Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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WN: Premiere der „Kalendergirls“ auf der Freilichtbühne – Wenn reifere Damen Haut zeigen

Witzig, britisch, ein bisschen frivol und durchaus ernst: Die Komödie „Calendar Girls“ begeisterte bei der Premiere im Spielerheim der Freilichtbühne.

John mochte Sonnenblumen sehr gerne. „Wo auch immer Licht ist, diese Blumen werden es finden“, schreibt er, als er schon sterbenskrank ist. Und bilanziert: „Eine Lebenslehre.“ Das Rollstuhl-Rennen der Kranken hat er noch gewonnen: „Bergauf war‘s nicht so gut, aber bergab ging‘s in acht Sekunden!“ Einer jedoch ist noch schneller: der Krebs. Da hilft kein Optimismus, keine klugen Worte, kein Galgenhumor. Es gibt Filme, die jetzt zu Ende wären. Düstere Filme. „Calendar Girls“ nicht. Die bekannte britische Komödie ist eine Geschichte von Liebe, Freundschaft und Engagement – und von sechs Frauen, die zwar nicht dem Tod, aber doch zumindest dem Vergessen die Stirn bieten.

Viola und Neele Niepel haben die gleichermaßen ulkige wie rührende Story jetzt auf die Freilichtbühne gebracht: Am Samstagabend feierte das Stück im pickepackevollen Spielerheim Premiere. Mit Momenten zum Nachdenken, jeder Menge britischem Humor – und mit famosen Kalendar Girls. Chris (Stephanie Krause), Celia (Ulrike Erdmann), Jessie (Marjorie Hagenbeck), Ruth (Christiane Meinecke), Cora (Mariele Albermann) und Annie (Cathrin Herkt) bilden den liebenswert-chaotischen Frauenclub, der sich neckt, anzickt, manchmal gemeinsam langweilt – aber sich eigentlich doch sehr lieb hat. Und: sich für die gute Sache einsetzt. Marmelade kochen, irgendwelchen Krimskrams basteln, verkleidet „God save the Queen“ singen – abstrus und einfach saukomisch. Als John (Fiet Krause), Annies Mann, stirbt, ist zwar eigentlich nichts mehr wie vorher – bald aber doch vieles wie immer. Die Mädels wollen wieder helfen und John ein Denkmal setzen. Das „John-Clarke-Gedächtnis-Sofa“, die Couch für die wartenden Angehörigen in der Klinik, in der John behandelt wurde.

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Preise Kalender Girls

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WN: „Kalendergirls“ auf der Freilichtbühne – Anständig nackelig beim Fotoshooting

Die Proben für „Kalendergirls“ laufen auf Hochtouren, der Kalender dazu ist schon fertig. Wie er aussieht, das ist noch geheim. Nur so viel sei verraten: Das Wort „anständig-nackelig“ passt nicht schlecht.

Wer schon einmal den Film „Kalendergirls“ gesehen hat, kann sich vielleicht vorstellen wie viel Mut es die Protagonisten gekostet haben muss, sich für Nacktfotos für einen Kalender zu entblößen. Die Freilichtbühne spielt im Studio der Bühne ab dem 21. Januar „Kalendergirls“ als Bühnenstück.

Die Idee dazu hatte Viola Niepel die gemeinsam mit ihrer Tochter Nele als Co-Assistentin Regie führt. „Ich finde den Film toll, das Textbuch ist schwierig umzusetzen. Man darf das Stück auf keinen Fall auf die Fotoszenen reduzieren“. Es geht um Tief-Menschliches, aber auch um Situationskomik mit feinem britischen Humor. „Kein Schenkelklopfer!“, betont Viola Niepel.

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