Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Run auf die Bühne – Tag der offenen Bühne 2017

So voll war es noch nie: Die Freilichtbühne in Reckenfeld war am Sonntag ein Besuchermagnet. Ununterbrochen tummelten sich große und kleine Besucher auf dem Bühnengelände, wo man an diesem Tag einmal hinter die Kulissen schauen konnte.

Das große Rahmenprogramm und das, was auf der Bühne zu sehen und zu hören war, begeisterte die Besucher. Ein dickes Lob gab es von Volker Knebel, der mit Frau und Kindern auf dem Gelände unterwegs war. „Das alles hier ist ganz toll aufgebaut und organisiert. Die Kinder können sich austoben, beim kulinarischen Angebot ist für Jeden etwas dabei.“ Auf die Frage was man noch besser machen könnte antwortete er: „Das ist hier perfekt. Was man hat soll man pflegen und erhalten“.

Gemeinsam mit den Söhnen Clemens (5) und Vincent(2) ist er zum ersten Mal hier. Seine Frau Nina Reinert-Knebel spielt zum ersten Mal auf der Bühne in Reckenfeld mit. Ihre Familie kommt ursprünglich aus Gütersloh und sie hat dort am Stadttheater Bielefeld mitgespielt. „Mir fehlte etwas und jetzt sind die Kinder in einem Alter, so dass ich wieder einsteigen kann.“ Jetzt spielt sie in dem Musical „Zum Sterben schön“ mit.

Während der Aufführungen auf der Bühne war der Zuschauerraum stets gut gefüllt. Für die Mitarbeiter an den Ständen, die Würstchen, Pommes, Champignons, Kuchen, Getränke, Waffeln und mehr anboten, hieß es während dieser Zeit einmal kurz durchatmen. Ansonsten waren sie im Dauereinsatz, versorgten freundlich die langen Schlangen der Gäste. „So viele Besucher waren wohl noch nie hier am Tag der offenen Bühne“, waren sich alle Helfer rund um das Geschehen einig. Egal ob am Töpferstand, beim Indianer oder auf dem kleinen Jahrmarkt – überall knubbelte es sich.

Da die Bühne in einem kleinen Wald liegt, gab es ein Naturratespiel. „Welcher Vogel ist das?“ Die Organisatoren für dieses Spiel kamen mit dem Kopieren der Fragebögen kaum nach.

Maske, Bühnenbau, Technik und Schneiderei mussten viele Fragen beantworten. Vor den Ausschnitten aus den diesjährigen Theaterproduktionen gab es den Portcheck der Mikrofone. Den bekommen die Zuschauer sonst vor den Aufführungen nicht mit. Die Ausschnitte aus „Michel in der Suppenschüssel“, oder eine Tanzszene aus „Zum Sterben schön“ oder auch „Tratsch im Treppenhaus“, begeisterten die Besucher und machten bei Vielen Lust auf mehr.

Einige zog es gleich in die Geschäftsstelle, wo Karten reserviert und Gutscheine zum Verschenken gekauft wurden. Der gelungene Tag klang mit rockiger Musik der Reckenfelder Band „Bridge back“ aus.

Und am Ende waren alle, die an der Bühne im Einsatz waren, im wahrsten Sinne des Wortes platt und glücklich über den Erfolg des Tages.

Video-Musik: frametraxx.de

Tag der offenen Bühne: Etwas mehr Gemütlichkeit

Der Tag der offenen Bühne rückt mit großen Schritten näher. Am 14. Mai gibt es die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Freilichtbühne zu schauen. Am diesem Tag muss die neu gestaltete Fläche im Eingangsbereich fertig sein – so lautet das Ziel der Bühnenbauer.

Sie bauen nicht nur die Kulissen, sondern sorgen seit dem Ende der vorigen Spielzeit auch dafür, dass sich im Eingangsbereich einiges tut. Drahtzieher der Neugestaltung ist Karl-Heinz Peters vom Förderverein der Freilichtbühne, der die Materialkosten in Höhe von um die 2 500 Euro trägt: „Unsere Zuschauer sollen es während der Wartezeiten vor Beginn der Vorstellung und in den Pausen gemütlicher haben“, erklärt Peter. Bisher knubbelte es sich zwischen Kiosk, Klimbim-Shop, Grill- und Waffelstand. Jetzt gibt es 150 qm mehr Fläche, auf der sieben lange Stehtische fest installiert sind. Die Metallfüße und die Rahmen wurden aus verzinkten Eisen gefertigt, die Tischplatten bestehen aus Vollkunststoffpaneele. „Die Tische sind stabil und wetterfest und müssen nicht über den Winter abgebaut werden. Die Tischplatten sind sehr pflegeleicht“, erklärt Bühnenbauer Erwin Maslanka.

 

Über 250 Stunden Einsatz der Bühnenbauer

Einige Bühnenbauer, hauptsächlich aber Erwin Maslanka, Kalle Peters und Matthias Grohe, waren dafür bis zu 250 Stunden im Einsatz. Bevor die Tische aufgestellt werden konnten, musste in diesem Bereich das Unterholz beseitigt werden. Ein Zaun als Sichtschutz zum Bühnenhintergrund wurde ebenfalls gezogen. Damit dieser Zaun lange hält, wurden oben Edelstahlkappen angebracht. Auch die Beleuchtung in diesem Bereich kann sich sehen lassen und trägt zur Gemütlichkeit bei. Außerdem wird die Sitzgruppe am Eingangsbereich erneuert. „Und wenn unsere Besucher auch weiterhin unsere Getränke-, Grill-, Waffel- und Souvenirangebote annehmen, können wir auch in Zukunft viel zum Erhalt und zur Verbesserung des Bühnengeländes beitragen“, wünscht sich Peters. Und Matthias Grohe ergänzt: „Von den Eintrittsgeldern können solche Aktionen nicht finanziert werden.“

Am Tag der offenen Bühne am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr kann die Küche getrost kalt bleiben. Für viele Leckereien ist gesorgt. Und auf der Bühne und rundherum wird es viel zu sehen und zu hören geben.

Laggenbecker Familie Nadig-Leis ist theaterverrückt – Der Sog der Bühne bleibt

Hobbys, die man als Familie gemeinsam wahrnehmen kann, gibt es nicht viele. An den Freilichtbühnen allerdings sind oft ganze Familien vom Kleinkind bis zu den Großeltern im Einsatz.

So auch an der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld. Die Familie Nadig-Leis ist dort aktiv. Dabei wohnt sie nicht mal „eben um die Ecke“. „Von Laggenbeck bis zur Bühne sind es je nach Strecke zwischen 35 und 40 Kilometer, die wir für unser Hobby fahren“, erzählt Mutter Nathalie.

Früh übt sich…

Die gebürtige Reckenfelderin war schon als Kind zehn Jahre lang bis zum Abitur an der Bühne aktiv. „Dann war erst einmal acht Jahre Pause“. 1997 zog es sie wieder in die Theaterwelt. Anfangs im Bühnenbau, ab und an half sie an der Kasse aus, und seit 2006 liegt ihr ganz besonderer Fokus in der Vorstandsarbeit beim Förderverein. Seit ihr Sohn Luka-Joel, neun Jahre alt, auf der Welt ist, steht sie meist als Statistin, inzwischen auch mit dem zweiten Sohn, gemeinsam auf der Bühne. „Ich war schon als Baby dabei“, strahlt der Neunjährige.

Bei „Michel“ spielt er in diesem Jahr einen Losverkäufer und einen Ausrufer. „Ich hätte ja gerne die Hauptrolle gespielt“, gibt er zu. Gerne hilft Luka-Joel auch am Grillstand mit, so wie kürzlich beim Maibaumfest, wo der Förderverein den Grillstand betrieb.

Die lange Fahrt nach Reckenfeld ist manchmal für ihn und seinen Bruder Mika-Veron, der fünf Jahre alt ist, etwas langweilig. Dann hören die Jungs CDs. „Gut, dass mein Elternhaus hier vor Ort ist, dann können wir den Kleinen schon mal dorthin bringen,“ freut sich die Grundschullehrerin.

Bühnenarbeit schult fürs Leben

Sie findet es sehr gut für die Kinder, wenn sie schon so jung an der Bühne aktiv sind. Sie lernen dort Disziplin, müssen Texte auswendig lernen, zuverlässig sein und vieles mehr. Von daher ist es für sie kein Problem, wenn Luka-Joel ab und an wegen der Vormittagsvorstellungen in der Schule fehlt. „Nur das frühe Aufsehen ist blöd. Wir müssen schon um 7 Uhr morgens weg fahren“, stöhnt der Filius.

Vater Ulli Leis (48) fährt meist direkt von der Arbeit zu den Proben, während seine Familie schon in Reckenfeld ist und vor der Probe bei den Großeltern vorbei schaut oder den Jüngsten dort abliefert.

„Einsatz an allen Fronten“

Ulli Leis kam 2007 durch seine Frau zur Bühne, hatte vorher keinen Bezug zum Theaterspiel. Aber ihm macht es Spaß. „Mitgegangen, mitgefangen“, lacht er und erzählt, dass seine erste Rolle eine Blume war. Seinen Einsatz an der Bühne bezeichnet er lachend als: „Einsatz an allen Fronten“.

Egal, ob auf der Bühne oder am Grillstand, er ist da, wo Hilfe gebraucht wird. Zum Glück kann sich der Elektriker an den Aufführungstagen frei nehmen. Das ist ein Plus für die Bühne, denn gerade bei den Kinderstücken ist der Männermangel aufgrund der Aufführungszeiten besonders groß.

Auch beim „Tag der offenen Bühne“ am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr ist die Familie Nadig-Leis natürlich voll im Einsatz. Einfach, weil es Spaß macht, als Familie ein gemeinsames Hobby zu haben.

Quelle: WN.de

Robuster Exot: Naturschützer schenkt der Bühne Baumkraftwurz-Setzlinge

An der Freilichtbühne wird aufgeforstet. Gesucht wurden und werden Baumpaten, denn die Wiederaufforstung kostet viel Geld. Jetzt übergab Georg Strickling drei Baumkraftwurz-Setzlinge.

An der Freilichtbühne wird aufgeforstet. Gesucht wurden und werden Baumpaten, denn die Wiederaufforstung kostet viel Geld. Die Bühne muss zudem bereits für die Ausgleichsfläche des großen, vor einigen Jahren neu erstellten Parkplatzes zahlen. Geld, das man gerne auch in den Spielbetrieb, sprich: Technik, Bühnenbau und anderes, investieren würde. Doch die Vorgaben müssen nun einmal erfüllt werden und die Bühne soll auch weiterhin in einem Wäldchen liegen. Umso schöner, dass sich schon einige Baumpaten gefunden haben.

Eine außergewöhnliche Baumspende bekam jetzt die Freilichtbühne von Georg Strickling überreicht. Der brachte gemeinsam mit Sohn Max drei außergewöhnliche Bäume zur Bühne. Baumkraftwurz heißt dieses Gewächs, das mit seinen großen tiefgrünen Blättern, die an den Ahorn erinnern, ein markanter Hingucker in Gärten oder Parks ist. Seine Heimat ist Ostasien, in der hiesigen Region kommt er eher selten vor.

 

Entdeckung vor 25 Jahren in einer Baumschule

Vor 25 Jahren gelangte ein junges Exemplar des Baumkraftwurzes per Zufall in die Hände von Georg Strickling, der sich im Naturschutzbund Emsdetten engagiert. Er entdeckte den exotischen Schössling in einer Baumschule. Der stachlige Stamm mit seinen tiefgrünen Blättern gefiel ihm und so erwarb er spontan eine Pflanze, die dann einen sonnigen Platz im Garten fand.

Der 15-jährige Max hat über diesen Baum in 2014/2015 ein Naturtagebuch geführt. Das wesentliche Ergebnis seiner Recherchen ist, dass dieser Baum zwar ein Exot ist, aber andererseits robust genug erscheint, um den veränderten Bedingungen durch den Klimawandel zu genügen und der gleichfalls bei der heimischen Vogelart und Insekten beliebt ist. „Die Verbreitung der Art in unserer Region wäre sicherlich eine Bereicherung für die heimische Natur“, ist sich Naturschützer Georg Strickling sicher.

Wer sich für den Erwerb eines Baumkraftwurz-Setzlings interessiert kann sich per Mail an Georg Strickling wenden (baumkraft-wurz@gmx.de). Weiter Infos auf www.umweltverbaende-emsdetten.de

Quelle: WN.de

Niklas Bieling zwischen Bühne und Wehr – Talent auf Bühne, Matte und am Rohr

Junge Menschen haben viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Niklas Bieling aus Reckenfeld hat sich für F und F entschieden – Freilichtbühne und Feuerwehr. Der Freilichtbühne gehört er bereits seit dem Jahr 2000 an. Anfangs stand er als Statist bei Kinderstücken auf der Bühne. Über drei, vier Jahre hinweg gehörte er, gemeinsam mit seiner Schwester, einer kleinen bühneninternen Gruppe an, die in der Vorweihnachtszeit unterwegs war. Mit kurzen Theaterstücken begeisterte die Truppe Altentreffs und erfreute auf Weihnachtsfeiern. Dabei wurde Geld für einen „guten Zweck“ gesammelt.

Nachdem er in einer dieser Minitheaterstücke völlig überzeugend in die Rolle eines gestressten Geschäftsmannes schlüpfte, bekam er seine erste große Sprechrolle beim Sommertheater. „Ich durfte den Simba bei „König der Löwen“ spielen.“ Bereits da zeigte er mit ersten Gesangseinlagen, dass er nicht nur schauspielern, sondern auch singen kann. Ab da gab es immer mehr Sprech- und Gesangsrollen für den inzwischen 21-Jährigen. Wer „Schlager lügen nicht“ sah, erinnert sich sicherlich an den urkomischen Jürgen. Die Rolle des tollpatschigen Jugendlichen spielte er überzeugend.

Und ein Jahr darauf demonstrierte er seine Fähigkeiten in einer ganz anderen Rolle. Im Tanzmusical „Fame“ ist er ein Macho-Typ. „Die Rolle des Tyron war wirklich ein krasser Unterschied zu dem, was ich bisher darstellten durfte. Unterschiedliche Typen zu spielen, macht richtig Spaß“, erzählt Niklas.

 

2017 im Stück „Zum Sterben schön

Auch in diesem Jahr kann man ihn wieder auf der Bühne erleben. In der Theaterkomödie „Zum Sterben schön“ hat er eine Rolle übernommen. „Die dürfte vom Charakter wieder in Richtung schüchtern gehen“, verrät er. „Nebenbei“ spielt er seit 15 Jahren Badminton beim SCR und ist seit fast vier Jahren im Judoclub Greven aktiv. „Das mache ich in erster Line der Fitness wegen“.

Nun, fit sein muss er auf der Bühne, aber vor allem bei der freiwilligen Feuerwehr. Im Juni des vergangenen Jahres trat er dem Löschzug Reckenfeld bei. „Ich möchte später beruflich in diese Richtung gehen und schon mal schauen, ob dass das Richtige für mich ist.“ Bisher nimmt er nur an den Übungsabenden teil. Um an einem richtigen Einsatz teilnehmen zu können, muss er erst den Grundlehrgang absolvieren.

Hauptamtlich fährt er inzwischen für den DRK Krankentransporte, und im September beginnt er mit seiner Ausbildung zum Notfallsanitäter. Im September ist ja die Freilichtbühnensaison beendet, und Niklas wird sich dann in seine Ausbildung knien.

Quelle: WN.de

Freilichtbühne zieht Bilanz – Bühne liegt voll im Soll

Mehr als 16 000 Besucher zählte die Freilichtbühne Reckenfeld in dieser Saison. Dieser eigentlich durchschnittliche Wert stimmt dennoch alle zufrieden, denn das Sommerwetter ließ die Bühnenaktiven oft im Stich – insofern ein gutes Ergebnis.

Besser hätte die Freilichtbühnensaison 2016 nicht zu Ende gehen können. Bei der Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ waren alle drei Vorstellungstermine restlos ausverkauft, bei der After-Show-Party am letzten Abend feierten viele Gäste und Bühnenmitglieder gemeinsam den Erfolg.

Es war die letzte Vorstellung des Sommerspielplans – zumindest offiziell, denn am kommenden Freitagabend (23. September) findet um 19 Uhr eine historische Open-Air-Show statt. Damit bringt sich die Freilichtbühne auf Wunsch des Initiativkreises zur Aktion „100 Jahre Geschichte Reckenfeld“ mit in die Veranstaltungstage ein.

16.260 Zuschauer auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

Insgesamt 16 260 Zuschauer besuchten im Verlauf der Saison die Vorstelleungen an der Bühne in Reckenfeld. Geschäftsführerin Petra Niepel ist zufrieden mit den Zuschauerzahlen. „Wir hatten weniger Termine als im Vorjahr. Das Wetter im Juni und Juli hielt viele Zuschauer zurück. Das allerdings besserte sich im August. Eine Schulvorstellung hatten wir heraus genommen und einen Termin weniger für „Toast Hawai„’ eingeplant“, erklärt sie. Zum Vergleich: Im Vorjahr besuchten 18 598 Zuschauer die Bühne. In 2014 lag die Besucherzahl nur marginal höher, wieder ein Jahr zuvor (unter anderem wetterbedingt) bei gerade mal 12 000. Das Rekordergebnis des Jahres 2012, als mehr als 20 000 Besucher am Einlass gezählt wurden, ist unerreicht. Im Schnitt zählte die Bühne in den zurückliegenden Jahren meistens um die 16 000 Besucher. 2016 liegt man somit voll im Soll.

Toast Hawai“ mit Schlagern der 50er und 60er Jahre überzeugte mit 5016 Zuschauern bei 13 Vorstellungen. „Als wir 2014 „Schlager lügen nicht“ mit im Programm hatten, kamen 5253 Zuschauer“, erläutert Niepel. Damals ahnte man nicht, dass gerade diese Komödie nach Wiederholungen in den beiden folgenden Jahren schrie. Denn anders ist nicht zu erklären, dass Anfang September 2016 bei lediglich drei Aufführungsterminen 2104 Zuschauer zur Bühne strömten.

Das bezaubernde Familienstück „Der kleine Tag“ trug 8164 Zuschauer zu Bühnen-Bilanz bei. Besonders angetan waren viele erwachsene Besucher davon, dass so viele Kinder mitwirkten – und zwar längst nicht nur als Statisten, sondern auch in Haupt- und Nebenrollen. Das ist Nachwuchsförderung, auf deren Ergebnisse die Bühne in Zukunft bauen kann.

 

Keine Ruhepause – die Bühne schläft nie

Große Ruhepausen wird es an der Bühne nicht geben, denn das Programm für 2017 ist in Arbeit. Im Winter bleibt die Bühne in diesem Jahr nicht geschlossen. „Wir haben da etwas in Planung“, deutet die Geschäftsführerin an. „Wir denken, dass wir das in den nächsten 14 Tagen bekannt geben können.

Doch vorher gibt es die historische Open-Air-Show, mit viel Musik aus 100 Jahren. Vorbestellungen für dieses Event sind auf der Internetseite www.reckenfeld-freilichtbüuehne.de sowie telefonisch unter  02575-1566 möglich. Der Eintrittspreis für diese besondere Veranstaltung beträgt fünf Euro. Wer sich spontan entscheiden möchte, wird noch Karten an der Abendkasse bekommen können, die eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (also ab 18 Uhr) geöffnet ist.

Quelle: WN.de

Patenschaften für Bäume – Neuer Wald für die Bühne

Das Wäldchen bei der Freilichtbühne ist in die Jahre gekommen, neue Bäume müssen gepflanzt werden. Und dafür werden jetzt Paten gesucht.

Eine ganz besondere Patenschaft bietet die Münsterländische Freilichtbühne in Reckenfeld Natur- und Freilichtbühnenliebhabern an. Sie vergibt Baumpatenschaften. Pate kann jedermann werden, der die Arbeit der Freilichtbühne auf diese Weise honorieren möchte.

„Das Wäldchen rund um unsere Bühne ist in die Jahre gekommen und hat vor allem unter den Stürmen der letzten Zeit ziemlich gelitten“, erzählt Geschäftsführerin Petra Niepel.

Ein Baumschulenfachmann war zur Begutachtung auf dem Bühnengelände unterwegs. Vor allem waren viele der Birken marode. „Seine Hinweise hat der Vorstand ernst genommen. Schließlich soll niemand auf dem Bühnengelände gefährdet werden. Also wurden in den letzten Wochen alle Bruch- und sturzgefährdeten Bäume heraus geschlagen“. Im kommenden Herbst soll dann mit Buchen und Douglasien wieder aufgeforstet werden. Die etwa 1500 neu zu pflanzenden Bäume werden zwischen 1,20 und 1,50 Meter hoch sein. Der geschäftsführende Vorstand war sich einig: „Das müssen wir machen. Der Waldcharakter unserer Bühne muss auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben.“

 

Viel ehrenamtliche Arbeiten bei der Aufforstung

Während das Schlagen der Bäume von Bühnenmitgliedern, neben all den anderen anfallenden Arbeiten, ehrenamtlich geleistet wird, kosten die Wiederaufforstungsmaßnahmen nun einmal Geld. Doch woher nehmen? Mit den Einnahmen aus dem Spielbetrieb, die wegen der Wetterlage ja nun mal nicht fest kalkulierbar sind, kann man das nicht allein stemmen. Andererseits möchte man den Standort Freilichtbühne so idyllisch wie möglich halten. Dazu gehört eben die Wiederaufforstung.

Darum: Brainstorming im Vorstand: Dort kam die Idee auf, Baumpatenschaften anzubieten. „Für zehn Euro pro Baum gibt es einen Unterstützerbutton, und der Name wird auf Wunsch im Schaukasten auf der Liste der Spender aufgeführt. Wer möchte, bekommt sogar eine Patenschafturkunde per Mail oder kann diese in der Geschäftsstelle abholen“ machte der Erste Vorsitzende Heinz Neumann schon beim Tag der offenen Bühne auf diese Bühnenaktion aufmerksam.. Da wurden auch gleich die ersten 16 Urkunden ausgegeben. „Das macht Sinn. So kann ich die Arbeit der Bühne, die ich sehr gerne besuche, unterstützen und tue auch noch etwas für die Umwelt“, freute sich eine Besucherin.

 

Viele Möglichkeiten, Baumpate zu werden

Ab sofort kann man in der Geschäftsstelle für die neu zu pflanzenden Bäume spenden und Pate werden. Zudem gibt es während der Vorstellungstermine die Möglichkeit, Baumpate zu werden. Dann kann man im Servicebereich, am so genannten „Klimbimshop“ oder auch an der Kasse die Aufforstungsaktion unterstützen. „Die Zuschauer tragen damit nicht nur zum Erhalt des Bühnenwäldchens bei, sondern leisten auch noch einen Beitrag zum Umweltschutz“ hofft Petra Niepel auf viele Baumpaten..

Am 22. Mai um 16 Uhr gibt es mit dem Kindermusical „Der kleine Tag“ die erste Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühnet. Wer möglichst weit vorne sitzen, oder sich einen ganz besonderen Platz reservieren möchte, sollte sich Plätze für die Premiere reservieren. Gleiches gilt für die Premiere von „Schlager lügen nicht“ am 4. Juni, die „Open-Air Nacht der Musicals“ an 8. und 9. Juli sowie die Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ Anfang September.

Weitere Infos dazu auch unter: Werden Sie Baumpate!

Quelle: WN.de

Tag der offenen Bühne 2016

Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Unsere Kostümschneiderei Zauberer: Bobo und Bubu / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Unser Technikturm Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Tanzgruppe Tanz der ReKaGe / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen In der Maske In der Maske Der kleine Tag In der Maske Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Unser Klimbim-Shop Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Tanz der ReKaGe Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Grillstand des Fördervereines Unsere Kostümschneiderei Zauberer: Bobo und Bubu / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Ton- und Lichttechnik Tag der offenen Bühne 2016 - Zauberer: Bobo und Bubu Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - am Töpferstand Tag der offenen Bühne 2016 - Tanz der ReKaGe Unsere Kostümschneiderei Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel ... aus unser Kostümschneiderei Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Bühnenbau Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Die Dandys Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Die Dandys Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel In der Maske In der Maske Tag der offenen Bühne 2016 - Tanz der ReKaGe Tag der offenen Bühne 2016 - Zauberer: Bobo und Bubu Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Bühnenbau Tag der offenen Bühne 2016 - Zauberer: Bobo und Bubu Ton- und Lichttechnik Bühnenbau Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen In der Maske Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel In der Maske Tag der offenen Bühne 2016 - Die Dandys Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 / Bild: WN – Westfälische Nachrichten / Rosi Bechtel Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen Tag der offenen Bühne 2016 - Impressionen

Der Tag der offenen Bühne am 08.05.2016 war ein voller Erfolg! Bei bestem Wetter konnten Besucher jung und alt vor und hinter die Kulissen schauen, bei Probenausschnitten einen Vorgeschmack auf unser Bühnenprogramm 2016 bekommen und … und … und

Sehen Sie hier Impressionen vom Tag der offenen Bühne 2016!

 

 

Tag der offenen Bühne – Kostproben machen Appetit

Bei bestem Wetter nutzten viele Besucher die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Freilichtbühne Reckenfeld zu werfen. Geboten wurde auch ein Vorgeschmack auf die kommende Saison.

Strahlender Sonnenschein, viele begeisterte Gäste und ein tolles, abwechslungsreiches Programm: So kann man den Tag der offenen Bühne am Sonntag bei der Freilichtbühne Reckenfeld auf einen Nenner bringen.

Was läuft ab, bevor die Zuschauer Platz nehmen dürfen? Diese Frage wurde den Besuchern am Sonntag beantwortet. Dass vor jedem Auftritt auf die Schauspieler, die sich einsingen oder eintanzen müssen, die Maske wartet – all das konnte man erleben.

 

Letzte Regieanweisungen gab es auf der Bühne vor den Ausschnitten aus dem Kindermusical „Der kleine Tag“ oder auch „Toast Hawaii„. Da gab es auch mal einen Versprecher, vor allem wenn der Regisseur einspringen und den Text eines verhinderten Schauspielers vorlesen muss. Doch das war längst nicht alles, was es auf der Bühne zu sehen und zu hören gab. Die „Dandys“ aus Münster heizten mit rockigen Klängen ein. Sie traten für die Aktion „no panic for organic“ auf und hatten einen Infostand zum Thema Organspende im Gepäck.

Die Bühne blieb Phillip Elsner als charmantem Moderator und den Schauspielern überlassen. Einige gaben unter der Choreographie von Gudrun Maslanka einen Einblick in tänzerische Szenen, auf die man sich in diesem Theatersommer freuen darf. Für Abwechslung zum Theaterspiel sorgten die Zauberer Bubu und Bobo aus Herdringen. Ihre Tricks verblüfften nicht nur die vielen jungen Zuschauer, sondern ließen auch so machen Erwachsenen ins Grübeln kommen. Die Zuschauer ließen sich gerne in die Tricks einbeziehen und hatten ihren Spaß dabei.

 

Erstaunliches auf der Bühne

Eine fetzige Abwechslung war der Märchentanz der Re-Ka-Ge-Tanzgarde. Appetit auf die „Open-Air-Nacht der Musicals“ machten Svenja Niepel und Nele Niepel mit Songs aus dem geplanten Programm. Es sei schon erstaunlich, was an der Bühne auf die Beine gestellt wird, war von einigen Besuchern zu hören.

Doch was wären die Schauspieler ohne das Team hinter den Kulissen? Auch dort wurde an diesem Tag gewerkelt. Während auf der Bühne das Programm lief, strich Christiane Meinecke eine Kulisse im Rücken der Schauspieler an. Bühnenbauer sägten und schweißten in der Montagehalle.

 

Viele Aktionen für Groß und Klein

In der Maske wurden an diesem Tag nicht nur die Schauspieler geschminkt, sondern auch viele kleine Besucher. Auch die Techniker ließen sich gerne einmal über die Schultern schauen und demonstrierten ihre Fertigkeiten.

Wie immer hatte der Förderverein alles rund um diesen Tag organisiert. Die Hüpfburg, das Kinderkarussell sowie der Kinderquadparcours waren stets in Aktion. Am Glücksrad gab es tolle Preise wie Eintrittskarten für die Freilichtbühne und mehr zu gewinnen. Lose wurden reichlich gekauft und viele gingen mit schönen Präsenten nach Hause. Da Muttertag war, gab es zusätzlich viele kleine Blumentöpfe zu gewinnen.

Cafeteria, Grill-und Waffelstand sowie Kiosk waren stets umlagert. In der Geschäftsstelle wurde immer wieder nach Reservierungen für die Veranstaltungen gefragt und teilweise auch gleich gebucht. Beliebt war der Töpferstand, an dem Dagmar Dahmen und Ulrich Scheipers den Kindern einen Klumpen Ton in die Hand drückten. Unter ihrer Hilfestellung entstand noch das eine oder andere Muttertagsgeschenk.

Die Organisation des Tages dürfte sich für den Förderverein gelohnt haben. Mit den Einnahmen werden notwendige Anschaffungen getätigt, die alleine mit den Eintrittsgeldern nicht finanziert werden können.

Quelle: WN.de

Tag der offenen Bühne – Vorgeschmack auf die Sommer-Saison

„Anschmecker“, die Lust machen sollen auf die Sommer-Saison, gibt es zum Muttertag auf der Freilichtbühne.

Die Freilichtbühne in Reckenfeld bietet am Muttertag einen Blick hinter die Kulissen. Ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne gibt einen ersten Einblick in die diesjährige Spielsaison. Außerdem kommt ein Zauberer vorbei, der nicht nur die Kinder in seinen Bann ziehen wird. Eine weitere Besonderheit wird der Auftritt der Rockband „Dandy‘s“ sein. Dagmar Dahmen steht für die Kinder wieder mit ihrem Töpferstand parat. Dort können die Kinder vielleicht noch ein kleines Muttertagsgeschenk töpfern. Tolle Preise gibt es auch bei der Verlosungsaktion zu gewinnen. Für das leibliche Wohl ist mit Grillwürstchen, einer Cafeteria und vielem mehr gesorgt.

Das Programm zum Tag der offenen Bühne am Sonntag:

• 11.30 Uhr Auszug aus „Der kleine Tag

• 12 Uhr Auszug aus „Toast Hawaii„.

• 12.30 Uhr Rockband Dandy‘s

• 13.30 Uhr Zauberer

• 14 Uhr Auszug aus der neuen Open-Air Nacht der Musicals

• 14.30 Uhr Märchentanz mit der Tanzgarde der Re-Ka-Ge

• 15 Uhr Zauberer

• 15.30 Uhr Auszug aus „Der kleine Tag

• 16 Uhr Auszug aus „Toast Hawaii

• 16.30 Uhr Dandy‘s

Quelle: WN.de

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