Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Joshua ist der 10 000. Besucher in diesem Jahr

Joshua Eberle aus Emsdetten ist der 10 000. Besucher der aktuellen Saison an der Freilichtbühne in Reckenfeld. Am Donnerstag bekam er ein kleines Präsent zur Erinnerung.

Zwei Vorstellungen gab das Ensemble von „Michel in der Suppenschüssel“ am Donnerstag. In der zweiten Vorstellung um 12 Uhr wurde es dann spannend: Der 10 000. Besucher der aktuellen Saison wurde gesucht. Die Kinder waren gespannt und als Joshua Eberle aus Emsdetten aufgerufen wurde, war das für ihn eine große Überraschung. Der Siebenjährige bekam ein kleines Präsent zur Erinnerung an diesen ganz besonderen Freilichtbühnenbesuch überreicht.

Jetzt haben sich alle Aktiven erst einmal in eine knapp dreiwöchige Pause verabschiedet. Weiter geht es dann ab dem 9. August um 16 Uhr mit „Michel in der Suppenschüssel„. Danach gibt es noch vier weitere Aufführungstermine. Die erste Vorstellung von „Tratsch im Treppenhaus“ am 13. August ist ausverkauft. Da die Nachfrage nach einer weiteren Nachmittagsvorstellung groß ist, gibt es jedoch noch eine Zusatzvorstellung am 26. August um 16 Uhr. Weitere Spieltermine stehen für den 7. und 9. September um 19 Uhr im Spielplan.

Die mit britischem, schwarzem Humor geschmückte Musikkomödie „Zum Sterben schön“ startet am 11. und 12. August um 20.30 Uhr. Bis Anfang September folgen dann noch vier weitere Aufführungen. Mit ihrem Programm „Glanzlichter“ steht „DietutNix“ am 18. und 19. August jeweils um 20.30 Uhr auf der Bühne. Und am Sonntag, 20. August, findet um 11 Uhr der traditionelle ökumenische Gottesdienst statt.

Drei Vorstellungen vor der Sommerpause: Vor-Ferien-Feuerwerk

Das wird ein intensives Freilichbühnenwochenende für alle Aktiven. Denn vor der Sommerpause stehen noch drei Vorstellungen am Freitag, Samstag und Sonntag auf dem Programm.

Das wird ein intensives Freilichbühnenwochenende für alle Aktiven, die vor und hinter den Kulissen im Einsatz sind. Am Freitag, 14. und Samstag, 15. Juli, steht um 20.30 Uhr die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ auf dem Programm. Die Komödie begeisterte seit der Premiere die Zuschauer. Manchmal geht es etwas makaber zu. Aber genau das ist der Spaß, den britischer Humor eben mit sich bringt. Traumhaft schöne Songs, witzige Situationen, ein unterhaltsamer Abend ist bei dieser Musikkomödie garantiert.

Übrigens: Der „Klimbimshop“ hat passende Getränke zum Stück kreiert, die Kioskmannschaft steht ebenso parat wie die Würstchenbrutzler und am Sonntag die Waffelbäcker. Dann sorgt um 16 Uhr noch einmal der „Michel in der Suppenschüssel“ für Unruhe auf der Bühne. Am vergangenen Sonntag war die Michel-Vorstellung ausverkauft. Stühle mussten geschleppt werden. Am Ende dankte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus. Wer Michel sehen möchte, sollte sich also am besten im Vorfeld Plätze reservieren.

Nach diesem intensiven Vor-Ferien-Feuerwerk verabschieden sich alle Aktiven erst einmal in eine kleine Sommerpause. Dann geht es erst wieder ab Mittwoch, 9. August, mit „Michel“ weiter. Am 11. und 12. August ist das Ensemble von „Zum Sterben schön“ wieder im Einsatz. Die Vorstellung von „Tratsch im Treppenhaus“ am 13. August ist komplett ausverkauft. Es gibt aber am 26. August um 16 Uhr noch einen Sondertermin, der nicht im Spielplan steht.

Am 18. und 19. August sind um 20.30 Uhr „Dietutnix“ mit ihrem Programm „Glanzlichter“ zu Gast auf der Bühne.

Quelle: WN.de

Premiere in Reckenfeld: Am Anfang ist der Tod

Makaber aber sehr lustig. Die Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühne war, wie ihr Name schon versprach: „Zum Sterben schön„. Die Schauspieler donnerten ein Feuerwerk morbider Gags auf das Publikum ab.

Bestatter müsste man sein. Alte Kumpels, die sich rar gemacht haben? Flüchtige Bekannte, die man mit der Zeit aus den Augen verloren hat? Egal. „Irgendwann seh‘ ich sie alle wieder!“, meint Boris Plotz trocken.

Und der ist wirklich die Totengräber-Koryphäe in dem beschaulichen englischen Kleinstädtchen. „Eine Institution“, raunt die Beerdigungsgesellschaft am Samstagabend auf der Freilichtbühne bei der Premiere des Musicals „Zum Sterben schön„.

Plotz ist da, wo gestorben wird. Ein lukratives Geschäft. Allerdings auch ein einsames: Glück mit den Särgen, Pech mit den Frauen. Dabei ist er so verliebt, seit Jahren schon: Betty Ryhs-Jones, damals auf dem Frühlingsfest funkte es, doch es wurde nix draus.

 

„Man sieht ja alle wieder …“

Aber – noch mal die alte Bestatter-Weisheit – man sieht sie ja alle wieder. Die gute Nachricht: Anders als die meisten anderen lebt Betty da sogar noch.

Die schlechte: Sie ist inzwischen verheiratet, lässt sich als Bürgermeisters Gattin herumkommandieren und im Bett gegen die Sekretärin austauschen. Das schräge Wiedersehen sprüht nur so vor Romantik.

Die ewig zeternde Schwiegermutter ist vor lauter Gekeife an ein paar Cornflakes erstickt, nun das Beerdigungsgespräch: „Ein Holzsarg mit grober Struktur? O ja, genau das richtige für Schwiegermama“, frohlockt Betty, vollends verzaubert von der neu entfachten Liebe.

Noch ein inniger Tanz, dann ist klar: Betty und Boris – diesmal soll es was werden. Einfach wird das jedoch nicht: „Der Tod macht uns frei!“ – ausgerechnet der flippige Bestatter-Rivale Frank gibt den goldenen Hinweis für den verrückten Plan: Betty soll zum Schein ableben, Boris inszeniert die Trauerfeier – und dann nix wie weg.

Geht auch prima los: ein vermeintlicher Unfall, ein Schrei. Aus. Doch der große Stress steht noch bevor: Was macht man, wenn die angeblich Verstorbene noch mal flügge wird? Wie übersteht man eine öffentliche Aufbahrung mit einer Leiche, die halt nicht so ganz tot ist? Und was macht man, wenn Konkurrent Frank – auf der Jagd nach Inspiration für seine irrwitzigen „Event-Beerdigungen“ – plötzlich in die Leichenhalle einbricht.

Einfach fantastisch, all diese Stories: kein Einfall ist den Regisseuren Viola Niepel und Patric Sohrt zu skurril, keine Fügung zu grotesk – und vor allem: kein Witz zu schwarz. Dreiste Trauergäste („Ab zum Leichenschmaus! Ich hab‘ extra nix gefrühstückt!“), obszöne Geschäftsideen („Geteiltes Leid ist halbes Leid: zwei Beerdigungen zum Preis von einer!“), zynische Taktiken („Ein verwitweter Bürgermeister – bringt Wählerstimmen!“) – die Ironie kennt keine Grenzen. Herrlich.

 

Eine atemberaubende Inszenierung 

Toni Röhrig und Manuela Schmiemann glänzen in den Hauptrollen, Sebastian Horstmann (als Event-Bestatter) und Niklas Bieling (als sein Angestellter) mit Tanz, Charme und Slapstick.

Die Inszenierung ist atemberaubend – und super aufwendig: Nebel, Blitze, apokalyptische Lichteffekte. Eine echte Grusel-Show, als plötzlich Geister die Bühne bespuken.

Ein Musical, das auch Musical-Skeptikern gefallen dürfte. Das Publikum lacht Tränen, es zittert vor Schreck – und schaut im Laufe des Sommers bestimmt noch mal vorbei: Satte elf Vorstellungen gibt es bis Anfang September. Die Toten sterben eben nicht aus.

Quelle: WN.de

Bestatter geben Vollgas – Premiere des Musicals „Zum Sterben schön“ auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

Bestatter geben Vollgas – Premiere des Musicals „Zum Sterben schön“ auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

Vor der Vorstellung bittet uns der Priester (Kevin Cichy), doch bitte während der Beisetzungsfeier das Handy auszustellen. Sollte doch selbstverständlich sein. Zur Trauerfeier bei Leichenbestatter Boris Plotz (Toni Röhrig) kamen dann auch viele Bürger aus dem Ort, um Abschied zu nehmen. Was nun folgte war ein Wettstreit der beiden Leichenbestatter Boris Plotz (Toni Röhrig) und Frank Featherbed (Sebastian Horstmann) um potentielle Kunden und wie man eine Trauerfeier gestaltet. Legt Boris Plotz mehr Wert auf althergebrachte Bestattungen, muss es für Frank Featherbed und seinem Assistenten Delbert (Niklas Bieling) mehr hollywood-like aussehen – it’s Showtime! Ein unerbitterlicher Kampf um die „tote Kundschaft beginnt“.

Bürgermeister des Ortes ist Hugh Ryhs-Jones (Enrico Pohle), verheiratet mit Betty Ryhs-Jones (Manuela Schmiemann). Hugh führt jedoch eine Affäre mit seiner Sekretärin Meredith (Neele Niepel) und seine Frau Betty verliebt sich in Boris Plotz. Betty und Boris fassen den Plan, nach Tahitti auszuwandern – um dort ein neues Leben anzufangen. Hugh und Meredith möchten ebenfalls eine gemeinsame Zukunft starten … ja wenn … ja wenn Hugh’s Ehefrau Betty da nicht im Wege stehen würde.

 

Fazit „Zum Sterben schön

Wer Samstag Abend woanders als bei uns auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld war, hat hervorragende britische Unterhaltung verpasst! Das Zusammenspiel zwischen Betty und Boris, sowie Hugh und Meredith – und Frank Featherbed und seinem Assistenten Delbert klappte grandios. Gesang, Tanz und schauspielerische Leistung waren erstklassig – das Publikum dankte den Schauspielern am Ende mit Standing Ovations. Die beiden Regisseure Viola Niepel und Patric Sohrt dankten hier besonders unserem Bühnenbauteam um Erwin Maslanka, die gleich drei Drehbühnen auf unserer Freilichtbühne installiert hatten. Alle drei Drehbühnen waren den Abend über im Dauereinsatz.

Ein großer Dank ging auch an unsere Kostümschneiderei, die sowohl für die Tänzerinnen wie auch für die Schauspieler mal wieder zauberhafte Kostüme schneiderten; ebenso war das Maskenteam um Annett Boy im Einsatz.Großes Lob ging auch in Richtung Technik-Turm, die Kollegen dort haben den ganzen Abend über für den „guten Ton“ gesorgt und haben immer die Scheinwerfer richtig eingestellt – denn ohne unsere Technik würde kein Stück anlaufen.

 

Jetzt noch schnell Karten sichern und vorbeikommen!

Wer jetzt Geschmack bekommen hat, sollte sich schnell seine Platzkarte für eine der nächsten Vorstellungen reservieren: Online-Ticket-Bestellung

Zum Sterben schön

Premiere auf der Freilichtbühne: Jetzt gibt‘s die ganze Komödie

Nachdem der Anschmecker beim „Tag der offenen Bühne“ das Publikum bereits begeistert hat, gibt es jetzt die ganze Komödie: Am Samstag hat „Zum Sterben schön“ Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühne.

Die letzten Proben laufen auf Hochtouren. Am Samstag hat die musikalische Theaterkomödie „Zum Sterben schön“ in Reckenfeld Premiere. „Wir müssen bei den Proben viel lachen“ erzählt Viola Niepel, und fast aufs Stichwort passiert auf der Bühne etwas Ungeplantes. Schauspieler Niklas Bieling soll laut Vorgabe einen Stuhl aufklappen und sich dabei ungeschickt anstellen. Doch dann ist er wirklich ungeschickter als geplant. Alles lacht, als er fast über den Stuhl fällt. „So lassen wir das dann in Zukunft“, kommt der Kommentar von der Regie.

Für Patric Sorth ist es das erste Mal, dass er an der Seite von Viola Niepel Regie führt. Beide sind der Meinung, dass die Proben einfach Spaß machten und machen – selbst im kalten Frühjahr. Dick in Winterkleidung verpackt saß man draußen auf den Bänken. Von der Siebenjährigen bis zum 68-Jährigen ist jede Altersgruppe vertreten. Peter Woltering ist der Älteste – nach zehn Jahren Pause steht er wieder auf der Bühne in Reckenfeld. „Ich wurde gefragt, und es hat mich gereizt, wieder mitzuspielen“.

Beim Tag der offenen Büh-ne bekamen die Zuschauer einen kleinen Einblick, allerdings nur in eine Tanz-und Gesangsszene. Das Publikum zeigte sich schon von dieser Kostprobe beeindruckt. Näheres zur Handlung erahren Interessenten im Freilichtbühnenspielplan und unter www.reckenfeld-freilichtbuehne.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Theatersommer.

„Micheeeeeel!“: Astrid Lindgrens Lausbuben-Geschichte feiert umjubelte Premiere auf der Freilichtbühne

Schon seit Generationen begeistert der wohl berühmteste Lausbube aus Schweden mit seinen Streichen kleine und große Fans – und am Sonntagnachmittag hat er sicherlich noch einige glühende Anhänger hinzugewonnen. Denn da feierte „Michel in der Suppenschüssel“ auf der Münsterländischen Freilichtbühne vor voll besetzter Tribüne seine Premiere als diesjähriges Familienstück. Und das bestach nicht nur durch etliche Lacher, sondern auch durch seine trotz diverser Streitereien harmonische Atmosphäre.

Mit liebevoll hergerichteten Kulissen und detailgetreuen Kostümen war das Leben auf dem Land vor über 100 Jahren in Småland, wie Astrid Lindgren es in ihren Büchern beschrieben hat, gekonnt nachempfunden. Da gab es beispielsweise das Wohnhaus mit dem typischen Rot-Anstrich, den großen Esstisch als Dreh- und Angelpunkt des Geschehens auf dem Katthulthof oder den Schuppen mit den geschnitzten Männchen im Regal. Und mittendrin waren nicht nur die Svenssons, ihre Bediensteten und Gäste, sondern auch ganz viele Tiere: Enten, die über die Wiese watschelten. Hühner, die eifrig pickten. Oder das Kätzchen Mansan, das sich genussvoll die Tatzen schleckte oder einem Mäuschen hinterher jagte. Sie alle wurden von Kindern verkörpert – vielen Kindern, die für viel Leben auf der Bühne sorgten, auch als Besucher auf dem Hoffest oder auf dem Jahrmarkt.

Den besonderen Charme des gut eineinhalb Stunden dauernden Stücks, das von Rüdiger Schipper, Tabea Niepel und Mariele Albermann in Szene gesetzt wurde, machten aber die Hauptfiguren aus. Allen voran Michel, der von einem Fettnäpfchen ins nächste stolperte und doch eigentlich niemandem etwas Böses wollte. Fabian Sterthaus, der bei der Premiere in die Rolle des Blondschopfs schlüpfte, stellte diesen als durchaus gewitzten, aber durchweg lieben Jungen dar und sammelte damit beim Publikum reichlich Sympathiepunkte. Wie Annika Eßmeier als Ida, die wahre Freude daran zu haben schien, im rot-weißen Kleid am Fahnenmast zu baumeln und „Ich kann fast bis Mariannelund sehen!“ zu rufen. Ganz toll waren auch Claudia Wehnhardt und Ralf Münsterkötter als ungleiches Elternpaar – sie die diplomatische Bauersfrau, die vor allem um den Frieden in der Familie bemüht war, er der Choleriker mit der kurzen Zündschnur, aber dem Herzen am rechten Fleck. Während Alma bittere Tränen weinte, als ihr Junge aus seinem Schuppen verschwunden und nicht aufzufinden war, tobte Anton vor Wut, als Michel gemäß elterlicher Bitte alle Riegel vorgeschoben und dabei den Vater auf dem Klohäuschen eingeschlossen hatte. Das war eine Szene, die mit einem ordentlichen Kawumm endete – und einem Mann mit heruntergelassenen Hosen. Eine Situation, der Knecht der Svenssons mit seiner berühmten Entspanntheit begegnete. Alfred, gespielt von Andreas Sterthaus, und Michel harmonierten auf der Bühne ganz wunderbar miteinander. Was sicherlich auch daran lag, dass sie im wahren Leben Vater und Sohn sind. Und dann war da noch Annett Boy als Lina. Ob sie sich wieder einmal vergeblich an ihren geliebten Alfred heranschmiss, wegen ihres schmerzenden Zahns jammerte oder aus einem anderen Grund ihre Stimme aufheulen ließ – die einfältige Magd mit dem Dickschädel brachte viel Würze in die Inszenierung.

Die eigentlichen Stars des Stücks waren natürlich die Streiche. Allen voran der, bei dem Michel die restliche Rindfleischsuppe aufschlecken wollte und deshalb seinen Kopf in die Schüssel steckte – begleitet von sorgenvollen Gesichtern und einem wutentbrannten Vater, der immer wieder laut „Micheeeeeel!“ rief. Doch wie alle anderen ging auch diese Geschichte gut aus und am Ende stimmten alle zusammen an: „Sing Dudeldei, sing Dudeldei, der Michel war bekannt. Sing Dudeldei, sing Dudeldei, bekannt im ganzen Land.“ Und spätestens jetzt auch in Reckenfeld.

 

Quelle: WN.de

Michel aus der Suppenschüssel aus Lönneberga bei Reckenfeld

Das Wetter hielt sich gut, die Zuschauertribühne war mit über 700 Besuchern ausverkauft: Michel konnte loslegen – Premiere unseres Kinderstückes „Michel aus der Suppenschüssel“.

Vater Anton und Mutter Alma Svenson können einem Leid tun, wenn ihr Sohn Michel einen Streich nach dem anderen spielt. Auch Magd Lina muss unter Michels Streichen leiden – und sei es, wenn es um Lina’s schmerzenden Zahn geht – Michel hat immer eine Idee. Knecht Anton steht Michel natürlich zur Seite.

Michel hat nicht gerade die besten Tischmanieren – aber er ist ein guter Esser. Die Suppe von Magd Lina schmeckt ihm so gut, dass er selbst die letzte kleine Pfütze aus der Suppenschüssel schlürfen möchte. Und wie geht das am besten? In dem man den Kopf in die Suppenschüssel steckt! Michel merkt nur leider, dass er nicht mehr aus der Suppenschüssel herauskommt. Da die Schüssel teuer war, müssen also Vater, Mutter und Michel zum Arzt fahren …

Kurios wird es, als Michels Schwester Ida vom Katthult-Hof bis nach Mariannelund … oder bis nach Greven schauen möchte. Auch hier weiß Michel Rat und zieht Ida am Fahnenmast hoch. Die Aufregung ist groß, als man Kleid-Ida in luftiger Höhe hängen sieht.

 

Schwedentänze und explodierende Toilettenhäuschen …

Auf dem Jahrmarkt dürfen orginal Schwedentänze natürlich nicht fehlen. Dort treten auch bekannte Gesichter wie Pippi Langstrumpf auf, die natürlich das stärkste Mädchen der Welt ist – viel stärker als Bulte, der im Dorf gerne Streit anfängt.

Ein Highlight ist sicherlich das explodierende Toilettenhäuschen – es knallt und raucht gewaltig!

 

Am besten wird es wohl sein, wenn Sie selber mit ihrer Familie vorbeikommen und sich anschauen, was der Michel bei uns auf der Freilichtbühne so alles treibt. „Michel in der Suppenschüssel“ wird an folgenden Tagen aufgeführt:

Michel in der Suppenschüssel

 

Michel aus Lönneberga: Der größte Lausebengel der Welt – Michel in der Suppenschüssel

Wer die berühmten Streiche des kleinen Jungen vom Katthulthof einmal hautnah miterleben möchte, hat in diesem Sommer auf der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld die Gelegenheit dazu. „Michel in der Suppenschüssel“ feiert am 4. Juni (Sonntag) seine Premiere. Beginn ist um 16 Uhr. Insgesamt stehen 16 Vorstellungen auf dem Programm.

„Michel war ein Lausejunge aus ’nem Dorf in Schweden.“ Die Titelmelodie dieses TV-Klassikers kann so ziemlich jedes Kind – und fast jeder Erwachsene – mitsingen.

Obwohl die Geschichten von Michel vor über 100 Jahren spielen, haben sie nichts von ihrem Charme eingebüßt. „Sie sind einfach zeitlos“, sind sich Rüdiger Schipper und Tabea Niepel einig, die zusammen mit Mariele Albermann für die Regie zuständig sind. Streiche sind eben immer aktuell. Und die, die der freche Blondschopf ausheckt, hätten sicherlich auch im 21. Jahrhundert ihren Platz.

Für laute Lacher dürfte gesorgt sein, wenn Michel versucht, die Magd Lina von ihren schlimmen Zahnschmerzen zu befreien. Oder wie er seiner Schwester Ida eine spektakuläre Aussicht auf Mariannelund bescheren möchte, indem er sie am Fahnenmast hochzieht. Und natürlich, wie Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckt. Lieblingsstreich des Regie-Teams ist aber ganz klar der, bei dem der Vater Anton auf dem Klohäuschen eingesperrt wird. „Weil er sich so herrlich aufregt“, erklärt Schipper. Seine lauten „Micheeeeel“-Rufe sind längst zum Running-Gag geworden.

An der Freilichtbühne wird viel Herzblut in die Umsetzung des Kinder-Klassikers gesteckt. Aber was macht die Faszination der Geschichten von Michel aus Lönneberga auch im Erwachsenenalter aus? Niepel findet zum Beispiel gut, dass es sich nicht um eine typische Heldengeschichte handelt. „Es wird das Alltagsleben einer Bauernfamilie erzählt, auf sehr lustige Weise. Astrid Lindgren hat aus purer Freude heraus geschrieben, ganz ohne pädagogischen Hintergrund.“

Wenn etwas so bekannt ist wie die Streiche von Michel, bringt die Umsetzung des Stoffs auch besondere Herausforderungen mit sich. „Jeder hat seine Erfahrungen aus den Filmen“, erklärt Schipper. „Das birgt die Gefahr, dass man als Spieler zu sehr kopiert. Das Stück lebt davon, dass sich die Spieler mit ihren Ideen einbringen und sich die Doppelbesetzungen untereinander austauschen“, betont Schipper.

Obwohl es in „Michel in der Suppenschüssel“ nur sechs Hauptrollen gibt, ist das Ensemble mit rund 100 Spielern riesig. Viele Kinder wirken zum Beispiel als Tiere mit und bringen viel Leben auf die Bühne.

Die Rolle der Ida spielt unter anderem Lotta Eilers. „Sie ist tierlieb, und ich mag auch sehr gerne Tiere. Sie isst auch gerne Erdbeeren, genau wie ich“, erklärt sie. Der Neunjährigen, die zum ersten Mal auf der Freilichtbühne zu sehen ist, gefällt am meisten, „dass man in andere Rollen schlüpfen kann“. Was sie am besten daran findet, die Ida zu spielen, da muss Lotta nicht lange überlegen: „Dass ich an der Fahnenstange hochgezogen werde.“ Das ist auch für Elea Schipper ein Highlight. Die Siebenjährige ist die jüngste Ida. „Ich finde, dass Michel ein cooler Bruder ist.“ Der wird unter anderem von Tim Möllers verkörpert. „Ich finde die Streiche richtig cool“, sagt der Zehnjährige.

Übrigens: Auch wer die Streiche von Michel schon in- und auswendig kennt, wird an der Freilichtbühne etwas Neues zu sehen bekommen. „Wir haben ein paar kleine Überraschungen eingebaut“, kündigt Schipper an. Mehr möchte er nicht verraten. Nur so viel: Wer Schweden-Tänze oder Idas Sommerlied mag, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Quelle: WN.de

Termine der Freilichtbühne Reckenfeld auf Deiner Webseite – Einbau mit dem RSS-Feed

Ab sofort hat jeder die Chance, unsere Termine auf seiner Webseite einzubinden – kostenlos. Die Termine aktualisieren sich selbstständig; somit hast Du stets eine aktuelle Webseite!

Unser Kalender mit den Bühnenterminen ist ab sofort RSS-fähig, heißt über verschiedene RSS-Feeds kann nun jeder die Termine in seine Webseite einbauen.

 

RSS-Feeds:

 

Einbau inkl. Anleitung und FancyBox

Lade Dir oben verlinkte ZIP-Datei herunter, entpacke diese und lese die dort vorhandene Anleitung „_ReadMe_LiesMich_manueller_einbau.txt“. Dort steht alles für einen einfachen schnellen Einbau beschrieben.

 

Einbau in Redaktionssysteme

Viele Webseitensysteme wie WordPress, Joomla oder Typo3 etc. bieten ebenfalls an, RSS-Feeds einzubauen. Bei WordPress ist je nach Einbauort kein PlugIn mehr notwendig; hier hat das CMS bereits alles an Bord. Möchte man den RSS-Feed noch mit Effekten etc. versehen, kann man hier ein RSS-PlugIn inkl. einer LightBox verwenden. In den entsprechenden PlugIn-Verzeichnissen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Erweiterungen.

Häufig reicht es aus, dem jeweiligen Redaktionssystem die RSS-Feed-Adresse zu übergeben, damit der Feed angezeigt wird. Dies ist von System zu System unterschiedlich.

 

Aktualität

Unser RSS-Feed ist tagesaktuell; ein Update erfolgt einmal täglich. Wenn z.B. ein Stück morgens oder mittags aufgeführt wird, so verschwindet dieses erst am Abend aus dem Feed. Es reicht in der Regel aus, wenn Du einmal täglich den RSS-Feed auf Aktualisierung abfragst; ein öfteres Update macht keinen Sinn.

Die oben genannten RSS-Feed-Adresse beziehen sich auf die Spielsaison 2017. Sollten keine Spiel-Termine mehr im Kalender anstehen, so werden auch keine Termine im Feed ausgegeben. Sobald die neuen Termine für 2018 feststehen, werden wir diese im Kalender einfügen.

 

Rückfragen?

Hast Du hier Rückfragen, dann wende Dich bitte an Tobias Heuken per eMail: tobias.heuken@reckenfeld-freilichtbuehne.de

 

Gelungene Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühne: Tratsch im Treppenhaus

„Oh haua haua ha …“ würde Meta Boldt sagen: am Samstag 27. Mai 2017 feierte das Stück „Tratsch im Treppenhaus“ auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld Premiere.

Wer kennt sie nicht – liebe Nachbarn, die einem zu jeder Tages- und Nachtzeit im Treppenhaus begegnen, einen ausfragen und stets den neuesten Klatsch und Tratsch parat haben, wobei sie es mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Ein solches Exemplar ist Meta Boldt, die regelmäßig an Türen lauscht und Gerüchte in Umlauf setzt.

Bei bestem Wetter und vor über 430 Zuschauern wurde die Bühne zum Treppenhaus. Es wurde durch Schlüssellöcher geschaut, BH’s flogen bei Windstößen auf Nachbars Balkon und es wurde getratscht, dass sich die Balken biegen. Die Zuschauer dankten es den neun Schauspielern mit Standing Ovations. Eine rundum gelungene Premiere im Treppenhaus.

Schnell noch Karten sichern!

Wer ebenfalls herausfinden möchte, wie Meta Boldt die Gerüchte um Untermieter Markus Brummer und Silke Seefeld in die Welt setzt, und wie Ewald Brunner mit Hanne Knoop vom Kanninchen-Zuchtvereinball zurück kommen, sollte sich schnell eine der begehrten Karten online bestellen.

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Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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