Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Musical „Der kleine Tag“ – Aus jedem Tag das Beste machen

Das Kindermusical „Der kleine Tag“ hat bald Premiere. Die Schulvorstellungen sind seit Wochen ausverkauft.

Aus den Kinderzimmern und Klassenräumen sind sie nicht mehr wegzudenken – die Geschichte vom kleinen Tag und die dazugehörigen Ohrwürmer. In diesem Sommer ist das gleichnamige Musical aus der Feder von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zukowski auf der Münsterländischen Freilichtbühne zu sehen. Am 22. Mai (Sonntag) hebt sich um 16 Uhr der imaginäre Vorhang zur Premiere. Insgesamt stehen 17 Vorstellungen auf dem Programm. Alle Schulvorstellungen sind bereits seit Wochen ausverkauft.

Wie beliebt „Der kleine Tag“ ist, zeigt auch die Begeisterung der Beteiligten. „Viele der Kinder, die bei uns mitspielen, kannten die Texte schon bei der ersten Probe auswendig“, staunt Klaus-Dieter Niepel, der beim Familienstück die Regie führt. Das wurde übrigens nicht nur mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, sondern auch in verschiedene Sprachen übersetzt. „Das Musical macht seinen Weg rund um den Erdball“, beschreibt Niepel die Erfolgsgeschichte.

 

Kein Tag ist wie der andere, und jeder Tag möchte natürlich ein ganz besonderer Tag sein

Die erzählt vom kleinen Tag, der zusammen mit den anderen Tagen in der Lichterwelt lebt, ganz weit hinter den Sternen. Jeder Tag darf nur einmal auf die Erde und die Dinge miterleben, die dort passieren. „Kein Tag ist wie der andere, und jeder Tag möchte natürlich ein ganz besonderer Tag sein“, erklärt der Regisseur. Denn Tage, die spektakuläre Ereignisse vorzuweisen haben, dürfen in die erste Reihe. Wie der Tag, an dem Kolumbus Amerika entdeckte. Oder der Tag, an dem die Menschen erstmals Feuer entfachten. Ein Tag, an dem jedoch nichts Besonderes passiert, muss in die letzte Reihe. Als endlich der 23. April kommt und der kleine Tag auf die Erde darf, erlebt er viel Wundervolles mit: Wie ein altes Paar sein Wiedersehen feiert. Wie ein Junge auf der Gitarre spielt und dadurch mit seinem Vater zusammenfindet. Aber auch ganz alltägliche Dinge wie ein nettes Gespräch an der Bushaltestelle, den Umzug einer Familie oder ein Geburtstag. „Für den kleinen Tag ist das alles ganz großartig“, berichtet Niepel. „Als er zurück im Lichterreich ist und von seinen Erlebnissen erzählt, wird er allerdings ausgelacht. Darüber ist er sehr traurig.“ Ein Jahr später stellt sich heraus, dass der 23. April doch ein ganz besonderer Tag war. Weil nichts Schlimmes passiert ist und sich alle Menschen verstanden haben.

„Das ist eine wirklich niedliche Geschichte, verpackt in sehr schöne Musik“, findet Niepel. Und das Stück enthält auch eine Botschaft für die kleinen und großen Zuschauer: „Jeder Tag ist ein neuer Tag, man sollte das Beste daraus machen.“ Die Freilichtbühne verleiht dem Musical übrigens noch eine eigene Note: „Um auf 90 Minuten zu kommen, haben wir ein paar Geschichten ergänzt, die der kleine Tag auf der Erde erlebt“, so Niepel.

 

Fast 70 Schauspieler auf der Bühne

Dass das Ensemble fast 70 Personen umfasst, hat mit den bei Kinderstücken üblichen Doppelbesetzungen zu tun. Deshalb gibt es auch zwei Hauptdarsteller: Die zehnjährige Lotta Krane und der zwölfjährige Noah Berger teilen sich die Rolle des kleinen Tags. Die weiteren Spieler schlüpfen zumeist in mehrere Rollen. Sie spielen einen der Tage in der Lichterwelt, aber auch einen Menschen. „Das sorgt für ein ordentliches Treiben auf der Bühne. Eine Szene jagt die nächste“, verrät Niepel.

Eine haben vor allem die Kinder schon während der Proben besonders ins Herz geschlossen. Es handelt sich um die Szene auf dem Schulhof, in der ein Kind einen Hund zum Geburtstag bekommt. Dazu wird „Schule der Tiere“ gesungen. „Die Kinder lieben das“, weiß der Regisseur, der selbst große Freude an der Umsetzung des Musicals hat. „Viele Leute machen viel Arbeit, keine Frage“, gibt er zu. „Aber viele Leute machen auch viel Spaß.“ Auch Tabea Niepel, die als Regieassistentin mitwirkt, schätzt alle Beteiligten „und was sie aus dem Stück machen“.

Wie das aussieht und wie das klingt, das können Theaterfans ab dem 22. Mai auf der Freilichtbühne erleben. Alle Termine sowie Eintrittspreise und Infos zum Kartenvorverkauf sind im Internet zu finden. www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

 

Weitere Vorstellungstermine unter: „Der kleine Tag

Quelle: WN.de

Fame – Das Musical

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Das Musical zeigt den harten Weg der Studenten der „Performing Arts School“ (die es interessanter Weise tatsächlich gibt.Sie nennt sich heute allerdings nach dem Filmtitel) in New York, der Stadt des Broadway, von der Aufnahme bis zum Abschluss ihrer Ausbildung.

Dabei treffen die unterschiedlichsten Typen aufeinander. Sie alle haben den gleichen Traum. Den Traum vom Ruhm (= Fame). Das ist ihr Ziel. Doch um dieses zu erreichen bedarf es knochenhartem Training und schwerer Arbeit.

Jeder Einzelne versucht in den vier lehrreichen Jahren an der Schule seinen Weg zu finden und erlebt eine Welt voller zwischenmenschlicher Beziehungen, über Herz, Schmerz & Liebe, aber auch Freundschaft und Intrigen. Es läuft mal laut, mal leise, mal steil nach oben aber auch ganz tief nach unten.

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