Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Termine der Freilichtbühne Reckenfeld auf Deiner Webseite – Einbau mit dem RSS-Feed

Ab sofort hat jeder die Chance, unsere Termine auf seiner Webseite einzubinden – kostenlos. Die Termine aktualisieren sich selbstständig; somit hast Du stets eine aktuelle Webseite!

Unser Kalender mit den Bühnenterminen ist ab sofort RSS-fähig, heißt über verschiedene RSS-Feeds kann nun jeder die Termine in seine Webseite einbauen.

 

RSS-Feeds:

 

Einbau inkl. Anleitung und FancyBox

Lade Dir oben verlinkte ZIP-Datei herunter, entpacke diese und lese die dort vorhandene Anleitung „_ReadMe_LiesMich_manueller_einbau.txt“. Dort steht alles für einen einfachen schnellen Einbau beschrieben.

 

Einbau in Redaktionssysteme

Viele Webseitensysteme wie WordPress, Joomla oder Typo3 etc. bieten ebenfalls an, RSS-Feeds einzubauen. Bei WordPress ist je nach Einbauort kein PlugIn mehr notwendig; hier hat das CMS bereits alles an Bord. Möchte man den RSS-Feed noch mit Effekten etc. versehen, kann man hier ein RSS-PlugIn inkl. einer LightBox verwenden. In den entsprechenden PlugIn-Verzeichnissen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Erweiterungen.

Häufig reicht es aus, dem jeweiligen Redaktionssystem die RSS-Feed-Adresse zu übergeben, damit der Feed angezeigt wird. Dies ist von System zu System unterschiedlich.

 

Aktualität

Unser RSS-Feed ist tagesaktuell; ein Update erfolgt einmal täglich. Wenn z.B. ein Stück morgens oder mittags aufgeführt wird, so verschwindet dieses erst am Abend aus dem Feed. Es reicht in der Regel aus, wenn Du einmal täglich den RSS-Feed auf Aktualisierung abfragst; ein öfteres Update macht keinen Sinn.

Die oben genannten RSS-Feed-Adresse beziehen sich auf die Spielsaison 2017. Sollten keine Spiel-Termine mehr im Kalender anstehen, so werden auch keine Termine im Feed ausgegeben. Sobald die neuen Termine für 2018 feststehen, werden wir diese im Kalender einfügen.

 

Rückfragen?

Hast Du hier Rückfragen, dann wende Dich bitte an Tobias Heuken per eMail: tobias.heuken@reckenfeld-freilichtbuehne.de

 

Letzte Chance auf der Freilichtbühne – Gemütlicher Ausklang mit Musik

Toast Hawaii“ hat auf der Freilichtbühne Riesenapplaus bekommen. Fans haben nur noch einmal gelegenheit, das Musical zu sehen.

Vom Alltag abschalten, Spaß haben – das wollen wohl alle Besucher von „Toast Hawaii„, der Schlagerkomödie dieses Theatersommers auf der Freilichtbühne. Nicht nur am vergangenen Freitag war die Vorstellung bei bester Stimmung und super Wetter ausverkauft. Eine letzte Chance, diese musikalische Komödie zu erleben, hat man nur noch am heutigen Freitag, 2. September, um 20.30 Uhr.

Wer die Fortsetzung dieser Geschichte sehen möchte, sollte sich schnellstens noch den 8., 9. und 10. September jeweils um 20.30 Uhr vormerken. Viele haben „Schlager lügen nicht“ schon gesehen, viele wollen die Wiederaufnahme noch einmal genießen. Das beweisen die vielen Reservierungen. Spontan entscheiden kann man sich nur noch für den Donnerstag 8. September. Die Vorstellungen am Freitag und Samstag sind schon recht gut vorgebucht. Eine Besonderheit wird es am Samstag geben: die After-Show-Party, wie Bühnen-Geschäftsführerin Petra Niepel berichtet. „Das wird ein gemütlicher Ausklang gemeinsam mit den Schauspielern und allen, die nach der Vorstellung Lust auf Partymusik haben. Die Party war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg“, sagt sie.

 

Historische Open-Air-Show

Eigentlich wäre die Freilichtbühnensaison mit der letzten Vorstellung und Party beendet. Doch aufgrund des Ortsjubiläums findet am 23. September um 19 Uhr mit einem musikalisch untermalten Rückblick eine Zeitreise durch 100 Jahre Orts- aber auch durch die Weltgeschichte statt. „Das wird spannend und unterhaltsam“, versprechen die Beteiligten. Der Eintritt für die Zeitreise kostet 5 Euro. Reservierungen dazu und zu den letzten Vorstellungen der Bühnensaison, zu der auch „Der kleine Tag“ am 4. September um 16 Uhr gehört, können in der Geschäftsstelle erfolgen:  02575/15 66 und www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

Quelle: WN.de

Interview mit Choreographin und Kostümschneiderin Gudrun Maslanka

Gudrun Maslanka ist neben ihrem Mann eine der ganz wichtigen Menschen auf unserer Freilichtbühne, die meist im Hintergrund wirkt – dafür dort umso wichtiger ist!

Gudrun, seit wann bist du schon Mitglied an der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld und in welchen Bereichen warst du bisher schon aktiv?

Gudrun Maslanka: Ich bin seit 1980 Mitglied und zur Zeit sind die Näherei und Choreographie meine Aufgabenbereiche. Aber ich stand auch selbst schon auf der Bühne. Zuletzt habe ich 1999 in My Fair Lady mitgespielt und bin 2006 in Elixier für eine Vorstellung eingesprungen.

Für die Open-Air Nacht der Musicals hast du das Kostümbild geschaffen und bist zusätzlich noch für die Choreographien verantwortlich. Was ist die größere Herausforderung für dich?

Gudrun Maslanka: Die Frage ist schwer zu beantwortet, weil beide Bereiche so verschieden sind. Zeitintensiver ist auf jeden Fall das Schneidern und Nähen der Kostüme. Da bekomme ich aber viel Unterstützung durch mein Team.

Wie viele verschiedene Kostüme werden bei der diesjährigen Open-Air Nacht der Musicals auf der Bühne zu sehen sein.

Gudrun Maslanka: Es sind genau 134 verschiedene Kostüme. Pro Darsteller sind das zwischen sieben und dreizehn.

Das ist eine Menge. Was ist das aufwendigste dieser Kostüme? Was hat den Aufwand ausgemacht?

Gudrun Maslanka: Das Kostüm des Pharaos aus dem Musical Joseph war sehr aufwändig zu nähen, weil es sich aus vielen Teilen zusammensetzt und viele Details besitzt, die einzeln aufgenäht wurden. Die Herstellung hat 20 Stunden gedauert und es wird nur 2 Minuten auf der Bühne zu sehen sein.

Nun zur Choreographie, wie bringt man den unterschiedlichen Menschen die Choreographien bei? Denn es ist ja nicht jeder ein Naturtalent.

Gudrun Maslanka: Wichtig ist, dass man die Choreographien an die Fähigkeiten der Leute anpasst und sehr viel Geduld mitbringt. Dann funktionieren auch aufwändigere Tänze mit einer großen Gruppe. Wir sind auch bereits vor Monaten angefangen, damit sich die Routine entwickeln kann.

Dein Mann Erwin Maslanka ist ebenfalls bei der Open-Air Nacht der Musicals engagiert. Was trägt er zu dieser Inszenierung bei?

Gudrun Maslanka: Er ist für den Bau der größere Bühnenrequisiten verantwortlich. Beispielsweise wurde ein Thron gebaut und eine Gruft für den Song aus Tanz der Vampire. Auch er bekommt von seinem Team sehr viel Unterstützung.

Wir danken Dir für das Interview und noch viel mehr für Euer ehrenamtliches Engagement an der Freilichtbühne. Toi toi toi für die beiden Vorstellungen der Open-Air Nacht der Musicals.

Interview mit Hauptdarstellerin Svenja Niepel

Hallo, liebe Svenja! Du bist schon seit deiner Geburt Mitglied an der Münsterländischen Freilichtbühne Greven-Reckenfeld und somit mit deinen 28 Jahren schon ein wahres Urgestein und ein sehr wichtiger Pfeiler im Verein. Dieses Jahr wirkst du in drei Produktionen auf der Freilichtbühne mit. Die erste dieser Produktionen feiert am Samstag Premiere – das Musical „Toast Hawaii„. Kannst du uns erzählen wovon das Musical handelt?

Svenja Niepel:Toast Hawaii“ ist die Vorgeschichte von „Schlager lügen nicht„. Es ist die Liebesgeschichte zwischen Maria und Richard. Die beiden verkörpern die Eltern im Stück „Schlager lügen nicht„. Das Musical ist voller Schlager der 60er Jahre, u a. „Ich will keine Schokolade“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Was mir besonders gut gefällt, sind die lustigen alten Werbeslogans, die in dem Stück immer wieder auftauchen.

 

Im Musical „Toast Hawaii“ spielst du die Rolle der Maria Sperlich. Beschreibst du uns bitte kurz die Rolle? Was ist das besondere an der Rolle?

Svenja Niepel: Maria möchte Sängerin werden und im Wunschkonzert auftreten, die auf der Suche nach neuen Talenten sind. Jedoch will der Vater Peter keine Fernsehkarriere für Maria. Er hat Angst vor dem Verfall der Sitten und der lockeren Moral, die im Fernsehen herrscht. Für die damalige Zeit ist Maria eine selbstbewusste junge Frau, die weiß was sie will.

 

Hast du dich bei eurer Regie-Assistenz Cathrin Herkt über die Rolle informiert? Sie steht bereits seit zwei Jahren als Maria Spengler auf der Bühne. Sie ist die 17 Jahre ältere Bühnenversion von Maria Sperlich.

Svenja Niepel: Ja, natürlich! Cathrin und ich arbeiten sehr eng zusammen, da wir auch im Musical „Schlager lügen nicht“ schon zusammen gearbeitet haben. Und da sie die Regie-Assistenz ist, arbeiten wir bei jeder Probe zusammen.

 

Hörst du privat auch Schlager oder hörst du lieber andere Musik?

Svenja Niepel: Grundsätzlich höre ich andere Musik, allerdings gefallen mir die Lieder von Trude Herr sehr gut.

 

Was hörst du denn privat?

Svenja Niepel: Eine gute Frage, relativ viel klassische Musik, Chansons und Liedermacher. Aber ich höre relativ wenig Musik, da ich den ganzen Tag Musik unterrichte und somit nicht so viel Zeit dazu habe. Durch meine Mitbewohner höre ich auch Punk-Rock und viele andere Musikrichtungen, die durch unsere Wohngemeinschaft schallen. Ich bin für fast jede Art von Musik offen und genieße es Neues kennenzulernen.

 

Damit sind wir auch schon bei deinem zweiten großen Projekt in diesem Sommer auf der Freilichtbühne angelangt. Die „Open-Air Nacht der Musicals„! Was ist hierbei deine Aufgabe?

Svenja Niepel: Ich bin die Musikalische Leitung der „Open-Air Nacht der Musicals„. Meine Aufgaben sind die Liederfindung und das Einstudieren der Lieder mit den Sängerinnen und Sängern.

 

Wie läuft die Liederfindung ab?

Svenja Niepel: Die Sängerinnen und Sänger machen mir Vorschläge für ihre Sologesänge und in Abstimmung mit ihnen schaue ich, ob diese Lieder passend für sie sind. Die Gruppenlieder suche ich allerdings aus. Dabei achte ich darauf, dass ein guter Mix aus neuen unbekannten Liedern und Klassikern entsteht. Es soll ein bunt gemischtes Programm mit mitreißenden und berührenden Liedern werden. Hierbei bilde ich mit Maximillian Rinne, der die Inszenierung übernimmt, und Gudrun Maslanka, die die Choreographie einstudiert, ein sehr gutes Team.

 

Zu guter Letzt spielst du auch noch in der Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ mit und machst dort auch die musikalische Leitung. Bleibt bei so viel investierter Zeit noch Zeit für Privatleben?

Svenja Niepel: Momentan nicht, aber nach den Premieren werde ich dafür hoffentlich wieder Zeit finden. Das Schöne ist allerdings, dass sich mein Engagement an der Freilichtbühne nicht wie Arbeit anfühlt, da wir eine sehr lustige Truppe sind mit der ich viel Spaß habe.

 

Vielen Dank für das Interview und Toi, Toi, Toi für die kommende Saison.

Das Interview wurde von Dominik Elsner geführt.

Bühnenbauer sind bereits seit Jahresbeginn mit dem Kulissenbau beschäftigt – Alte Hasen und ein „Lehrling“

Das Team gestaltet mit viel Liebe zum Detail Kulissen, die zu den Stücken passen. Seien es bizarre Kulissenteile, große Showtreppen, geheimnisvolle Landschaften oder ein gemütliches Dorf. Alles, was für ein perfektes Bühnenbild gebraucht wird, wird auch gebaut.

So wie das Haus, das in diesem Jahr auf der rechten Seite der Bühne zu sehen ist und dessen Fassade sehr authentisch wirkt. „Dieses Mal wurden die Dachpfannen nicht aufgemalt, sondern das Haus wurde mit Dachpfannenblech versehen“, erzählt Matthias Grohe. Das Kindermusical „Der kleine Tag“ spielt in einer Innenstadt – also muss die Bühne entsprechend gestaltet werden.

Man stelle sich vor: eine Bühne, auf der es keine Kulissen gibt. Wie würde dort eine Aufführung wirken? Recht fad, selbst wenn die Schauspieler ihr Besten geben. Damit ein Theaterstück zu einer richtig runden Sache wird, gibt es Bühnenbauer – und zwar nicht nur auf den großen Theaterbühnen dieser Welt, sondern auch auf der Freilichtbühne in Reckenfeld. Seit Jahren beweist das Bühnenbauteam, was in ihm steckt.

Eine Besonderheit wird sein, dass bei jeder Aufführung ein Haus abgerissen werden muss. Wie regelt man denn so etwas? Nun, da muss jedes Mal vorher ein Haus aus Styropor aufgebaut werden. Wie der Abriss dann konkret vor sich geht, das wird an dieser Stele natürlich nicht verraten.

 

Die Bühnenbauer mussten sich im Vorfeld viele Gedanken machen, damit beide Stücke mit dem geringst möglichen Aufwand vom Kinderstück zu „Toast Hawaii“ umgebaut werden können. Die drehbare Bühne ist dabei natürlich sehr hilfreich. So ist auch die Showbühne aus dem vergangenen Jahr mit kleinen Veränderungen erhalten geblieben. Sie wird für das Musikstück „Toast Hawaii“ auch wieder benötigt, beim „Kleinen Tag“ wird sie dann zum Schulgebäude.

Seit Anfang des Jahres steht das Bühnenbauteam in „Halle 27“ und sägt, schraubt und nagelt. „Unser größtes Problem ist die Zeit“, erklärt der langjährige Bühnenbauer Erwin Maslanka . „Vor dem Jahreswechsel können wir gar nichts in Angriff nehmen. Wir müssen immer warten, bis uns die Regisseure der Stücke nennen und sagen, wie sie die Bühne gestaltet haben wollen. Auch die vielen Spielstätten, die in diesem Jahr auf der Bühne geschaffen werden müssen, sind eine Herausforderung.“ Und da es zwei gänzlich unterschiedliche Produktionen geben wird, muss man sich eben irgendwie einigen.

 

In der regulären Bühnenbauzeit sind die handwerklich versierten Männer zehn bis zwölf Stunden in der Woche vor Ort. Die Stammmannschaft besteht aus Erwin und Jochen Maslanka, Andreas Finke, Matthias Grohe , Thomas Gänßler und Christiane Meinecke. „Plus Lehrling“, so die nett gemeinte Anspielung des Teams auf den knapp 14-Jährigen Simon Rolink, der in diesem Jahr beim Bühnenbau mit eingestiegen ist, und der bereits intensiv mitarbeitet.

Auch wenn die Bühnenbauer nebenberuflich wirklich Beachtliches leisten und durchaus gefordert werden, so haben sie auch Spaß an ihrer Arbeit. „Ohne Spaß miteinander würde das gar nicht gehen“, fasst einer der Bühnenbauer die Motivation zusammen.

In der Endphase der Bauarbeiten stoßen sporadisch weitere Helfer sowie einige Frauen dazu, die die Kulissen mit Farbe versehen und sie mit weiteren optischen Elementen gestalten.

 

Ein Hobby, das viel Fantasie und Kreativität erfordert, aber auch Freude macht. „Sonst wären wir nicht dabei“, sind sich die Bühnenbauer einig. Trotz allen Termindrucks sitzt hin und wieder auch mal ein kleines Päuschen drin. Gerne nutzt man die, um gemeinsam mit den Damen der Nähstube ein Pläuschchen zu halten. Der Lohn für die Mühe ist, wie auch bei den Schauspielern und allen anderen Helfern, der Applaus des Publikums.

Gelegenheit, sich das Ergebnis anzusehen, gibt es unter anderem bei der Premiere des Kinderstückes „Der kleine Tag“ am Sonntag, 22. Mai, um 16 Uhr. Weitere Termine des Sommers und Kartenvorverkauf auf: www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

Weitere Infos unter: „Bühnenbau

Quelle: WN.de

 

Reckenfelder Freilichtbühne: Mit Schwung in den Sommer

Die ersten Vorstellungen der Reckenfelder Freilichtbühne sind bereits ausverkauft, obwohl das Programm eben erst erschienen ist. „Schlager lügen nicht“ sind bei den Besuchern immer noch begehrt.

In der Geschäftsstelle der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld gehen die ersten Vorbestellungen für die diesjährige Sommersaison ein.

 

Kaum waren gut 3500 Spielpläne verschickt, ging es los. „Zwei Vormittagstermine für das Kindermusical „Der kleine Tag“ sind bereits ausverkauft“, freut sich die Geschäftsführerin Petra Niepel. Erstaunlicherweise gehen auch für „Schlager lügen nicht„, das mit seiner dritten Wiederaufnahme (drei Vorstellungen Anfang September) noch einmal im Spielplan steht, Vorbestellungen ein. Ganz offensichtlich wollen viele Zuschauer, die zur Bühne kommen, Spaß und Unterhaltung haben. Da dürfte dann „Toast Hawaii„, also die Vorgeschichte zu „“Schlager lügen nicht„, ebenfalls den Nerv des Publikums treffen. Sicherlich werden viele Zuschauer mit einstimmen, wenn die schönsten Schlager der 50er und 60er Jahre erklingen. Die Schlagerkomödie verspricht, ein rasanter Musik-Spaß zu werden, Frank Meinecke wird wieder Regie führen. Man darf also gespannt sein. Premiere ist am 4. Juni um 20.30 Uhr.

 

Doch das ist längst nicht alles, was die Bühne in Reckenfeld in diesem Sommer zu bieten hat. Nach dem großen Erfolg der Vorjahre gibt es erneut eine „Open-Air-Nacht der Musicals“ unter der Leitung der Musikpädagogin und Sopranistin Svenja Niepel. Sänger und Sängerinnen aus den eigenen Reihen der Freilichtbühne proben bereits für die Aufführungen am 8. und 9. Juli. Sie wollen eine Show mit Tanz und Gesang in glanzvollen Kostümen bieten. Der Vorstand der Bühne hat sich für zwei Aufführungstage entschieden, da die Nachfrage für eine einzige „Open-Air-Nacht der Musicals“ (wie bislang) zu groß war.

Und während die Proben bereits angelaufen sind, ist man auch in der Nähstube, beim Bühnenbau und bei den Bühnentechnikern nicht untätig. Es gibt eben vor und hinter den Kulissen immer etwas zu tun.

Quelle: WN.de

WN: Termine an der Freilichtbühne – Mit Schwung in die Sommerpause

Schlager lügen nicht

Schlager lügen nicht

Ein heißes Wochenende steht an der Freilichtbühne bevor. Nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen, sondern auch weil die Aktiven an drei Tagen im Einsatz sind.

Ein heißes Wochenende steht an der Freilichtbühne bevor. Nicht nur, weil endlich sommerliche Temperaturen herrschen, die ideal für einen Besuch an der Bühne sind, sondern auch, weil Schauspieler, Kioskmannschaft, Technik und Maske an drei Tagen im Einsatz sind.

Bühnenbauer der Freilichtbühne: Hingucker mit Spaß-Garantie

Das handwerklich begabte Reckenfelder Bühnenbauer-Team um Erwin Maslanka hat in diesem Jahr insbesondere beim Bau des großen Piratenschiffes für „Peter Pan“ Kreativität bewiesen.

Die Schauspieler schlüpfen immer wieder in andere Rollen. Wie die Jahr für Jahr wechselnden Kulissen zeigen, ist aber auch die Freilichtbühne selbst extrem wandelbar. Dafür sorgt das handwerklich begabte Team um Erwin Maslanka , das insbesondere beim Bau des großen Piratenschiffes für „Peter Pan“ Kreativität bewiesen hat.

 

Ein großer Kahn …

Auf der „Jolle Rogers“ hat Kapitän Hook das Sagen. Nicht nur deshalb muss die Konstruktion, die angesichts ihrer Größe schon ein echter Hingucker ist, etwas hermachen. Zwölf Meter Länge misst der Kahn, auf dem bei den Vorstellungen eine ganze Menge los ist. Zu diesem Zweck haben die Bühnenbauer ein drei mal acht Meter großes Deck gezimmert, das ausreichend Platz für die Darsteller bietet und sogar über eine ausziehbare Planke verfügt. „Es ist einfach schöner, wenn auf mehreren Ebenen gespielt werden kann“, findet Maslanka, der in diesem Jahr als Ansprechpartner für die Regisseure fungiert.

Der frisch gebackene Ruheständler hat viele Stunden in das Piratenschiff investiert – im Internet nach möglichen Vorbildern gesucht, Baupläne entworfen und schließlich mit seinen Kollegen von der Freilichtbühne gewerkelt. „Hätte ich die Zeit nicht gehabt“, gibt Maslanka zu, „wäre es nicht so groß geworden.“ Fünf Wochen lang hat das Bühnenbau-Team jeden Tag an dem Projekt ge- und dabei 6000 Schrauben mehr als in anderen Jahren verarbeitet.

In der „Jolle Rogers“, einer in Richtung der Zuschauer verkleideten Konstruktion, die hauptsächlich aus handelsüblichen Dachlatten und einigen Sperrholzplatten besteht, steckt aber noch wesentlich mehr. Die ersten acht Reihen der Tribüne wurden nämlich zur laufenden Sommer-Saison erneuert und die alten Bänke in den Kulissen verbaut, genauer gesagt im Schiff. Und dann sind da noch zwei Segelmasten, die sechs und sieben Meter in die Höhe ragen. Hierbei handelt es sich um zwei Birken, die vor einiger Zeit noch in dem kleinen Wäldchen um den Zuschauerraum standen. „Sie mussten sowieso gefällt werden“, informiert Andreas Finke, der neben Kalle Peters, Marcus Berlin, Thomas Gänßler, Joachim Maslanka, Mathias Grohe, Holger Wiglinghoff sowie Christiane und Frank Meineke zu den fleißigen Helfern gehört. Die haben sogar einen kleinen Ausguck gebaut, der als Blickfang dient. An der Freilichtbühne wird eben nichts einfach weggeworfen, sondern weiterverwertet.

 

Darauf muss man achten …

Eine Sache, auf die die Bühnenbauer immer besonders achten müssen: Die Kulissen der verschiedenen Stücke müssen nicht nur den Vorstellungen der Regisseure entsprechen, sondern sie müssen auch miteinander kompatibel sein. Wer im vergangenen Jahr schon in den Genuss von „Schlager lügen nicht“ gekommen ist und sich das 70er-Jahre-Musical in diesem Sommer noch einmal anschaut, der wird eine Veränderung feststellen. 2014 hat sich das Geschehen vor allem auf der linken Seite der Bühne abgespielt, 2015 ist es die rechte Seite. „Und die Leinwand steht diesmal zentral“, erklärt Finke eine Notwendigkeit, die sich durch die aktuellen Stücke ergibt.

Weil das große Piratenschiff aus „Peter Pan“ natürlich nichts an der Hochschule für Performing Arts zu suchen hat, sind zweieinhalb mal fünf Meter große Trennwände auf Rollen ein ganz wichtiger Bestandteil der Kulisse für das Musical „Fame„. Wenn das Kinderstück auf dem Programm steht, kommen sie nur in einer Szene zum Einsatz, die zu Hause bei den Darlings spielt. Ansonsten gibt es freie Sicht auf das Prunkstück unter den diesjährigen Konstruktionen.

 

Quelle: WN.de

WN: Schauspielertruppe begeistert mit Jugendstück – Szenen vom pubertären Wahnsinn

Jugendgruppe der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld / Bild: WN - Westfälische Nachrichten

Jugendgruppe der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

14 Heranwachsende, 14 Geschichten – und ein 60-minütiges Auf und Ab der Gefühle. Eine emotionale Achterbahnfahrt durch einen Lebensabschnitt, der bei zahlreichen Teenagern eben auch genauso aufregend verläuft: die Pubertät. Mit dem Jugendstück „14“ präsentierte am Sonntagabend eine Clique von Jugendlichen Szenen aus dem ganz normalen pubertären Wahnsinn

Die Inszenierung stammt von den Teenagern selbst, nach einer Vorlage des Autors Volker Zill. „Hier und da haben wir es aber umgeschrieben“, berichtet Regisseurin Antonia Erdmann. Der Inhalt: 14 einzelne Situationen aus dem Leben von 14 völlig unterschiedlichen Teenies. Kurzgeschichten, bei denen das Publikum mal Lachtränen in den Augen hat und nur einen Moment später schlucken muss.

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