Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Über Wunden und Glatzen – Besuch der Fachmesse

Da es auch im Bereich der Schminktechniken immer wieder Neuerungen gibt, besuchten vor kurzem Annett Boy und Christina Kresse, Maskenbildnerinnen an der Reckenfelder Freilichtbühne, die Fachmesse für Maskenbildnerinnen und Visagisten in Düsseldorf.

Wie würden Schauspieler auf der Bühne wirken, wenn sie nicht vorher von den Maskenbildnerinnen perfekt auf die zugeschnittene Rolle geschminkt würden? Natürlich entscheiden auch die Lichtverhältnisse mit darüber, wie ein Gesicht im Zuschauerraum ankommt. Aber: Die Arbeit der „Maske„, ist wichtig, damit die Gesichtszüge der Schauspieler hervorgehoben werden und so die Mimik auch von weiter entfernt sitzendem Publikum noch gut erkannt werden kann.

„Es gibt immer wieder neue Aussteller mit neuen Techniken und Materialien, die oft auch die Arbeit leichter machen“, erklärte Chefmaskenbildnerin Annett Boy . Die gelernte Friseurin hat sich mit ihrer Begleiterin die Schminktechnik „Contouring“ zeigen lassen – eine spezielle Grundtechnik, die auch in der Theatermaske angewendet werden kann.

 

Wunden realistisch schminken …

In einem Workshop lernten sie, wie Wunden so realistisch zu schminken sind, dass sie wie echt aussehen. Und auch die Herstellung von Glatzen, die perfekt wirken, waren für die Maskenbildnerinnen sehr interessant.

In Düsseldorf waren echte Profis von Film und Fernsehen bei der Arbeit, von denen die Reckenfelderinnen einiges erfahren und lernen konnten.

Viele Materialien haben die beiden Damen auf der Messe allerdings nicht eingekauft. Denn Theater-Schminke ist teuer. Doch bei einigen Schminkschablonen konnte Annett Boy dann doch nicht widerstehen. „Die können wir gut am Tag der offenen Bühne am 8. Mai einsetzen. Wir haben an diesem Tag immer so viele Kinder, die geschminkt werden möchten, und damit geht es einfach schneller.“

Wie aufwendig die Masken bei den Theaterstücken in diesem Jahr werden, wissen die Maskenbildnerinnen noch nicht so genau. Das hängt, vor allem bei dem Kindermusical „Der kleine Tag“ (Premiere 22.5.), auch von den Kostümen ab, die gerade genäht werden. Bei der Musikkomödie „Toast Hawaii“ (Premiere 4.6.) liegt der Schwerpunkt auf den Frisuren der 50er und 60er Jahre.

Kreativität ist beim Theater nicht nur in der Maske, sonder in vielen Bereichen gefragt.

Quelle: WN.de

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