Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück sind ausverkauft – „Fliegender Wechsel“ für Michel

Die Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück „Michel in der Suppenschüssel“ an der Reckenfelder Freilichtbühne sind ausverkauft. Zusätzliche Mittagsvorstellungen werden eingerichtet.

Pressefoto? – Ja gerne, doch kaum sitzt Petra Niepel an ihrem Schreibtisch in der Freilichtbühnengeschäftsstelle, da klingelt schon wieder das Telefon. „Das geht jetzt ständig so“, freut sich Geschäftsführerin Petra Niepel. Das kann Renate Meuselwitz, die ihr ehrenamtlich zur Seite steht, nur bestätigen. „Seit wir die Spielpläne herausgeschickt haben, laufen die Drähte heiß“, freuen sich die beiden trotz der vielen Arbeit.

Die Schulvorstellungen für „Michel in der Suppenschüssel“ , die vormittags angeboten werden, sind bereits komplett ausverkauft. „Da geht gar nichts mehr“, so Petra Niepel. Als Neuerung gibt es jetzt noch zwei neue Vorstellungstermine, und zwar einmal am Mittwoch, 5. Juli, um 14.30 Uhr, und am Donnerstag, 13. Juli, um 12 Uhr.

 

Michel in der Suppenschüssel

 

Vorstellungen für Schulen und Kindergärten

„Früher haben wir, wenn wir zwei Vorstellungen an einem Tag hatten, die zweite um 16 Uhr angeboten. Doch das ist für Schulen und manche Kindergärten oft zu spät“ weiß Niepel aus Erfahrung. Für die Schauspieler bedeuten die neuen Zeiten einen „fliegenden Wechsel“. Kurze Pause, um etwas zu essen, vielleicht ein wenig nachschminken, und dann geht es schon wieder ab auf die Bühne. Außerdem wird es auch immer schwieriger, Schüler, die im Stück mitwirken, vom Unterricht befreit zu bekommen, und die Berufstätigen haben oft das gleiche Problem.

Die Premiere vom quirligen Michel, der nur Schabernack im Kopf hat, ist am 4. Juni um 16 Uhr. 16 Vorstellungen sind bis zum 10. September im Angebot. Wer sich seinen Lieblingsplatz sichern möchte, sollte rechtzeitig vorbuchen, denn die Lausbubengeschichte aus der Feder von Astrid Lindgren ist beliebt.

Neben Michel stehen noch die Komödie „Tratsch im Treppenhaus“ und die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ auf dem Sommerspielplan. Das Frauenkabarett „DietutniX“ bietet Glanzlichter am 18. und 19. August. Vorbestellungen sind auf www.reckenfeld-freilichtbuehne.de und unter 02575/15 66 möglich.

Quelle: WN.de

Bühnenbauer sind bereits seit Jahresbeginn mit dem Kulissenbau beschäftigt – Alte Hasen und ein „Lehrling“

Das Team gestaltet mit viel Liebe zum Detail Kulissen, die zu den Stücken passen. Seien es bizarre Kulissenteile, große Showtreppen, geheimnisvolle Landschaften oder ein gemütliches Dorf. Alles, was für ein perfektes Bühnenbild gebraucht wird, wird auch gebaut.

So wie das Haus, das in diesem Jahr auf der rechten Seite der Bühne zu sehen ist und dessen Fassade sehr authentisch wirkt. „Dieses Mal wurden die Dachpfannen nicht aufgemalt, sondern das Haus wurde mit Dachpfannenblech versehen“, erzählt Matthias Grohe. Das Kindermusical „Der kleine Tag“ spielt in einer Innenstadt – also muss die Bühne entsprechend gestaltet werden.

Man stelle sich vor: eine Bühne, auf der es keine Kulissen gibt. Wie würde dort eine Aufführung wirken? Recht fad, selbst wenn die Schauspieler ihr Besten geben. Damit ein Theaterstück zu einer richtig runden Sache wird, gibt es Bühnenbauer – und zwar nicht nur auf den großen Theaterbühnen dieser Welt, sondern auch auf der Freilichtbühne in Reckenfeld. Seit Jahren beweist das Bühnenbauteam, was in ihm steckt.

Eine Besonderheit wird sein, dass bei jeder Aufführung ein Haus abgerissen werden muss. Wie regelt man denn so etwas? Nun, da muss jedes Mal vorher ein Haus aus Styropor aufgebaut werden. Wie der Abriss dann konkret vor sich geht, das wird an dieser Stele natürlich nicht verraten.

 

Die Bühnenbauer mussten sich im Vorfeld viele Gedanken machen, damit beide Stücke mit dem geringst möglichen Aufwand vom Kinderstück zu „Toast Hawaii“ umgebaut werden können. Die drehbare Bühne ist dabei natürlich sehr hilfreich. So ist auch die Showbühne aus dem vergangenen Jahr mit kleinen Veränderungen erhalten geblieben. Sie wird für das Musikstück „Toast Hawaii“ auch wieder benötigt, beim „Kleinen Tag“ wird sie dann zum Schulgebäude.

Seit Anfang des Jahres steht das Bühnenbauteam in „Halle 27“ und sägt, schraubt und nagelt. „Unser größtes Problem ist die Zeit“, erklärt der langjährige Bühnenbauer Erwin Maslanka . „Vor dem Jahreswechsel können wir gar nichts in Angriff nehmen. Wir müssen immer warten, bis uns die Regisseure der Stücke nennen und sagen, wie sie die Bühne gestaltet haben wollen. Auch die vielen Spielstätten, die in diesem Jahr auf der Bühne geschaffen werden müssen, sind eine Herausforderung.“ Und da es zwei gänzlich unterschiedliche Produktionen geben wird, muss man sich eben irgendwie einigen.

 

In der regulären Bühnenbauzeit sind die handwerklich versierten Männer zehn bis zwölf Stunden in der Woche vor Ort. Die Stammmannschaft besteht aus Erwin und Jochen Maslanka, Andreas Finke, Matthias Grohe , Thomas Gänßler und Christiane Meinecke. „Plus Lehrling“, so die nett gemeinte Anspielung des Teams auf den knapp 14-Jährigen Simon Rolink, der in diesem Jahr beim Bühnenbau mit eingestiegen ist, und der bereits intensiv mitarbeitet.

Auch wenn die Bühnenbauer nebenberuflich wirklich Beachtliches leisten und durchaus gefordert werden, so haben sie auch Spaß an ihrer Arbeit. „Ohne Spaß miteinander würde das gar nicht gehen“, fasst einer der Bühnenbauer die Motivation zusammen.

In der Endphase der Bauarbeiten stoßen sporadisch weitere Helfer sowie einige Frauen dazu, die die Kulissen mit Farbe versehen und sie mit weiteren optischen Elementen gestalten.

 

Ein Hobby, das viel Fantasie und Kreativität erfordert, aber auch Freude macht. „Sonst wären wir nicht dabei“, sind sich die Bühnenbauer einig. Trotz allen Termindrucks sitzt hin und wieder auch mal ein kleines Päuschen drin. Gerne nutzt man die, um gemeinsam mit den Damen der Nähstube ein Pläuschchen zu halten. Der Lohn für die Mühe ist, wie auch bei den Schauspielern und allen anderen Helfern, der Applaus des Publikums.

Gelegenheit, sich das Ergebnis anzusehen, gibt es unter anderem bei der Premiere des Kinderstückes „Der kleine Tag“ am Sonntag, 22. Mai, um 16 Uhr. Weitere Termine des Sommers und Kartenvorverkauf auf: www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

Weitere Infos unter: „Bühnenbau

Quelle: WN.de

WN: Freilichtbühne: „Wir sind ein tolles Team“

Patrick Sort & Heinz Neumann / Bild: WN - Westfälische Nachrichten

Patrick Sort & Heinz Neumann / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

Heinz Neumann ist erst der fünfte Vorsitzende in der knapp 68-jährigen Vereinsgeschichte. Sein Stellvertreter heißt Patric Sohrt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stehen zwei Nicht-Reckenfelder an der Spitze.

Seit Ende November vergangenen Jahres sind die beiden neuen Vorsitzenden der Freilichtbühne Reckenfeld im Amt. Inzwischen sind Heinz Neumann und sein Stellvertreter Patric Sohrt schon etwas in die Materie „Arbeitsplatz“ Freilichtbühne eingearbeitet.

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