Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Premiere von „Tratsch im Treppenhaus“ – Ein völlig zeitloses Vergnügen

Heidi Kabel hat das Stück aus den 50er Jahren berühmt gemacht. Jetzt hat es die Reckenfelder Freilichtbühne ins Repertoire genommen, nächsten Sonntag ist Premiere. Und es zeigt sich: „Tratsch im Treppenhaus“ ist ein völlig zeitloses Vergnügen.

Heidi Kabel als intrigante Meta Boldt, die in ihrem Mietshaus regelmäßig an Türen lauscht und Gerüchte in Umlauf bringt, ist vielen Fans des Ohnsorg-Theaters in guter Erinnerung geblieben. Dass der Straßenfeger aus den 60er Jahren immer noch viel Freude bereitet, das möchte die Münsterländische Freilichtbühne in diesem Sommer unter Beweis stellen.“Tratsch im Treppenhaus“ feiert am 27. Mai (Samstag) seine Premiere. Beginn ist um 19 Uhr. Insgesamt stehen sechs Vorstellungen auf dem Programm.

Als Lustspiel oder Komödie lässt sich das Stück aus der Feder von Jens Exler, das bereits in den 50er Jahren entstanden ist, beschreiben. Schwank ist aber der Begriff, der es wohl am besten trifft. „Dabei handelt es sich um eine urdeutsche Form, die von der Übertreibung lebt“, erklärt Christoph Volkert, der für die Reckenfelder Inszenierung verantwortlich ist.

 

Tratsch in Greven-Reckenfeld

Und übertrieben wird einiges in dem Mietshaus, das von den Machern der Freilichtbühne in den Grevener Ortsteil verlegt wurde. „Auf diese Weise können wir mehr mit Klischees spielen“, verrät der Regisseur. Zeitlich angesiedelt ist die Reckenfelder Fassung in den 60er Jahren – für eine gute Portion Nostalgie ist also ebenfalls gesorgt. Und natürlich für reichlich Streitereien, Missverständnisse und Verwicklungen.

Die gehen nicht nur auf das Konto der bereits erwähnten Meta Boldt, die es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt, wenn es darum geht, sich ins rechte Licht zu rücken. Da ist auch noch der Metzgermeister Bernd Tramsen, der trotz Eheversprechens ein Auge auf die Witwe Hanne Knoop geworfen hat. Auch der pensionierte Steuerinspektor Ewald Brummer mischt das Treppenhaus auf. Und dann sind da noch die beiden jungen Untermieter, Silke Seefeldt und Markus Brummer, die Tür an Tür wohnen und zuerst auf Konfrontationskurs sind, bis sich schließlich doch eine Liebesgeschichte entwickelt. Etwas fürs Herz ist also auch dabei.

 

Obwohl die Handlung mehrere Jahrzehnte in der Vergangenheit spielt, sieht das Team der Freilichtbühne in dem Klassiker des Volkstheaters einen Bezug zur Gegenwart. „Das Stück könnte auch in der heutigen Zeit spielen“, findet Co-Regisseur Thomas Schmidt, der wie Mariele Albermann als Regieassistentin die Inszenierung unterstützt. „Hier spielt es in einem Treppenhaus, es könnte aber auch eine Reihenhaussiedlung sein.“ So beliebig wie die zeitliche ist auch die räumliche Einordnung, was für Volkert den besonderen Charme der Vorlage ausmacht. „Das Mietshaus kann sich überall befinden – ob in Buxtehude, Kleinkleckersdorf oder eben Reckenfeld.“

Dass es sich bei „Tratsch im Treppenhaus“ um ein reines Sprechstück handelt, stellt die besondere Herausforderung bei der Umsetzung dar. Der Hausflur dient als einzige Kulisse. Eine Bank, ein Waschbecken und ein Sicherungskasten gehören zu den wenigen Requisiten. Und es wird weder getanzt noch gesungen. „Die Spieler müssen alle Emotionen über die Sprache wiedergeben, denn davon lebt das Stück“, erklärt Schmidt.

Mit gerade einmal neun Spielern handelt es sich um ein kleines Ensemble. „Das ist eine ganz andere Atmosphäre“, findet Kevin Cichy, der Markus Brummer verkörpert und bisher vor allem Teil größerer Teams war. „Dadurch sind die Proben sehr persönlich.“ Eine besondere Erfahrung ist „Tratsch im Treppenhaus“ auch für Franzi Elstner, die als Silke Seefeldt zu sehen ist. „Das ist meine erste große Rolle“, verrät sie. „Deshalb bin ich auch ziemlich aufgeregt.“ Die jungen Darsteller haben großen Spaß an dem Volkstheater-Klassiker, der sich auch im Vorverkauf großer Beliebtheit erfreut.

 

Quelle: WN.de

Casting für Musiktheaterstück – Von Liebe, Drogen und Tod

An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying – ein bedeutungsvolles Leben“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt.

Ben, Gwendolyn, Lucy und Johanna werden gesucht – vielmehr Jugendliche oder junge Erwachsene, die gerne in deren Rollen schlüpfen möchten. An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt. Deshalb wird am 2. Februar (Donnerstag) um 18 Uhr im Spielerheim ein offenes Casting veranstaltet.

Nachwuchsdarstellern und jenen, die es werden wollen, bietet sich eine einmalige Gelegenheit. Denn die Jugendlichen der Freilichtbühne arbeiten dabei nicht mit einer Vorlage, sondern mit einem selbst verfassten Script. Es stammt aus der Feder von Tabea Niepel , die zusammen mit Leah Finke auch die Regie übernimmt. „Ich habe das Stück mit Hilfe von Freunden geschrieben“, erklärt sie.

„In den Erwachsenenstücken, die wir in diesem Sommer an der Freilichtbühne spielen („Tratsch im Treppenhaus“ und „Zum Sterben schön„) gibt es nur wenige Sprechrollen für Jugendliche“, erklärt Tabea Niepel. So kam die Idee auf, ein Stück speziell für dieses Alter zu inszenieren – von Jugendlichen für Jugendliche. So wie „14“, das vor knapp zwei Jahren im Spielerheim sowie am Gymnasium zu sehen war. „Das ist echt gut angekommen, und so etwas wollten wir gerne noch mal machen.“ Tabea Niepel wälzte also erstmal Textbücher. „Da war aber nicht das passende Thema dabei“, berichtet die 19-Jährige. „Also haben wir überlegt, unser eigenes Stück zu schreiben.“

Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet

In „The circle of the dying“ geht es um Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet. Die Chancen zu überleben, stehen sehr schlecht, und ihre Familie kommt nicht mit der Krankheit klar. Um Abstand zu gewinnen, stürzt sich Anna in die Nacht. Sie verliebt sich in Ben, einen Obdachlosen, der ihr eine ganz andere Seite des Lebens zeigt. Anna lernt auch seine Clique kennen, in der Drogen genommen werden. Und sie merkt nicht, dass jeder von Bens Freunden sein Geheimnis hat. „Letztlich geht es um die Frage: Sollte man im Leben nur das machen, was einem gefällt – oder nicht?“, informiert die Autorin.

Anna wird von Berta Kravcenko verkörpert. Ben hat aktuell noch kein Gesicht. Genau wie Gwendolyn, Annas frühere beste Freundin, oder Lucy, Annas ältere Schwester. Auch die Rolle der Johanna, die zu Bens Clique gehört, ist noch nicht besetzt. „Gwendolyn sollte etwa 14 Jahre alt sein“, informiert Tabea Niepel. „Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn sie etwas jünger oder älter ist.“ Bens Alter kann sich zwischen 14 und 23 Jahren bewegen. Lucy sollte mindestens 15 und höchstens 23 Jahre alt sein. „Bei Johanna sind wir total offen“, sagt die Regisseurin, die auch noch Statisten sucht.

Wer sich für eine der Sprechrollen vorstellen möchte, braucht keinen Text vorzubereiten. Wer sich als Ben oder Johanna bewirbt, sollte jedoch einen Teil eines Liedes vorbereiten. In das Stück sind nämlich diverse Songs aus dem Pop- und Rockbereich eingebaut wie „The sound of silence“ von Simon & Garfunkel oder „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ von den Toten Hosen.

 

Bei Interesse kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle (Telefon 02575-1566) oder wenden sich direkt an Tabea: tabea.niepel@reckenfeld-freilichtbuehne.de

Endspurt in der Probenphase von Kalender Girls

Wir sind in dieser Woche bereits im Endspurt der Probenphase, Samstag ist Premiere! Bei dem Wetter? Ja, richtig! Wir sind zwar eine Freilichtbühne und spielen im Sommer Freilufttheater, im Winter haben wir aber hin und wieder auch etwas zu bieten. So können Sie ab diesem Samstag das Stück Kalender Girls bei uns an der Freilichtbühne sehen. Bei frostigen Außentemperaturen laden wir Sie in unser gut beheiztes Spielerheim ein.

Inszeniert wird das Stück von Viola Niepel und ihrer Tochter Neele Niepel. Das Ensemble ist interessanterweise nur mit Freilichtbühnen-Urgesteinen besetzt. Alle Spieler sind nicht nur schon seit Ewigkeiten Mitglieder, sie sind aufgrund ihres großen Engagements auch sehr wichtig für den Verein. Eine Ausnahme stellt Katharina Wördehoff dar. Die Ausnahme bezieht sich allerdings nur auf die Vereinszeit, nicht auf das Engagement. Sie ist nebenbei aktuell an sehr vielen Projekten und Arbeiten beteiligt.

Bei solch einem tollen Ensemble freuen wir uns ganz besonders auf die 7 Vorstellungen in den nächsten drei Wochen. Wenn auch Sie dabei sein wollen, empfehlen wir, schnellstmöglich telefonisch über unsere Geschäftsstelle (02575/1566) Karten zu kaufen. Die meisten Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Alle Informationen zu Kalender Girls finden Sie hier.

Premiere auf der Freilichtbühne – Der Traum von der großen TV-Karriere

Heute Abend gibt‘s „Toast Hawaii“ – die Freilichtbühne lädt zur Premiere.

Premiere auf der Freilichtbühne: Heute um 20.30 Uhr ist erstmal die Komödie „Toast Hawaii“ zu sehen.

Als Vorgeschichte von „Schlager lügen nicht“ werden sich Maria und Richard kennenlernen und verlieben. Maria träumt von einer Fernseh-Karriere und fährt zum Vorsingen in ein Studio. Von der Liebe und dem Traum sind ihre Eltern nicht gerade begeistert. Unterlegt mit den besten Schlagern der 60er Jahre wird aus der Geschichte eine stimmungsvolle Show.

Im Laufe der Saison sind insgesamt 13 Vorstellungen vorgesehen. Tickets gibt es telefonisch ( ✆ 02575/15 66) oder online unter www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

 

Weitere Vorstellungstermine unter: „Toast Hawaii

Quelle: WN.de

WN: „Reise und Freizeit“ am FMO – Von Wellness bis Safari – Freilichtbühne Greven-Reckenfeld ist dabei

Reise und Freizeit am FMO / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

Reise und Freizeit am FMO / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

Theater, Kampfsport und jede Menge Ferientipps: All das gibt es am Wochenende bei der Messe „Reise und Freizeit“ am FMO. Und dabei wird auch gezaubert.

Am Samstag und Sonntag öffnet die Messe „Reise & Freizeit“ am Flughafen Münster/Osnabrück wieder ihre Türen für Besucher. Über 100 Aussteller informieren über die neuesten Tipps und Trends aber auch über Urlaubsklassiker. Ob Radurlaub vom Ostfriesland-Spezialisten oder Entspannung auf Fehmarn, vom Hotelangebot der Gerry Weber World über Camping in den Niederlanden bis zum Bergurlaub im Thüringer Wald oder Seeluft schnuppern auf Wangerooge – in diesem Jahr lockt eine große Spannbreite an Ausstellern, aus jeder Richtung und für jeden Geschmack winken zahlreiche Informationen.

 

Die Freilichtbühne Greven-Reckenfeld wird auf der Showbühne der Messe präsent sein – lassen Sie sich überraschen!

WN: Ritter von der peinlichen Gestalt – Kinderstück begeistert Jung und Alt

Der kleine Ritter Pepperon

Der kleine Ritter Pepperon

Ritter Pepperon / Bild: WN - Westfälische Nachrichten

Ritter Pepperon / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

Eigentlich macht Ritter Pepperon eine ziemlich peinliche Figur bei seinen Versuchen, das Burgfräulein zu erobern. aber auch dank der Unterstützung des Publikums in voll besetzten Spielerheim gelingt es ihm an Ende doch.

WN: Greven – Die Lagerfelds von der Reckenfelder Freilichtbühne

Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V. - Kostümnäherei

Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V. – Kostümnäherei

„Wenn Freunde und Bekannte mich treffen wollen, dann wissen sie schon, wo sie mich finden.“ Gudrun Maslanka lacht und macht es sich bequem am großen Tisch in der Nähstube der Freilichtbühne Reckenfeld. Ihr „zweites Zuhause“ nennt sie gerne den großen, hell erleuchteten Raum im Obergeschoss des Spielerheims. Da fühlt sie sich wohl zwischen riesigen Stoffballen in allen Farben, die an der Stirnseite lange Regelreihen zieren, und einem großen Schubladenschrank, prall gefüllt mit vielen Nähutensilien von dünnen und dicken Nadeln bis zum schönsten Knopf. „Hier habe ich schon so manche Stunde Zeit verbracht“, sagt sie, streicht lächelnd über einen zarten Chiffonstoff, und fügt ganz schnell ein „aber gerne“ hinzu.

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Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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