Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Stress bei den Bühnenbauern: Für die perfekte Illusion

Mal spielt ein Theaterstück in Schweden, wie der „Michel in der Suppenschüssel“, dann wieder muss eine Kulisse ein Innentheater für „Tratsch im Treppenhaus“ darstellen. Die Bühnenbauer der Freilichtbühne haben im Moment viel zu tun.

Und dieses Innentheater muss als Erstes fertig sein, denn die Premiere ist bereits am kommenden Samstag, 27. Mai, um 19 Uhr.

Die Bühnenbauer klotzen ran, denn die Akteure müssen vorher ja auch mal in der kompletten Kulisse proben können. 21 Meter Kulisse müssen hinter dem „Zimmertheater“ verdeckt werden. Und obendrein soll der Bühnenbau etwas Britisches für die Musicalkomödie „Zum Sterben schön“ bauen.

Da hat man dem hart werkelnden Team echt etwas ausgebürdet, weiß Erwin Maslanka. Aber er und seine Helfer lassen sich von dieser Herausforderung nicht unterkriegen. Drei Drehbühnen wurden im Freilichtbühnenboden eingebaut. „Die sind alle beim Musical im Einsatz. Welche Bühne hat schon drei Drehbühnen?“, fragt er stolz. Sechs verschiedene Bühnenbilder gibt es da und natürlich eine englische Cottage-Landschaft im Hintergrund.

Doch das ist noch längst nicht alles, was für diese Bühnenproduktion gebraucht wird. Drei einfache Särge wurden angeschafft, die dann individuell gestaltet wurden. Es konkurrieren in dem Stück nämlich zwei Bestatter, einer mit Show- und Event-Effekt und ein ganz traditioneller. Mehr wird dazu nicht verraten.

Bei „Michel aus Lönneberga“ zieht der Bengel in einer Szene seine kleine Schwester Ida an der Fahnenstange hoch. Diese Stange muss natürlich extra gesichert sein, damit nichts passiert.

Nur gut, dass drei Bühnenbauer fast täglich an der Bühne anzutreffen sind. Zum Team gehören sieben bis acht weitere Leute, von denen der Jüngste 16 Jahre alt ist. „Schön, wenn sich so junge Leute engagieren“, freut sich Matthias Grohe über Simon Rolink, (16) der schon seit über einem Jahr dem Bühnenbau treu ist. Der hat dann auch seinen Kumpel Erwin Scheidelmann mitgebracht. Die beiden bekommen mit, was die langjährigen Bühnenbauer leisten und haben trotz der manchmal auch harten Arbeit Spaß daran, hier mitzuwirken.

Wie gesagt: Für die Bühnenbauer wird es jetzt so richtig hektisch. Denn zur Premiere am kommenden Samstag muss die erste Kulisse komplett stehen.

Neue Nähmaschinen für die Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

Nur gut, dass den Freilichtbühnenbesuchern der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld die Waffeln und Grillwürstchen so gut schmecken. Denn mit dem Verkauf dieser Leckereien durch Helfer des Fördervereins während der Bühnensaison kommt einiges an Geld zusammen. Das wird in die Erhaltung des Bühnengeländes und der notwendigen Materialien, in die Technik und den Bühnenbau investiert.

Jetzt konnte der Vorsitzende des Freilichtbühnenfördervereins Karl-Heinz Peters der bühneneigenen Nähstube vier neue Nähmaschinen übergeben. Nähstuben „Chefin“ Gudrun Maslanka und ihr harter Kern sind begeistert. Endlich müssen die ehrenamtlichen Näherinnen nicht mehr ihre eigene Nähmaschine mitbringen. „Danke Kalle“ hieß es denn auch von den Frauen, die bei der Einweisung der neuen Maschinen dabei waren. „Im letzten Jahr erwirtschaftete der Förderverein 10.000 Euro Gewinn. Dazu trugen Fördervereinsmitglieder mit Spenden und die Verkaufserlöse des „Klimbim-Shops“ ebenso mit bei, wie alle Helfer die bei den Reckenfelder Ortsfesten eifrig Wurst braten oder Reibekuchen brutzeln“ freut sich Karl-Heinz Peters.

 

Tag der offenen Bühne – Vorschau

Er zählt einen harten Kern zu seinem Team, der auch wieder am Tag der offenen Bühne am Muttertag (14.Mai) im Einsatz sein wird. „Da haben wir den „Indianer“ Hans-Jörg Siepert, sowie einen Luftballonkünstler verpflichtet. Für die Kinder wird es außerdem einen kleinen Jahrmarkt geben“ verrät er einiges das an diesem Tag in den Händen des Fördervereins liegt.
Die Damen in der Nähstube lassen sich erst einmal vom Lieferanten der Nähmaschinen, Norbert Oberschelp die Besonderheiten der Nähmaschinen erklären. 30 Programme haben diese und ein Knopfloch zu nähen wird nun wesentlich einfacher.

Den Maschinentyp hat Gudrun Maslanka ausgesucht. „Die sollten vor allem robust sein. Und mit den gleichen Typen die wir jetzt haben, können sich die Näherinnen jetzt untereinander helfen“. Sie freut sich auch über eine neue Overlockmaschine die die Bühne angeschafft hat. Um die 80 Kostüme müssen für diese Saison neu genäht werden, da kommen die neuen Nähmaschinen gerade recht.

 

Quelle: WN.de

Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück sind ausverkauft – „Fliegender Wechsel“ für Michel

Die Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück „Michel in der Suppenschüssel“ an der Reckenfelder Freilichtbühne sind ausverkauft. Zusätzliche Mittagsvorstellungen werden eingerichtet.

Pressefoto? – Ja gerne, doch kaum sitzt Petra Niepel an ihrem Schreibtisch in der Freilichtbühnengeschäftsstelle, da klingelt schon wieder das Telefon. „Das geht jetzt ständig so“, freut sich Geschäftsführerin Petra Niepel. Das kann Renate Meuselwitz, die ihr ehrenamtlich zur Seite steht, nur bestätigen. „Seit wir die Spielpläne herausgeschickt haben, laufen die Drähte heiß“, freuen sich die beiden trotz der vielen Arbeit.

Die Schulvorstellungen für „Michel in der Suppenschüssel“ , die vormittags angeboten werden, sind bereits komplett ausverkauft. „Da geht gar nichts mehr“, so Petra Niepel. Als Neuerung gibt es jetzt noch zwei neue Vorstellungstermine, und zwar einmal am Mittwoch, 5. Juli, um 14.30 Uhr, und am Donnerstag, 13. Juli, um 12 Uhr.

 

Michel in der Suppenschüssel

 

Vorstellungen für Schulen und Kindergärten

„Früher haben wir, wenn wir zwei Vorstellungen an einem Tag hatten, die zweite um 16 Uhr angeboten. Doch das ist für Schulen und manche Kindergärten oft zu spät“ weiß Niepel aus Erfahrung. Für die Schauspieler bedeuten die neuen Zeiten einen „fliegenden Wechsel“. Kurze Pause, um etwas zu essen, vielleicht ein wenig nachschminken, und dann geht es schon wieder ab auf die Bühne. Außerdem wird es auch immer schwieriger, Schüler, die im Stück mitwirken, vom Unterricht befreit zu bekommen, und die Berufstätigen haben oft das gleiche Problem.

Die Premiere vom quirligen Michel, der nur Schabernack im Kopf hat, ist am 4. Juni um 16 Uhr. 16 Vorstellungen sind bis zum 10. September im Angebot. Wer sich seinen Lieblingsplatz sichern möchte, sollte rechtzeitig vorbuchen, denn die Lausbubengeschichte aus der Feder von Astrid Lindgren ist beliebt.

Neben Michel stehen noch die Komödie „Tratsch im Treppenhaus“ und die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ auf dem Sommerspielplan. Das Frauenkabarett „DietutniX“ bietet Glanzlichter am 18. und 19. August. Vorbestellungen sind auf www.reckenfeld-freilichtbuehne.de und unter 02575/15 66 möglich.

Quelle: WN.de

Proben für Musikkomödie laufen: Zum Sterben schön

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Ein Tanz? Der kann doch nicht so viel Arbeit machen, oder? Von wegen: Allein die Choreographie für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ braucht 16 bis 18 Stunden. Und dann muss noch wochenlang geübt werden. Darum laufen die Proben für „Zum Sterben schön“ bereits auf Hochtouren.

Eng wird es zurzeit in den Räumen der Freilichtbühne. Täglich stehen Probentermine an. Da muss Gudrun Maslanka schon schauen, wann die Tanzproben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ laufen können. Der große Saal im Spielerheim kann zwar mit einer Zwischenwand geteilt werden. Aber Schallschutz zwischen den Räumen ist nicht wirklich da.

Während im abgegrenzten Teil noch eine Szene von „Michel in der Suppenschüssel“ zu Ende geprobt wird, treffen die ersten Tänzerinnen ein. Sie proben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön„. Die Zwischenwand wird geschlossen. Da huscht noch schnell Steffi Krause direkt aus der „Michel“-Probe zur Tanzprobe herüber.

Die Trennwand ist für die Tänzerinnen mit einer Spiegelfolie beklebt. So sieht nicht nur die Choreografin Gudrun Maslanka, wie ihre Tänzerinnen und der einzige männliche Tänzer die vorgegebenen Schritte ausführen, sondern auch die Tanzenden können so ihre Körperhaltung kontrollieren.
Doch erst einmal werden die Schritte ohne Musik geprobt. Sitzen sie, kommt die Musik dazu. Aufmerksam beobachtet die Choreografin Schritte, Körperhaltung und Mimik. Der Text des Liedes handelt von Sorgen, doch „wenn man tanzt, federleicht über Balken schwebt, werden alle Sorgen kleiner“.

Plötzlich heißt es „Stopp“, die Musik wird abgeschaltet. „Der Text gibt vor, dass die Sorgen vorbei sind. Dann müssen eure Hände runter gehen, und ihr müsst lächeln“, fordert Maslanka. Also alles noch einmal, immer wieder wird korrigiert. Wem es anfangs noch kühl im Raum war, der kommt jetzt ins Schwitzen. Die Wiederholungen sind anstrengend, aber auch effektiv. Von Mal zu Mal läuft es besser.

Vier Tänzen müssen geprobt werden …

Vier Tänze muss das elfköpfige Ensemble proben. „Es gibt einen klassischen Teil, Tango, Mambo, Quickstepp und Cha-Cha-Cha. Außerdem zwei Paartänze mit Latein und Standard“, erzählt die Choreografin. Vor Weihnachten gab es bereits ein Vorcasting, und seit Januar läuft die Basisarbeit. Wie viel Arbeit steckt denn für die Choreografin drin, bis ein Tanz steht? „Um einen Tanz von dreieinhalb Minuten auszuarbeiten, brauche ich 16 bis 18 Stunden“, berichtet Gudrun Maslanka. Das macht sie natürlich zu Hause. Hinzu kommen die Proben, mal mit den Einzelpaaren, mal mit dem Ensemble und dann mit allen zusammen. Aber es macht auch Spaß. „Sonst würde ich es nicht machen“.

Das sieht das Ensemble auch so. Wenn dann im Sommer die Vorstellungen bei hoffentlich gutem Wetter viele Zuschauer anziehen, diese dann applaudieren, ist das Lohn für die Mühe. Dann ist es einfach „Zum Sterben schön„.

Alle Termine und weitere Infos zur Musikkomödie  finden Sie unter: „Zum Sterben schön“

… hier schon einmal Ausschnitte aus den Proben:

Quelle: WN.de

Kreissparkasse Steinfurt: Großartige Spende für die Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

Die technische Ausstattung der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld wird auf Vordermann gebracht.

So wird die Musikanlage modernisiert. Und auch die Sitzgelegenheiten werden erneuert.

 

„Das ist eine gute Investition, von der vor allem die Besucher aber auch die Darsteller profitieren“, sagte Britta Baumscheiper (Mitte), Filialleiterin der Kreissparkasse Steinfurt in Reckenfeld. Sie überreichte während der ersten Leseprobe für das neue Stück eine Spende in Höhe von 1.500 Euro an Schauspielerin Viola Niepel und Patric Sohrt, 2. Vorsitzender der Freilichtbühne. Wir sind schon sehr gespannt auf das neue Programm.

 

Vielen Dank!

Vielen Dank für die großartige Unterstützung durch die Kreissparkasse Steinfurt. Wir möchten uns auch hier nochmal für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.

Casting für Musiktheaterstück – Von Liebe, Drogen und Tod

An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying – ein bedeutungsvolles Leben“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt.

Ben, Gwendolyn, Lucy und Johanna werden gesucht – vielmehr Jugendliche oder junge Erwachsene, die gerne in deren Rollen schlüpfen möchten. An der Freilichtbühne hat sich eine Gruppe zusammengetan, um das Musiktheaterstück „The circle of the dying“ einzustudieren. Im Herbst soll es Premiere feiern. Allerdings sind noch nicht alle Rollen besetzt. Deshalb wird am 2. Februar (Donnerstag) um 18 Uhr im Spielerheim ein offenes Casting veranstaltet.

Nachwuchsdarstellern und jenen, die es werden wollen, bietet sich eine einmalige Gelegenheit. Denn die Jugendlichen der Freilichtbühne arbeiten dabei nicht mit einer Vorlage, sondern mit einem selbst verfassten Script. Es stammt aus der Feder von Tabea Niepel , die zusammen mit Leah Finke auch die Regie übernimmt. „Ich habe das Stück mit Hilfe von Freunden geschrieben“, erklärt sie.

„In den Erwachsenenstücken, die wir in diesem Sommer an der Freilichtbühne spielen („Tratsch im Treppenhaus“ und „Zum Sterben schön„) gibt es nur wenige Sprechrollen für Jugendliche“, erklärt Tabea Niepel. So kam die Idee auf, ein Stück speziell für dieses Alter zu inszenieren – von Jugendlichen für Jugendliche. So wie „14“, das vor knapp zwei Jahren im Spielerheim sowie am Gymnasium zu sehen war. „Das ist echt gut angekommen, und so etwas wollten wir gerne noch mal machen.“ Tabea Niepel wälzte also erstmal Textbücher. „Da war aber nicht das passende Thema dabei“, berichtet die 19-Jährige. „Also haben wir überlegt, unser eigenes Stück zu schreiben.“

Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet

In „The circle of the dying“ geht es um Anna, ein 14-jähriges Mädchen, das an einer schweren Herzkrankheit leidet. Die Chancen zu überleben, stehen sehr schlecht, und ihre Familie kommt nicht mit der Krankheit klar. Um Abstand zu gewinnen, stürzt sich Anna in die Nacht. Sie verliebt sich in Ben, einen Obdachlosen, der ihr eine ganz andere Seite des Lebens zeigt. Anna lernt auch seine Clique kennen, in der Drogen genommen werden. Und sie merkt nicht, dass jeder von Bens Freunden sein Geheimnis hat. „Letztlich geht es um die Frage: Sollte man im Leben nur das machen, was einem gefällt – oder nicht?“, informiert die Autorin.

Anna wird von Berta Kravcenko verkörpert. Ben hat aktuell noch kein Gesicht. Genau wie Gwendolyn, Annas frühere beste Freundin, oder Lucy, Annas ältere Schwester. Auch die Rolle der Johanna, die zu Bens Clique gehört, ist noch nicht besetzt. „Gwendolyn sollte etwa 14 Jahre alt sein“, informiert Tabea Niepel. „Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn sie etwas jünger oder älter ist.“ Bens Alter kann sich zwischen 14 und 23 Jahren bewegen. Lucy sollte mindestens 15 und höchstens 23 Jahre alt sein. „Bei Johanna sind wir total offen“, sagt die Regisseurin, die auch noch Statisten sucht.

Wer sich für eine der Sprechrollen vorstellen möchte, braucht keinen Text vorzubereiten. Wer sich als Ben oder Johanna bewirbt, sollte jedoch einen Teil eines Liedes vorbereiten. In das Stück sind nämlich diverse Songs aus dem Pop- und Rockbereich eingebaut wie „The sound of silence“ von Simon & Garfunkel oder „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ von den Toten Hosen.

 

Bei Interesse kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle (Telefon 02575-1566) oder wenden sich direkt an Tabea: tabea.niepel@reckenfeld-freilichtbuehne.de

Vorverkaufsstart für den Sommer 2017

Auf die Plätze, fertig, los!

Passend zum 1. Advent ist der Kartenvorverkauf für die Sommersaison 2017 gestartet. Ab jetzt können Sie sich über unsere Geschäftsstelle die besten Plätze sicher. Wollen Sie direkt bei der Premiere dabei sein? Sogar in der ersten Reihe? Oder doch lieber unter dem Dach? Jetzt habt ihr die beste Auswahl. Noch schneller geht es über unser Ticketbuchungssystem auf unserer Homepage. Damit können Sie sich die Plätze per Mausklick ganz einfach selbst aussuchen.

Für alle, die sich noch nicht auf ein Stück, einen Termin oder bestimmte Plätze festlegen wollen, sind Gutscheine in unserer Geschäftsstelle erhältlich. Wäre das nicht auch ein tolles Weihnachtsgeschenk? Gemeinsam mit der Familie oder Freunden Zeit zu verbringen ist meistens deutlich schöner als etwas Materielles zu verschenken.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Liebsten einen gemütlichen ersten Advent und eine tolle Weihnachtszeit.

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Patenschaften für Bäume – Neuer Wald für die Bühne

Das Wäldchen bei der Freilichtbühne ist in die Jahre gekommen, neue Bäume müssen gepflanzt werden. Und dafür werden jetzt Paten gesucht.

Eine ganz besondere Patenschaft bietet die Münsterländische Freilichtbühne in Reckenfeld Natur- und Freilichtbühnenliebhabern an. Sie vergibt Baumpatenschaften. Pate kann jedermann werden, der die Arbeit der Freilichtbühne auf diese Weise honorieren möchte.

„Das Wäldchen rund um unsere Bühne ist in die Jahre gekommen und hat vor allem unter den Stürmen der letzten Zeit ziemlich gelitten“, erzählt Geschäftsführerin Petra Niepel.

Ein Baumschulenfachmann war zur Begutachtung auf dem Bühnengelände unterwegs. Vor allem waren viele der Birken marode. „Seine Hinweise hat der Vorstand ernst genommen. Schließlich soll niemand auf dem Bühnengelände gefährdet werden. Also wurden in den letzten Wochen alle Bruch- und sturzgefährdeten Bäume heraus geschlagen“. Im kommenden Herbst soll dann mit Buchen und Douglasien wieder aufgeforstet werden. Die etwa 1500 neu zu pflanzenden Bäume werden zwischen 1,20 und 1,50 Meter hoch sein. Der geschäftsführende Vorstand war sich einig: „Das müssen wir machen. Der Waldcharakter unserer Bühne muss auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben.“

 

Viel ehrenamtliche Arbeiten bei der Aufforstung

Während das Schlagen der Bäume von Bühnenmitgliedern, neben all den anderen anfallenden Arbeiten, ehrenamtlich geleistet wird, kosten die Wiederaufforstungsmaßnahmen nun einmal Geld. Doch woher nehmen? Mit den Einnahmen aus dem Spielbetrieb, die wegen der Wetterlage ja nun mal nicht fest kalkulierbar sind, kann man das nicht allein stemmen. Andererseits möchte man den Standort Freilichtbühne so idyllisch wie möglich halten. Dazu gehört eben die Wiederaufforstung.

Darum: Brainstorming im Vorstand: Dort kam die Idee auf, Baumpatenschaften anzubieten. „Für zehn Euro pro Baum gibt es einen Unterstützerbutton, und der Name wird auf Wunsch im Schaukasten auf der Liste der Spender aufgeführt. Wer möchte, bekommt sogar eine Patenschafturkunde per Mail oder kann diese in der Geschäftsstelle abholen“ machte der Erste Vorsitzende Heinz Neumann schon beim Tag der offenen Bühne auf diese Bühnenaktion aufmerksam.. Da wurden auch gleich die ersten 16 Urkunden ausgegeben. „Das macht Sinn. So kann ich die Arbeit der Bühne, die ich sehr gerne besuche, unterstützen und tue auch noch etwas für die Umwelt“, freute sich eine Besucherin.

 

Viele Möglichkeiten, Baumpate zu werden

Ab sofort kann man in der Geschäftsstelle für die neu zu pflanzenden Bäume spenden und Pate werden. Zudem gibt es während der Vorstellungstermine die Möglichkeit, Baumpate zu werden. Dann kann man im Servicebereich, am so genannten „Klimbimshop“ oder auch an der Kasse die Aufforstungsaktion unterstützen. „Die Zuschauer tragen damit nicht nur zum Erhalt des Bühnenwäldchens bei, sondern leisten auch noch einen Beitrag zum Umweltschutz“ hofft Petra Niepel auf viele Baumpaten..

Am 22. Mai um 16 Uhr gibt es mit dem Kindermusical „Der kleine Tag“ die erste Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühnet. Wer möglichst weit vorne sitzen, oder sich einen ganz besonderen Platz reservieren möchte, sollte sich Plätze für die Premiere reservieren. Gleiches gilt für die Premiere von „Schlager lügen nicht“ am 4. Juni, die „Open-Air Nacht der Musicals“ an 8. und 9. Juli sowie die Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ Anfang September.

Weitere Infos dazu auch unter: Werden Sie Baumpate!

Quelle: WN.de

Freilichtbühne für alle – Die Dandys zum Muttertag

Musik, Theater, Informationen und noch viel mehr: Das Team der Freilichtbühne lädt am Sonntag zum „Tag der offenen Bühne“ ein.

Was da so hinter den Kulissen der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld vorgeht, können Besucher beim „Tag der offenen Bühne“ am Sonntag (8. Mai) ab 11 Uhr erfahren. Dann geben die Näherinnen einen Einblick in ihre Arbeit. Die Bühnenbauer lassen sich bei kniffligen Lösungen über die Schulter schauen. Und die Techniker sind gerne bereit, Interessierten die vielen Knöpfe und Schalter zu erklären, vor denen sie während einer Vorstellung sitzen. Doch das ist noch längst nicht alles.

Auf der Bühne werden Ausschnitte aus den diesjährigen Bühnenproduktionen, dem Kindermusical „Der kleine Tag“ und der Schlagerkomödie „Toast Hawaii„, zu sehen sein. Außerdem dürfen sich die Besucher auf eine Szene aus „Schlager lügen nicht“ freuen.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen Gäste eingeladen, die auftreten. Nicht nur für die Kinder kommt der Zauberer Thomas Lepping aus Herdringen nach Reckenfeld. Lepping ist auch schon im Fernsehen, im Tigerentenclub, aufgetreten. Die Tanzgarde der Reckenfelder Karnevalsgesellschaft wird mit einem zauberhaften, fetzigen Märchentanz zu sehen sein.

 

Beatweltmeister auf der Freilichtbühne

Dann ist da noch die Rockband „Dandys“ aus Münster , die in den 1960er Jahren „Beatweltmeister“ wurde. Heute spielen die Jungs auf Kongressen oder Versammlungen aller Art; für die Aktion „no panic for organic“ machen sie sich stark – das auch am Sonntag in Reckenfeld. Ein Infostand der Uniklinik Münster wird aufgebaut, an dem über die Organspende informiert wird. Ausweise gibt es dort ebenfalls.

Die Freilichtbühne ist seit vielen Jahren für viele Ausflügler das Ziel am Muttertag . Denn hier gibt es für jeden Geschmack etwas auf der Bühne und hinter den Kulissen. Ballonkünstler Bloonie gestaltet Tiere und mehr mit seinen Ballons, Dagmar Dahmen töpfert mit den Kindern. Der Nachwuchs kann sich außerdem in der Maske von den Maskenbildnerinnen der Freilichtbühne schminken lassen und so erfahren, wie lange es dauert, bis ein Schauspieler endlich auf die Bühne darf.

 

Preise zu gewinnen …

Preise gibt es bei der Verlosung zu gewinnen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl mit einer Cafeteria und einem Grillstand gesorgt. Los geht es am Sonntag um 11 Uhr, Programm gibt es bis circa 17 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Wer Plätze für die vielen Aufführungen – Kindermusical „Der kleine Tag“, Schlagerkomödien „Toast Hawai“ und „Schlager lügen nicht“ oder „Open-Air-Nacht der Musical“ – reservieren möchte, kann sich unter ✆ 0 25 75/15 66 melden oder online gehen.

Quelle: WN.de

Die Schneiderei an der Freilichtbühne – Kaum Zeit für Pausen

Zwei, drei Meter Stoff? Damit fangen die Schneiderinnen von der Freilichtbühne erst gar nicht an. Sie brauchen für die Ausstattung eines einzigen Musicals oft mehrere hundert Meter.

Gequalmt haben die Nähmaschinen in der Nähstube der Münsterländischen Freilichtbühne noch nicht. Aber die Nadeln, die sind in den letzten Wochen schon so richtig heiß gelaufen. Schließlich möchten die Näherinnen zum Tag der offenen Bühne am 8. Mai schon einige Kostüme der Öffentlichkeit präsentieren.

Außerdem ist es für die Schauspieler wichtig, dass die letzten Proben im Kostüm stattfinden. Denn das Kostüm vermittelt dem Akteur noch einmal ein ganz anderes Gefühl für seine Rolle. Plötzlich hat man riesig weite Ärmel oder ganz pludrige Hosen. Oder ganz enge Kleidung, da bewegt man sich schon ganz anders. Auch für die Kinder ist das „Einleben“ in ein Kostüm wichtig. Gut 40 Kostüme müssen für die Darsteller, da viele Rollen doppelt besetzt sind, genäht werden.

 

Es schreit nach Farbe …

Das Kindermusical „Der kleine Tag“ schreit nach Auffassung von Gudrun Maslanka , die viele der wunderschönen Kostüme selbst entworfen hat, nach Farbe. In Absprache mit der Regie hat man sich für viel Silber und Blau entschieden. Verbraucht wurden 100 Meter glänzend blauer und 150 Meter silberfarbener Stoff sowie etliche Meter weiterer Zusatzstoffe. Im Musical spielen viele „Tage“ eine Rolle. Tage, die von Erwachsenen und Kindern verkörpert werden. Jeder Tag ist ein ganz besonderer und darf nur einmal auf die Erde. Die Besonderheit jedes einzelnen Tages spiegelt sich auch in individuellen Kostümen wieder. So wurden zum Beispiel für den Reißverschlusstag unzählige Reißverschlüsse auf das Kostüm genäht. „Eine Mordsarbeit auf diesem Folienstoff“, stöhnt jene Mitstreiterin der Nähstube, die dieses Kostüm anfertigte.

Auch die großen, steifen Kragen, die einige Kostüme zieren, sind eine echte Herausforderung für das Nähteam und sehr zeitaufwendig. Klar dass eine Friedenstaube das Kostüm des Friedenstages ziert, der elfte Tag eine riesige „11“ trägt – „in Anlehnung an den 11.11.“, wie Gudrun Maslanka schmunzelnd erklärt. Der „komische Tag“ ist mit zusätzlichen bunten Stoffen verziert. Wie der geheimnisvolle Tag und weitere Tage aussehen, wird noch nicht verraten, schließlich soll ja noch einiges bis zur Premiere von „Der kleine Tag“ am 22. Mai geheim bleiben. Der Countdown läuft.

 

Man gönnt sich keine Pause …

Die sieben Näherinnen, die an den Maschinen im Einsatz sind, und zwei Damen, die die Handarbeit erledigen, gönnen sich keine Pause. Denn nicht nur für das Kindermusical müssen Kostüme genäht werden, sondern auch für die Musikkomödie „Toast Hawaii“ (Premiere am 4. Juni) und die große Open-Air-Nacht der Musicals (8. und 9. Juli).

Bei „Toast Hawaii“ ist die besondere Herausforderung der Schnitt der Kostüme. Gudrun Maslanka hat zufällig alte Schnittmuster aus dieser Zeit in die Hand bekommen. Die hatte mal jemand vor langer Zeit an der Bühne abgegeben. Jetzt profitiert die Schneiderei von diesen Schnittmustern. Zum Glück sind modisch gesehen gerade die 50er und 60er Jahre im Trend, so dass für einige Rollen passende Kleidung bestellt werden kann.

Ab und an findet sich auch mal etwas Passendes im Fundus. Trotzdem müssen noch weitere zehn aufwändige Kleidungsstücke, die in die 50/60er Jahre passen, genäht werden. Und natürlich müssen auch die sechs Tänzerinnen ein in die Zeit passendes Outfit tragen.

Schon bei den vergangenen beiden Open-Air-Nächten der Musicals staunten die Besucher über die traumhaften Kostüme. Muss dafür also nicht mehr viel gemacht werden? „Nein, so ist das nicht“, erklärt Gudrun Maslanka, die alleine für diese Aufführungen sehr viele Kostüme bei sich zu Hause näht. „Es werden Songs aus vielen neuen Musicals, die noch nicht hier zu hören waren, gesungen. Also brauchen die Sänger und Sängerinnen zu jeder Musicalrolle, die sie singen, auch die passenden Kostüme.“ Das Publikum soll eben keine Wiederholung der bisherigen Veranstaltungen zu hören und zu sehen bekommen, sondern aufs Neue verzaubert werden. Und das bei allen bühneneigenen Produktionen, die in diesem Sommer auf der Bühne zu sehen sind.

Quelle: WN.de

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Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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