, erzählt Mutter Nathalie.

Früh übt sich…

Die gebürtige Reckenfelderin war schon als Kind zehn Jahre lang bis zum Abitur an der Bühne aktiv. „Dann war erst einmal acht Jahre Pause“. 1997 zog es sie wieder in die Theaterwelt. Anfangs im Bühnenbau, ab und an half sie an der Kasse aus, und seit 2006 liegt ihr ganz besonderer Fokus in der Vorstandsarbeit beim Förderverein. Seit ihr Sohn Luka-Joel, neun Jahre alt, auf der Welt ist, steht sie meist als Statistin, inzwischen auch mit dem zweiten Sohn, gemeinsam auf der Bühne. „Ich war schon als Baby dabei“, strahlt der Neunjährige.

Bei „Michel“ spielt er in diesem Jahr einen Losverkäufer und einen Ausrufer. „Ich hätte ja gerne die Hauptrolle gespielt“, gibt er zu. Gerne hilft Luka-Joel auch am Grillstand mit, so wie kürzlich beim Maibaumfest, wo der Förderverein den Grillstand betrieb.

Die lange Fahrt nach Reckenfeld ist manchmal für ihn und seinen Bruder Mika-Veron, der fünf Jahre alt ist, etwas langweilig. Dann hören die Jungs CDs. „Gut, dass mein Elternhaus hier vor Ort ist, dann können wir den Kleinen schon mal dorthin bringen,“ freut sich die Grundschullehrerin.

Bühnenarbeit schult fürs Leben

Sie findet es sehr gut für die Kinder, wenn sie schon so jung an der Bühne aktiv sind. Sie lernen dort Disziplin, müssen Texte auswendig lernen, zuverlässig sein und vieles mehr. Von daher ist es für sie kein Problem, wenn Luka-Joel ab und an wegen der Vormittagsvorstellungen in der Schule fehlt. „Nur das frühe Aufsehen ist blöd. Wir müssen schon um 7 Uhr morgens weg fahren“, stöhnt der Filius.

Vater Ulli Leis (48) fährt meist direkt von der Arbeit zu den Proben, während seine Familie schon in Reckenfeld ist und vor der Probe bei den Großeltern vorbei schaut oder den Jüngsten dort abliefert.

„Einsatz an allen Fronten“

Ulli Leis kam 2007 durch seine Frau zur Bühne, hatte vorher keinen Bezug zum Theaterspiel. Aber ihm macht es Spaß. „Mitgegangen, mitgefangen“, lacht er und erzählt, dass seine erste Rolle eine Blume war. Seinen Einsatz an der Bühne bezeichnet er lachend als: „Einsatz an allen Fronten“.

Egal, ob auf der Bühne oder am Grillstand, er ist da, wo Hilfe gebraucht wird. Zum Glück kann sich der Elektriker an den Aufführungstagen frei nehmen. Das ist ein Plus für die Bühne, denn gerade bei den Kinderstücken ist der Männermangel aufgrund der Aufführungszeiten besonders groß.

Auch beim „Tag der offenen Bühne“ am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr ist die Familie Nadig-Leis natürlich voll im Einsatz. Einfach, weil es Spaß macht, als Familie ein gemeinsames Hobby zu haben.

Quelle: WN.de

Gudrun und Erwin Maslanka – Aktiv ein Leben lang

Gäbe es die beiden nicht – man müsste sie sich schnitzen. Gudrun und Erwin Maslanka investieren einen Großteil ihrer Freizeit für die Freilichtbühne. Zwei echte Reckenfelder Köpfe im Porträt.

Es gibt Menschen, die gehen voll und ganz in ihrem Hobby auf. Zu dieser Spezies gehören Erwin und Gudrun Maslanka, die ehrenamtlich fast ihre gesamte Freizeit, vor allem in der ersten Jahreshälfte für die Freilichtbühne im Einsatz sind. Die beiden werkeln im Hintergrund, doch das, was sie dort zustande bringen, ist auf der Bühne zu sehen. Während Erwin zum Kern des Bühnenbauteams zählt, ist seine Frau mit Schere, Nadel und Faden sowie tänzerisch unterwegs.

Die Liebe war es, die sie zur Bühne brachte. Als sie ihren Erwin 1980 kennen lernte, nahm der sie mit zur Bühne. „Er war dort den ganzen Sommer in Einsatz. Wenn ich in seiner Nähe sein wollte musste ich also auch meine Freizeit dort verbringen“, lacht Gudrun. Anfangs half sie in der Maske mit. Seit 1982 kümmert sie sich um die Kostüme, Bauernkomödien standen damals aus dem Spielplan. „Fehlte etwas, wurde das vom Stadttheater ausgeliehen.“

 

Gelernt hat sie das Nähen nie

„Immer aufgepasst wie es geht und selbst probiert“. So entwickelte sich unter ihrer Leitung im Laufe der Jahre eine Nähstube. Inzwischen sind es pro Jahr gut 20 Kostüme, die allein durch ihre Hände gehen. Viele weitere, die sie plant, entwirft, skizziert, kommen hinzu. Der Stoffeinkauf für ihre acht bis zehn fleißigen Näherinnen, ohne die es gar nicht geht, kommt dazu. Die großen Roben für die Musicalnächte näht sie alleine.

Als 1983/1984 orientalische Stücke auf dem Spielplan standen, gab es erstmalig Tanzeinlagen auf der Bühne. Unzählige Tänze hat Gudrun seitdem choreografiert, zum Beispiel „My fair Lady„. Die Liebe zum Tanzen verbindet das Ehepaar ebenfalls. So gründete Gudrun 1981 ein Männerballett, das insgesamt sieben Jahre erfolgreich in der Karnevalszeit unterwegs war. Ehe-mann Erwin war mit dabei. Jazzgymnastik, Jazzdance und Übungsleiterschein für den SCR, die Liste lässt sich bei Gudrun fortführen. Über Gudruns Einsatz als Jazzdancetrainerin in der Citytanzschule kamen die beiden, nachdem Erwin keinen Schichtdienst mehr hatte, zum Turniertanz. „Wir waren zwar nicht die Besten, aber die Lustigsten“ stapeln sie tief. „Wir entschieden uns für die Freilichtbühne“, erzählt Erwin. Er kam 1973 über einen Nachbarn zur Bühne und half dort anfangs bei der damals recht simplen Technik und dem Bühnenaufbau. 1975 stand er in „Urlaub in Stankt Grobian“ auf der Bühne und „ich wirkte damals in vier Stücken gleichzeitig mit“, erinnert er sich.

Erwin führte bei den ersten orientalischen und später bei einigen anderen Stücken Regie. „In drei aufeinander folgenden Jahren ging es auf der Bühne orientalisch zu. Das dazu passende Bühnenbild wurde von Jahr zu Jahr erweitert. Der sieben Meter hohe Turm war das Highlight dieser Kulisse“. Und immer wieder stand er zwischendurch selbst auf der Bühne, so in der Hauptrolle bei „Charlys Tante“ .

 

In Halle 27 der Freilichtbühne

In „Halle 27“, der Werkstatt der Bühne, verbringt Erwin Maslanka viel Zeit mit einem kleinen, harten Kern an Mitstreitern. Mit Holz arbeitete er immer gerne. „Nach einer Umschulung zum Tischler habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, und jetzt als Rentner ist die Bühne noch mehr mein Hobby“.

Der Ideenreichtum des Ehepaares Maslanka wird auch kreativ im eigenen Haus umgesetzt. Da ist fast nichts von der Stange. Urlaub und Radtouren sind die kleinen Auszeiten von der Bühne.
Dass es heute eine Kinder- und eine Jugendgruppe gibt, ist ihm und Heidi Knieps zu verdanken. Was sie 1974 begannen, legte den Grundstein dafür, dass heute zahlreiche Kinder und Jugendliche an der Bühne aktiv sind.

Aktuell laufen die Proben für die Komödie „Zum Sterben schön“.

Linedance würde Gudrun gerne ab dem Herbst anbieten. „Wenn ich einen passenden Raum finde. Ich glaube das Interesse wäre da“.

Quelle: WN.de

Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück sind ausverkauft – „Fliegender Wechsel“ für Michel

Die Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück „Michel in der Suppenschüssel“ an der Reckenfelder Freilichtbühne sind ausverkauft. Zusätzliche Mittagsvorstellungen werden eingerichtet.

Pressefoto? – Ja gerne, doch kaum sitzt Petra Niepel an ihrem Schreibtisch in der Freilichtbühnengeschäftsstelle, da klingelt schon wieder das Telefon. „Das geht jetzt ständig so“, freut sich Geschäftsführerin Petra Niepel. Das kann Renate Meuselwitz, die ihr ehrenamtlich zur Seite steht, nur bestätigen. „Seit wir die Spielpläne herausgeschickt haben, laufen die Drähte heiß“, freuen sich die beiden trotz der vielen Arbeit.

Die Schulvorstellungen für „Michel in der Suppenschüssel“ , die vormittags angeboten werden, sind bereits komplett ausverkauft. „Da geht gar nichts mehr“, so Petra Niepel. Als Neuerung gibt es jetzt noch zwei neue Vorstellungstermine, und zwar einmal am Mittwoch, 5. Juli, um 14.30 Uhr, und am Donnerstag, 13. Juli, um 12 Uhr.

 

Michel in der Suppenschüssel

 

Vorstellungen für Schulen und Kindergärten

„Früher haben wir, wenn wir zwei Vorstellungen an einem Tag hatten, die zweite um 16 Uhr angeboten. Doch das ist für Schulen und manche Kindergärten oft zu spät“ weiß Niepel aus Erfahrung. Für die Schauspieler bedeuten die neuen Zeiten einen „fliegenden Wechsel“. Kurze Pause, um etwas zu essen, vielleicht ein wenig nachschminken, und dann geht es schon wieder ab auf die Bühne. Außerdem wird es auch immer schwieriger, Schüler, die im Stück mitwirken, vom Unterricht befreit zu bekommen, und die Berufstätigen haben oft das gleiche Problem.

Die Premiere vom quirligen Michel, der nur Schabernack im Kopf hat, ist am 4. Juni um 16 Uhr. 16 Vorstellungen sind bis zum 10. September im Angebot. Wer sich seinen Lieblingsplatz sichern möchte, sollte rechtzeitig vorbuchen, denn die Lausbubengeschichte aus der Feder von Astrid Lindgren ist beliebt.

Neben Michel stehen noch die Komödie „Tratsch im Treppenhaus“ und die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ auf dem Sommerspielplan. Das Frauenkabarett „DietutniX“ bietet Glanzlichter am 18. und 19. August. Vorbestellungen sind auf www.reckenfeld-freilichtbuehne.de und unter 02575/15 66 möglich.

Quelle: WN.de

Proben für Musikkomödie laufen: Zum Sterben schön

Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy

Ein Tanz? Der kann doch nicht so viel Arbeit machen, oder? Von wegen: Allein die Choreographie für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ braucht 16 bis 18 Stunden. Und dann muss noch wochenlang geübt werden. Darum laufen die Proben für „Zum Sterben schön“ bereits auf Hochtouren.

Eng wird es zurzeit in den Räumen der Freilichtbühne. Täglich stehen Probentermine an. Da muss Gudrun Maslanka schon schauen, wann die Tanzproben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ laufen können. Der große Saal im Spielerheim kann zwar mit einer Zwischenwand geteilt werden. Aber Schallschutz zwischen den Räumen ist nicht wirklich da.

Während im abgegrenzten Teil noch eine Szene von „Michel in der Suppenschüssel“ zu Ende geprobt wird, treffen die ersten Tänzerinnen ein. Sie proben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön„. Die Zwischenwand wird geschlossen. Da huscht noch schnell Steffi Krause direkt aus der „Michel“-Probe zur Tanzprobe herüber.

Die Trennwand ist für die Tänzerinnen mit einer Spiegelfolie beklebt. So sieht nicht nur die Choreografin Gudrun Maslanka, wie ihre Tänzerinnen und der einzige männliche Tänzer die vorgegebenen Schritte ausführen, sondern auch die Tanzenden können so ihre Körperhaltung kontrollieren.
Doch erst einmal werden die Schritte ohne Musik geprobt. Sitzen sie, kommt die Musik dazu. Aufmerksam beobachtet die Choreografin Schritte, Körperhaltung und Mimik. Der Text des Liedes handelt von Sorgen, doch „wenn man tanzt, federleicht über Balken schwebt, werden alle Sorgen kleiner“.

Plötzlich heißt es „Stopp“, die Musik wird abgeschaltet. „Der Text gibt vor, dass die Sorgen vorbei sind. Dann müssen eure Hände runter gehen, und ihr müsst lächeln“, fordert Maslanka. Also alles noch einmal, immer wieder wird korrigiert. Wem es anfangs noch kühl im Raum war, der kommt jetzt ins Schwitzen. Die Wiederholungen sind anstrengend, aber auch effektiv. Von Mal zu Mal läuft es besser.

Vier Tänzen müssen geprobt werden …

Vier Tänze muss das elfköpfige Ensemble proben. „Es gibt einen klassischen Teil, Tango, Mambo, Quickstepp und Cha-Cha-Cha. Außerdem zwei Paartänze mit Latein und Standard“, erzählt die Choreografin. Vor Weihnachten gab es bereits ein Vorcasting, und seit Januar läuft die Basisarbeit. Wie viel Arbeit steckt denn für die Choreografin drin, bis ein Tanz steht? „Um einen Tanz von dreieinhalb Minuten auszuarbeiten, brauche ich 16 bis 18 Stunden“, berichtet Gudrun Maslanka. Das macht sie natürlich zu Hause. Hinzu kommen die Proben, mal mit den Einzelpaaren, mal mit dem Ensemble und dann mit allen zusammen. Aber es macht auch Spaß. „Sonst würde ich es nicht machen“.

Das sieht das Ensemble auch so. Wenn dann im Sommer die Vorstellungen bei hoffentlich gutem Wetter viele Zuschauer anziehen, diese dann applaudieren, ist das Lohn für die Mühe. Dann ist es einfach „Zum Sterben schön„.

Alle Termine und weitere Infos zur Musikkomödie  finden Sie unter: „Zum Sterben schön“

… hier schon einmal Ausschnitte aus den Proben:

Quelle: WN.de

Freilichtbühne Reckenfeld – Sieben mal volles Haus

Das Winterstück der Freilichtbühne „Kalendergirls“ war überaus erfolgreich. Eine ähnlich gute Resonanz der Zuschauer wünschen sich die Aktiven der Freilichtbühne auch für die Stücke der Sommersaison. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen.

Kalendergirls„, die komische und zugleich berührende Geschichte einiger Frauen um die 50, erwies sich als Erfolgsstück des Bühnen-Winters. Sieben Vorstellungen gab die Gruppe rund um Viola und Nele Niepel , die Regie führten. 560 Zuschauer, überwiegend Frauen, fanden sich im Spielerheim der Freilichtbühne ein und waren am Ende jeder Vorstellung begeistert. Regisseurin Viola Niepel freut sich persönlich sehr darüber, „dass trotz der Ernsthaftigkeit, die dieses Stück beinhaltet, auch viel gelacht wurde. Die Resonanz war durchweg positiv“.

Nur einmal war das Stück im Spätherbst der Öffentlichkeit durch die Presse vorgestellt worden und doch waren innerhalb kürzester Zeit alle Plätze ausverkauft. Das zeigt, dass diese Art von Theater durchaus gewünscht ist.

Ob das Stück im kommenden Winter noch einmal wieder aufgenommen wird, kann die Regisseurin noch nicht sagen. „Wir haben innerhalb der Gruppe noch nicht darüber gesprochen.“

Kein Wunder, noch während „Kalendergirls“ auf dem Spielplan steht, wird schon für das diesjährige Sommertheater geprobt. Auch das ein Grund dafür, dass nicht mehr Termine für „Kalendergirls“ aufgenommen werden konnten, weil das Spielerheim für die Proben zur Verfügung stehen muss.

 

Gemeinsam mit Patrick Sohrt führt Viola Niepel in diesem Jahr bei der britisch-ironisch und musikalischen Theaterkomödie „Zum Sterben schön“ Regie. Das Stück entstand in Anlehnung an den Film „Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge“ aus dem Jahr 2002. Premiere ist am 17. Juni.

 

Die Bühne startet traditionell mit dem „Tag der offenen Bühne“ am Muttertag, 14. Mai in die diesjährige Bühnensaison. Auf dem Sommerspielplan stehen neben „Grabgeflüster“ auch „Tratsch im Treppenhaus“ (Premiere 27. Mai) und als Familienstück „Michel in der Suppenschüssel“ (Premiere 4. Juni).

In diesem Jahr ist auch wieder das Frauenkabarett „Dietutnix“ zu Gast und zwar am 18. und 19. August, jeweils um 20.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf ist bereits angelaufen.

Für die bühneneigenen Produktionen können im Vorfeld Plätze reserviert werden. Weitere Informationen sowie Kartenvorbestellungen sind über die Geschäftsstelle unter 0 25 75/15 66 und über die Internetseite www.reckenfeld-freilichtbuehne.de möglich.

Quelle: WN.de

Niklas Bieling zwischen Bühne und Wehr – Talent auf Bühne, Matte und am Rohr

Junge Menschen haben viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Niklas Bieling aus Reckenfeld hat sich für F und F entschieden – Freilichtbühne und Feuerwehr. Der Freilichtbühne gehört er bereits seit dem Jahr 2000 an. Anfangs stand er als Statist bei Kinderstücken auf der Bühne. Über drei, vier Jahre hinweg gehörte er, gemeinsam mit seiner Schwester, einer kleinen bühneninternen Gruppe an, die in der Vorweihnachtszeit unterwegs war. Mit kurzen Theaterstücken begeisterte die Truppe Altentreffs und erfreute auf Weihnachtsfeiern. Dabei wurde Geld für einen „guten Zweck“ gesammelt.

Nachdem er in einer dieser Minitheaterstücke völlig überzeugend in die Rolle eines gestressten Geschäftsmannes schlüpfte, bekam er seine erste große Sprechrolle beim Sommertheater. „Ich durfte den Simba bei „König der Löwen“ spielen.“ Bereits da zeigte er mit ersten Gesangseinlagen, dass er nicht nur schauspielern, sondern auch singen kann. Ab da gab es immer mehr Sprech- und Gesangsrollen für den inzwischen 21-Jährigen. Wer „Schlager lügen nicht“ sah, erinnert sich sicherlich an den urkomischen Jürgen. Die Rolle des tollpatschigen Jugendlichen spielte er überzeugend.

Und ein Jahr darauf demonstrierte er seine Fähigkeiten in einer ganz anderen Rolle. Im Tanzmusical „Fame“ ist er ein Macho-Typ. „Die Rolle des Tyron war wirklich ein krasser Unterschied zu dem, was ich bisher darstellten durfte. Unterschiedliche Typen zu spielen, macht richtig Spaß“, erzählt Niklas.

 

2017 im Stück „Zum Sterben schön

Auch in diesem Jahr kann man ihn wieder auf der Bühne erleben. In der Theaterkomödie „Zum Sterben schön“ hat er eine Rolle übernommen. „Die dürfte vom Charakter wieder in Richtung schüchtern gehen“, verrät er. „Nebenbei“ spielt er seit 15 Jahren Badminton beim SCR und ist seit fast vier Jahren im Judoclub Greven aktiv. „Das mache ich in erster Line der Fitness wegen“.

Nun, fit sein muss er auf der Bühne, aber vor allem bei der freiwilligen Feuerwehr. Im Juni des vergangenen Jahres trat er dem Löschzug Reckenfeld bei. „Ich möchte später beruflich in diese Richtung gehen und schon mal schauen, ob dass das Richtige für mich ist.“ Bisher nimmt er nur an den Übungsabenden teil. Um an einem richtigen Einsatz teilnehmen zu können, muss er erst den Grundlehrgang absolvieren.

Hauptamtlich fährt er inzwischen für den DRK Krankentransporte, und im September beginnt er mit seiner Ausbildung zum Notfallsanitäter. Im September ist ja die Freilichtbühnensaison beendet, und Niklas wird sich dann in seine Ausbildung knien.

Quelle: WN.de

Casting für Musiktheaterstück – Von Liebe, Drogen und Tod

An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying – ein bedeutungsvolles Leben“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt.

Ben, Gwendolyn, Lucy und Johanna werden gesucht – vielmehr Jugendliche oder junge Erwachsene, die gerne in deren Rollen schlüpfen möchten. An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt. Deshalb wird am 2. Februar (Donnerstag) um 18 Uhr im Spielerheim ein offenes Casting veranstaltet.

Nachwuchsdarstellern und jenen, die es werden wollen, bietet sich eine einmalige Gelegenheit. Denn die Jugendlichen der Freilichtbühne arbeiten dabei nicht mit einer Vorlage, sondern mit einem selbst verfassten Script. Es stammt aus der Feder von Tabea Niepel , die zusammen mit Leah Finke auch die Regie übernimmt. „Ich habe das Stück mit Hilfe von Freunden geschrieben“, erklärt sie.

„In den Erwachsenenstücken, die wir in diesem Sommer an der Freilichtbühne spielen („Tratsch im Treppenhaus“ und „Zum Sterben schön„) gibt es nur wenige Sprechrollen für Jugendliche“, erklärt Tabea Niepel. So kam die Idee auf, ein Stück speziell für dieses Alter zu inszenieren – von Jugendlichen für Jugendliche. So wie „14“, das vor knapp zwei Jahren im Spielerheim sowie am Gymnasium zu sehen war. „Das ist echt gut angekommen, und so etwas wollten wir gerne noch mal machen.“ Tabea Niepel wälzte also erstmal Textbücher. „Da war aber nicht das passende Thema dabei“, berichtet die 19-Jährige. „Also haben wir überlegt, unser eigenes Stück zu schreiben.“

Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet

In „The circle of the dying“ geht es um Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet. Die Chancen zu überleben, stehen sehr schlecht, und ihre Familie kommt nicht mit der Krankheit klar. Um Abstand zu gewinnen, stürzt sich Anna in die Nacht. Sie verliebt sich in Ben, einen Obdachlosen, der ihr eine ganz andere Seite des Lebens zeigt. Anna lernt auch seine Clique kennen, in der Drogen genommen werden. Und sie merkt nicht, dass jeder von Bens Freunden sein Geheimnis hat. „Letztlich geht es um die Frage: Sollte man im Leben nur das machen, was einem gefällt – oder nicht?“, informiert die Autorin.

Anna wird von Berta Kravcenko verkörpert. Ben hat aktuell noch kein Gesicht. Genau wie Gwendolyn, Annas frühere beste Freundin, oder Lucy, Annas ältere Schwester. Auch die Rolle der Johanna, die zu Bens Clique gehört, ist noch nicht besetzt. „Gwendolyn sollte etwa 14 Jahre alt sein“, informiert Tabea Niepel. „Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn sie etwas jünger oder älter ist.“ Bens Alter kann sich zwischen 14 und 23 Jahren bewegen. Lucy sollte mindestens 15 und höchstens 23 Jahre alt sein. „Bei Johanna sind wir total offen“, sagt die Regisseurin, die auch noch Statisten sucht.

Wer sich für eine der Sprechrollen vorstellen möchte, braucht keinen Text vorzubereiten. Wer sich als Ben oder Johanna bewirbt, sollte jedoch einen Teil eines Liedes vorbereiten. In das Stück sind nämlich diverse Songs aus dem Pop- und Rockbereich eingebaut wie „The sound of silence“ von Simon & Garfunkel oder „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ von den Toten Hosen.

 

Bei Interesse kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle (Telefon 02575-1566) oder wenden sich direkt an Tabea: tabea.niepel@reckenfeld-freilichtbuehne.de

WN: Premiere der „Kalendergirls“ auf der Freilichtbühne – Wenn reifere Damen Haut zeigen

Witzig, britisch, ein bisschen frivol und durchaus ernst: Die Komödie „Calendar Girls“ begeisterte bei der Premiere im Spielerheim der Freilichtbühne.

John mochte Sonnenblumen sehr gerne. „Wo auch immer Licht ist, diese Blumen werden es finden“, schreibt er, als er schon sterbenskrank ist. Und bilanziert: „Eine Lebenslehre.“ Das Rollstuhl-Rennen der Kranken hat er noch gewonnen: „Bergauf war‘s nicht so gut, aber bergab ging‘s in acht Sekunden!“ Einer jedoch ist noch schneller: der Krebs. Da hilft kein Optimismus, keine klugen Worte, kein Galgenhumor. Es gibt Filme, die jetzt zu Ende wären. Düstere Filme. „Calendar Girls“ nicht. Die bekannte britische Komödie ist eine Geschichte von Liebe, Freundschaft und Engagement – und von sechs Frauen, die zwar nicht dem Tod, aber doch zumindest dem Vergessen die Stirn bieten.

Viola und Neele Niepel haben die gleichermaßen ulkige wie rührende Story jetzt auf die Freilichtbühne gebracht: Am Samstagabend feierte das Stück im pickepackevollen Spielerheim Premiere. Mit Momenten zum Nachdenken, jeder Menge britischem Humor – und mit famosen Kalendar Girls. Chris (Stephanie Krause), Celia (Ulrike Erdmann), Jessie (Marjorie Hagenbeck), Ruth (Christiane Meinecke), Cora (Mariele Albermann) und Annie (Cathrin Herkt) bilden den liebenswert-chaotischen Frauenclub, der sich neckt, anzickt, manchmal gemeinsam langweilt – aber sich eigentlich doch sehr lieb hat. Und: sich für die gute Sache einsetzt. Marmelade kochen, irgendwelchen Krimskrams basteln, verkleidet „God save the Queen“ singen – abstrus und einfach saukomisch. Als John (Fiet Krause), Annies Mann, stirbt, ist zwar eigentlich nichts mehr wie vorher – bald aber doch vieles wie immer. Die Mädels wollen wieder helfen und John ein Denkmal setzen. Das „John-Clarke-Gedächtnis-Sofa“, die Couch für die wartenden Angehörigen in der Klinik, in der John behandelt wurde.

Preise:

Preise Kalender Girls

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WN: Freilichtbühne inszenierte „Tratsch im Treppenhaus“ – „Immer noch aktuell“

Als äußert vielseitig erweist sich das diesjährige Freilichtbühnenprogramm in Reckenfeld. Als Familienstück gibt es den Klassiker „Michel aus der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren (Premiere 4. Juni, 16 Uhr).

Hier werden wieder sehr viele Kinder ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Nachwuchsförderung wird schon seit über mehr als 60 Jahren an der Bühne betrieben. Denn nur so konnte sich die Bühne im Laufe ihres 70-jährigen Bestehens weiterentwickeln.

Eher der Moderne verpflichtet ist die musikalische Theaterkomödie mit schwarzem britischer Humor „Zum Sterben schön“ (Premiere 17. Juni, 20.30 Uhr). Das Stück ist inspiriert vom Film „Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge“ aus dem Jahr 2002. Nach den sehr beliebten Musikkomödien der vergangenen Jahre setzt die Bühne hier einen neuerlichen, diesmal gleichwohl etwas anderen musikalischen Akzent. Schließlich soll den Zuschauern immer wieder etwas Neues geboten werden.

WN: „Klimbim“ wird aufpoliert

Mit dem „Klimbim Shop“ hat der Förderverein der Freilichtbühne im vergangenen Jahr einen enormen Umsatz gemacht. Eigens kreierte Cocktails, passend zum Erfolgsstück „Toast Hawaii“, fanden reißenden“ Absatz. Mit dem Erlös wird nun die Aktionsfläche neben dem Shop erweitert.

Der Förderverein der Freilichtbühne Reckenfeld kann stolz sein auf das, was er in der vergangenen Saison geleistet hat. Nicht nur, dass passend zum Bühnenauftakt der Grillstand komplett saniert worden ist. Nein, auch hinter der Bühne hat der Förderverein dafür gesorgt, dass die Spieler, die auf ihren Auftritt warten, unter einem schützenden Dach auf gepflasterter Fläche sitzen können.

Einnahmen verzeichnet der Förderverein der Freilichtbühne „FVF“ durch Spenden, aber vor allem durch den Grillstand und den „ Klimbim Shop“ im Eingangsbereich.

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