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Tag Archives: treppenhaus

Gelungene Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühne: Tratsch im Treppenhaus

28. Mai 2017

„Oh haua haua ha …“ würde Meta Boldt sagen: am Samstag 27. Mai 2017 feierte das Stück „Tratsch im Treppenhaus“ auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld Premiere.

Wer kennt sie nicht – liebe Nachbarn, die einem zu jeder Tages- und Nachtzeit im Treppenhaus begegnen, einen ausfragen und stets den neuesten Klatsch und Tratsch parat haben, wobei sie es mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Ein solches Exemplar ist Meta Boldt, die regelmäßig an Türen lauscht und Gerüchte in Umlauf setzt.

Bei bestem Wetter und vor über 430 Zuschauern wurde die Bühne zum Treppenhaus. Es wurde durch Schlüssellöcher geschaut, BH’s flogen bei Windstößen auf Nachbars Balkon und es wurde getratscht, dass sich die Balken biegen. Die Zuschauer dankten es den neun Schauspielern mit Standing Ovations. Eine rundum gelungene Premiere im Treppenhaus.

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Wer ebenfalls herausfinden möchte, wie Meta Boldt die Gerüchte um Untermieter Markus Brummer und Silke Seefeld in die Welt setzt, und wie Ewald Brunner mit Hanne Knoop vom Kanninchen-Zuchtvereinball zurück kommen, sollte sich schnell eine der begehrten Karten online bestellen.

Premiere von „Tratsch im Treppenhaus“ – Ein völlig zeitloses Vergnügen

20. Mai 2017

Heidi Kabel hat das Stück aus den 50er Jahren berühmt gemacht. Jetzt hat es die Reckenfelder Freilichtbühne ins Repertoire genommen, nächsten Sonntag ist Premiere. Und es zeigt sich: „Tratsch im Treppenhaus“ ist ein völlig zeitloses Vergnügen.

Heidi Kabel als intrigante Meta Boldt, die in ihrem Mietshaus regelmäßig an Türen lauscht und Gerüchte in Umlauf bringt, ist vielen Fans des Ohnsorg-Theaters in guter Erinnerung geblieben. Dass der Straßenfeger aus den 60er Jahren immer noch viel Freude bereitet, das möchte die Münsterländische Freilichtbühne in diesem Sommer unter Beweis stellen.“Tratsch im Treppenhaus“ feiert am 27. Mai (Samstag) seine Premiere. Beginn ist um 19 Uhr. Insgesamt stehen sechs Vorstellungen auf dem Programm.

Als Lustspiel oder Komödie lässt sich das Stück aus der Feder von Jens Exler, das bereits in den 50er Jahren entstanden ist, beschreiben. Schwank ist aber der Begriff, der es wohl am besten trifft. „Dabei handelt es sich um eine urdeutsche Form, die von der Übertreibung lebt“, erklärt Christoph Volkert, der für die Reckenfelder Inszenierung verantwortlich ist.

 

Tratsch in Greven-Reckenfeld

Und übertrieben wird einiges in dem Mietshaus, das von den Machern der Freilichtbühne in den Grevener Ortsteil verlegt wurde. „Auf diese Weise können wir mehr mit Klischees spielen“, verrät der Regisseur. Zeitlich angesiedelt ist die Reckenfelder Fassung in den 60er Jahren – für eine gute Portion Nostalgie ist also ebenfalls gesorgt. Und natürlich für reichlich Streitereien, Missverständnisse und Verwicklungen.

Die gehen nicht nur auf das Konto der bereits erwähnten Meta Boldt, die es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt, wenn es darum geht, sich ins rechte Licht zu rücken. Da ist auch noch der Metzgermeister Bernd Tramsen, der trotz Eheversprechens ein Auge auf die Witwe Hanne Knoop geworfen hat. Auch der pensionierte Steuerinspektor Ewald Brummer mischt das Treppenhaus auf. Und dann sind da noch die beiden jungen Untermieter, Silke Seefeldt und Markus Brummer, die Tür an Tür wohnen und zuerst auf Konfrontationskurs sind, bis sich schließlich doch eine Liebesgeschichte entwickelt. Etwas fürs Herz ist also auch dabei.

 

Obwohl die Handlung mehrere Jahrzehnte in der Vergangenheit spielt, sieht das Team der Freilichtbühne in dem Klassiker des Volkstheaters einen Bezug zur Gegenwart. „Das Stück könnte auch in der heutigen Zeit spielen“, findet Co-Regisseur Thomas Schmidt, der wie Mariele Albermann als Regieassistentin die Inszenierung unterstützt. „Hier spielt es in einem Treppenhaus, es könnte aber auch eine Reihenhaussiedlung sein.“ So beliebig wie die zeitliche ist auch die räumliche Einordnung, was für Volkert den besonderen Charme der Vorlage ausmacht. „Das Mietshaus kann sich überall befinden – ob in Buxtehude, Kleinkleckersdorf oder eben Reckenfeld.“

Dass es sich bei „Tratsch im Treppenhaus“ um ein reines Sprechstück handelt, stellt die besondere Herausforderung bei der Umsetzung dar. Der Hausflur dient als einzige Kulisse. Eine Bank, ein Waschbecken und ein Sicherungskasten gehören zu den wenigen Requisiten. Und es wird weder getanzt noch gesungen. „Die Spieler müssen alle Emotionen über die Sprache wiedergeben, denn davon lebt das Stück“, erklärt Schmidt.

Mit gerade einmal neun Spielern handelt es sich um ein kleines Ensemble. „Das ist eine ganz andere Atmosphäre“, findet Kevin Cichy, der Markus Brummer verkörpert und bisher vor allem Teil größerer Teams war. „Dadurch sind die Proben sehr persönlich.“ Eine besondere Erfahrung ist „Tratsch im Treppenhaus“ auch für Franzi Elstner, die als Silke Seefeldt zu sehen ist. „Das ist meine erste große Rolle“, verrät sie. „Deshalb bin ich auch ziemlich aufgeregt.“ Die jungen Darsteller haben großen Spaß an dem Volkstheater-Klassiker, der sich auch im Vorverkauf großer Beliebtheit erfreut.

 

Quelle: WN.de

Tratsch im Treppenhaus – Proben laufen auf Hochtouren!

7. April 2017

Wer kennt sie nicht – liebe Nachbarn, die einem zu jeder Tages- und Nachtzeit im Treppenhaus begegnen, einen ausfragen und stets den neuesten Klatsch und Tratsch parat haben, wobei sie es mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Ein solches Exemplar ist Meta Boldt, die regelmäßig an Türen lauscht und Gerüchte in Umlauf setzt.

Sie wohnt mit dem pensionierten Steuerinspektor Ewald Brummer und der Witwe Knoop in einem Mietshaus, das Schlachtermeister Tramsen gehört. Hanne Knoop hat ihre separate Kammer an die junge Heike Seefeldt, die es zu Hause bei ihrem Vater nicht mehr aushält, abgegeben. Auch den jungen Markus Brummer hält nichts mehr zuhause, und so bezieht er – zum Missvergnügen seines Onkels Ewald – Quartier in dessen zur Wohnung gehöriger Kammer – Tür an Tür mit Heike. Und wie sollte es anders sein: Natürlich werden auch die neuen Bewohner von Meta Boldt aufs Korn genommen. Und ihre Beschwerden, Intrigen und Tratschereien sorgen stets aufs Neue für amüsante Verwechslungen, Missverständnisse und Streitigkeiten.

Damit die Premiere am 27. Mai 2017 erfolgreich über die Bühne gehen kann, sind unsere Aktiven eifrig bei den Proben! Seid gespannt – wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!

Oh haua haua ha …

Wenn Meta Bold – gespielt von Nina Wierzbitza – loslegt, dann bleibt kein Auge trocken. „Das ist seit Jahren meine Wunschrolle,“ sagt Nina. Sie habe seit Jahren nach einer Rolle Ausschau gehalten, die so ist wie Meta Bold. Wenn man Nina dann auf unserer Freilichtbühne erlebt, ist sie in ihrem Element – da könnte selbst Heidi Kabel „alt“ neben ihr aussehen.

Auch Steuerinspektor a.D. Ewald Brunner, gespielt von Martin Weide, gibt auf der Bühne so richtig Vollgas. Perfekt harmoniert er mit Miriam Albermann, die als Hanne Knoop im Treppenhaus für Ordnung sorgt.

 

Es lohnt sich …

Die Proben zeigen, dass da dieses Jahr ein echter Knaller auf unsere Freilichtbühne kommt; ein Stück für Jugendliche und Erwachsene, die den Wortwitz lieben und sich köstlich ammüsieren möchten!

WN: Freilichtbühne inszenierte „Tratsch im Treppenhaus“ – „Immer noch aktuell“

13. Januar 2017

Als äußert vielseitig erweist sich das diesjährige Freilichtbühnenprogramm in Reckenfeld. Als Familienstück gibt es den Klassiker „Michel aus der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren (Premiere 4. Juni, 16 Uhr).

Hier werden wieder sehr viele Kinder ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Nachwuchsförderung wird schon seit über mehr als 60 Jahren an der Bühne betrieben. Denn nur so konnte sich die Bühne im Laufe ihres 70-jährigen Bestehens weiterentwickeln.

Eher der Moderne verpflichtet ist die musikalische Theaterkomödie mit schwarzem britischer Humor „Zum Sterben schön“ (Premiere 17. Juni, 20.30 Uhr). Das Stück ist inspiriert vom Film „Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge“ aus dem Jahr 2002. Nach den sehr beliebten Musikkomödien der vergangenen Jahre setzt die Bühne hier einen neuerlichen, diesmal gleichwohl etwas anderen musikalischen Akzent. Schließlich soll den Zuschauern immer wieder etwas Neues geboten werden.