Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

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Michel aus der Suppenschüssel aus Lönneberga bei Reckenfeld

Das Wetter hielt sich gut, die Zuschauertribühne war mit über 700 Besuchern ausverkauft: Michel konnte loslegen – Premiere unseres Kinderstückes „Michel aus der Suppenschüssel“.

Vater Anton und Mutter Alma Svenson können einem Leid tun, wenn ihr Sohn Michel einen Streich nach dem anderen spielt. Auch Magd Lina muss unter Michels Streichen leiden – und sei es, wenn es um Lina’s schmerzenden Zahn geht – Michel hat immer eine Idee. Knecht Anton steht Michel natürlich zur Seite.

Michel hat nicht gerade die besten Tischmanieren – aber er ist ein guter Esser. Die Suppe von Magd Lina schmeckt ihm so gut, dass er selbst die letzte kleine Pfütze aus der Suppenschüssel schlürfen möchte. Und wie geht das am besten? In dem man den Kopf in die Suppenschüssel steckt! Michel merkt nur leider, dass er nicht mehr aus der Suppenschüssel herauskommt. Da die Schüssel teuer war, müssen also Vater, Mutter und Michel zum Arzt fahren …

Kurios wird es, als Michels Schwester Ida vom Katthult-Hof bis nach Mariannelund … oder bis nach Greven schauen möchte. Auch hier weiß Michel Rat und zieht Ida am Fahnenmast hoch. Die Aufregung ist groß, als man Kleid-Ida in luftiger Höhe hängen sieht.

 

Schwedentänze und explodierende Toilettenhäuschen …

Auf dem Jahrmarkt dürfen orginal Schwedentänze natürlich nicht fehlen. Dort treten auch bekannte Gesichter wie Pippi Langstrumpf auf, die natürlich das stärkste Mädchen der Welt ist – viel stärker als Bulte, der im Dorf gerne Streit anfängt.

Ein Highlight ist sicherlich das explodierende Toilettenhäuschen – es knallt und raucht gewaltig!

 

Am besten wird es wohl sein, wenn Sie selber mit ihrer Familie vorbeikommen und sich anschauen, was der Michel bei uns auf der Freilichtbühne so alles treibt. „Michel in der Suppenschüssel“ wird an folgenden Tagen aufgeführt:

Michel in der Suppenschüssel

 

Michel aus Lönneberga: Der größte Lausebengel der Welt – Michel in der Suppenschüssel

Wer die berühmten Streiche des kleinen Jungen vom Katthulthof einmal hautnah miterleben möchte, hat in diesem Sommer auf der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld die Gelegenheit dazu. „Michel in der Suppenschüssel“ feiert am 4. Juni (Sonntag) seine Premiere. Beginn ist um 16 Uhr. Insgesamt stehen 16 Vorstellungen auf dem Programm.

„Michel war ein Lausejunge aus ’nem Dorf in Schweden.“ Die Titelmelodie dieses TV-Klassikers kann so ziemlich jedes Kind – und fast jeder Erwachsene – mitsingen.

Obwohl die Geschichten von Michel vor über 100 Jahren spielen, haben sie nichts von ihrem Charme eingebüßt. „Sie sind einfach zeitlos“, sind sich Rüdiger Schipper und Tabea Niepel einig, die zusammen mit Mariele Albermann für die Regie zuständig sind. Streiche sind eben immer aktuell. Und die, die der freche Blondschopf ausheckt, hätten sicherlich auch im 21. Jahrhundert ihren Platz.

Für laute Lacher dürfte gesorgt sein, wenn Michel versucht, die Magd Lina von ihren schlimmen Zahnschmerzen zu befreien. Oder wie er seiner Schwester Ida eine spektakuläre Aussicht auf Mariannelund bescheren möchte, indem er sie am Fahnenmast hochzieht. Und natürlich, wie Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckt. Lieblingsstreich des Regie-Teams ist aber ganz klar der, bei dem der Vater Anton auf dem Klohäuschen eingesperrt wird. „Weil er sich so herrlich aufregt“, erklärt Schipper. Seine lauten „Micheeeeel“-Rufe sind längst zum Running-Gag geworden.

An der Freilichtbühne wird viel Herzblut in die Umsetzung des Kinder-Klassikers gesteckt. Aber was macht die Faszination der Geschichten von Michel aus Lönneberga auch im Erwachsenenalter aus? Niepel findet zum Beispiel gut, dass es sich nicht um eine typische Heldengeschichte handelt. „Es wird das Alltagsleben einer Bauernfamilie erzählt, auf sehr lustige Weise. Astrid Lindgren hat aus purer Freude heraus geschrieben, ganz ohne pädagogischen Hintergrund.“

Wenn etwas so bekannt ist wie die Streiche von Michel, bringt die Umsetzung des Stoffs auch besondere Herausforderungen mit sich. „Jeder hat seine Erfahrungen aus den Filmen“, erklärt Schipper. „Das birgt die Gefahr, dass man als Spieler zu sehr kopiert. Das Stück lebt davon, dass sich die Spieler mit ihren Ideen einbringen und sich die Doppelbesetzungen untereinander austauschen“, betont Schipper.

Obwohl es in „Michel in der Suppenschüssel“ nur sechs Hauptrollen gibt, ist das Ensemble mit rund 100 Spielern riesig. Viele Kinder wirken zum Beispiel als Tiere mit und bringen viel Leben auf die Bühne.

Die Rolle der Ida spielt unter anderem Lotta Eilers. „Sie ist tierlieb, und ich mag auch sehr gerne Tiere. Sie isst auch gerne Erdbeeren, genau wie ich“, erklärt sie. Der Neunjährigen, die zum ersten Mal auf der Freilichtbühne zu sehen ist, gefällt am meisten, „dass man in andere Rollen schlüpfen kann“. Was sie am besten daran findet, die Ida zu spielen, da muss Lotta nicht lange überlegen: „Dass ich an der Fahnenstange hochgezogen werde.“ Das ist auch für Elea Schipper ein Highlight. Die Siebenjährige ist die jüngste Ida. „Ich finde, dass Michel ein cooler Bruder ist.“ Der wird unter anderem von Tim Möllers verkörpert. „Ich finde die Streiche richtig cool“, sagt der Zehnjährige.

Übrigens: Auch wer die Streiche von Michel schon in- und auswendig kennt, wird an der Freilichtbühne etwas Neues zu sehen bekommen. „Wir haben ein paar kleine Überraschungen eingebaut“, kündigt Schipper an. Mehr möchte er nicht verraten. Nur so viel: Wer Schweden-Tänze oder Idas Sommerlied mag, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Quelle: WN.de

Tag der offenen Tür auf der Freilichtbühne Reckenfeld

Die Freilichtbühnensaison steht bevor. Bereits am Sonntag gibt es beim „Tag der offenen Tür“ auf der Reckenfelder Freilichtbühne einen „Anschmecker“.

Für den Ausflug am Muttertag am kommenden Sonntag gibt es für Familien ein lohnendes Ziel: Die Freilichtbühne in Reckenfeld lädt zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Am 14. Mai sind Tür und Tor zur Bühnenwerkstatt, zum Technikturm, ins Spielerheim, zur Maske geöffnet. Auch die Kostümschneiderei zeigt, wie und an was sie gerade arbeitet.

Der Förderverein (FVF) sorgt mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und dem Grillstand und leckeren Getränken für das leibliche Wohl. „Die Küche darf bei den Besuchern am Muttertag kalt bleiben“, lockt der Vorsitzende des FVF, Kalle Peters.

Auf der Bühne gibt es Probenausschnitte aus dem diesjährigen Sommerprogramm zu sehen. „Michel in der Suppenschüssel“ wird schon einmal zeigen, was er so anstellen wird. Die Akteure der Musicalkomödie „Zum Sterben schön“ werden ebenso einen ersten Einblick in das Stück geben wie ihre Kollegen, die bei „Tratsch im Treppenhaus„, einem Bühnenklassiker schlechthin, mitspielen. Ein bunt gemischtes Sommerprogramm, von dem es am Tag der offenen Tür erste „Häppchen“ zu sehen gibt.

Doch das ist noch längst nicht alles. Der Förderverein hat einen „fast echten“ Indianer eingeladen. Hans-Jörg Siepert stellt sein großes Tipi auf, erzählt spannende Indianergeschichten und Märchen. Weiter im Angebot: Bogenschießen mit authentischer Ausrüstung. Da dürften nicht nur Kinder auf ihre Kosten kommen. Siepert trägt nach historischen Vorbildern genähte Indianerkleidung, stellt indianische Lieder und Gesänge mit Handtrommelbegleitung vor und bietet historische Indianerspiele an.

Bei der großen Tombola gibt es zahlreiche Preise zu gewinnen. Weiterhin erfreut ein Luftballonkünstler die Kinder mit kreativen Ballons. Wer mag, kann an einem Luftballonwettbewerb teilnehmen, und wer Lust hat, kann am Stand von Dagmar Dahmen und Ulrich Scheipers etwas Eigenes mit Ton kreieren. Ein kleiner Jahrmarkt, bei dem sich die Kinder vergnügen können, wird ebenfalls aufgebaut. Mit einer Punktekarte können die Kleinen verschiedene Stationen abgehen. Die Bühne in Reckenfeld ist an diesem Tag jedenfalls ein lohnendes Familienziel, bei dem Groß und Klein viel Spaß haben werden.

Von 11 bis 17 Uhr heißt es: „Hereinspaziert zum bunten Treiben rund um und auf der Reckenfelder Freilichtbühne!“

Zurück aus der Sommerpause

Seit heute ist unsere Sommerpause beendet und wir sind in die zweite Hälfte der Saison gestartet. Das Wort „Sommerpause“ trifft gut auf das Wetter zu. Die heutige Vorstellung von Der kleine Tag fand bei Regen statt. Wir blicken dennoch zuversichtlich auf die nächsten Vorstellungen, die Wetterprognosen ab dem Wochenende lassen nämlich Hoffnung aufkommen.

 

Sie dürfen sich bis Anfang September auf sieben weitere Vorstellungen von Der kleine Tag freuen. Darunter ist am Samstag, den 20.08.2016, eine Abendvorstellung, die um 20:30 Uhr beginnt. Mit passender Beleuchtung in der Abenddämmerung wirkt das Kindermusical ganz besonders. Sechs Vorstellungen des Abendmusicals Toast Hawaii ergänzen das reguläre Programm bei uns auf der Freilichtbühne. Wem das Schlagermusical gefallen hat, der kann sich am zweiten Septemberwochenende die Fortsetzung, Schlager lügen nicht, in seinen Kalender eintragen. Mit diesem Höhepunkt beenden wir die Saison.

 

Wir empfehlen dringend Tickets vorab zu reservieren, da vor allem die Plätze bei Toast Hawaii und Schlager lügen nicht unter dem Dach nur noch begrenzt verfügbar sind.  Die Reservierung kann kinderleicht über unser Ticketbuchungssystem erfolgen oder telefonisch über unsere Geschäftsstelle. Alle nötigen Informationen finden Sie hier.

Musical „Der kleine Tag“ – Aus jedem Tag das Beste machen

Das Kindermusical „Der kleine Tag“ hat bald Premiere. Die Schulvorstellungen sind seit Wochen ausverkauft.

Aus den Kinderzimmern und Klassenräumen sind sie nicht mehr wegzudenken – die Geschichte vom kleinen Tag und die dazugehörigen Ohrwürmer. In diesem Sommer ist das gleichnamige Musical aus der Feder von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zukowski auf der Münsterländischen Freilichtbühne zu sehen. Am 22. Mai (Sonntag) hebt sich um 16 Uhr der imaginäre Vorhang zur Premiere. Insgesamt stehen 17 Vorstellungen auf dem Programm. Alle Schulvorstellungen sind bereits seit Wochen ausverkauft.

Wie beliebt „Der kleine Tag“ ist, zeigt auch die Begeisterung der Beteiligten. „Viele der Kinder, die bei uns mitspielen, kannten die Texte schon bei der ersten Probe auswendig“, staunt Klaus-Dieter Niepel, der beim Familienstück die Regie führt. Das wurde übrigens nicht nur mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, sondern auch in verschiedene Sprachen übersetzt. „Das Musical macht seinen Weg rund um den Erdball“, beschreibt Niepel die Erfolgsgeschichte.

 

Kein Tag ist wie der andere, und jeder Tag möchte natürlich ein ganz besonderer Tag sein

Die erzählt vom kleinen Tag, der zusammen mit den anderen Tagen in der Lichterwelt lebt, ganz weit hinter den Sternen. Jeder Tag darf nur einmal auf die Erde und die Dinge miterleben, die dort passieren. „Kein Tag ist wie der andere, und jeder Tag möchte natürlich ein ganz besonderer Tag sein“, erklärt der Regisseur. Denn Tage, die spektakuläre Ereignisse vorzuweisen haben, dürfen in die erste Reihe. Wie der Tag, an dem Kolumbus Amerika entdeckte. Oder der Tag, an dem die Menschen erstmals Feuer entfachten. Ein Tag, an dem jedoch nichts Besonderes passiert, muss in die letzte Reihe. Als endlich der 23. April kommt und der kleine Tag auf die Erde darf, erlebt er viel Wundervolles mit: Wie ein altes Paar sein Wiedersehen feiert. Wie ein Junge auf der Gitarre spielt und dadurch mit seinem Vater zusammenfindet. Aber auch ganz alltägliche Dinge wie ein nettes Gespräch an der Bushaltestelle, den Umzug einer Familie oder ein Geburtstag. „Für den kleinen Tag ist das alles ganz großartig“, berichtet Niepel. „Als er zurück im Lichterreich ist und von seinen Erlebnissen erzählt, wird er allerdings ausgelacht. Darüber ist er sehr traurig.“ Ein Jahr später stellt sich heraus, dass der 23. April doch ein ganz besonderer Tag war. Weil nichts Schlimmes passiert ist und sich alle Menschen verstanden haben.

„Das ist eine wirklich niedliche Geschichte, verpackt in sehr schöne Musik“, findet Niepel. Und das Stück enthält auch eine Botschaft für die kleinen und großen Zuschauer: „Jeder Tag ist ein neuer Tag, man sollte das Beste daraus machen.“ Die Freilichtbühne verleiht dem Musical übrigens noch eine eigene Note: „Um auf 90 Minuten zu kommen, haben wir ein paar Geschichten ergänzt, die der kleine Tag auf der Erde erlebt“, so Niepel.

 

Fast 70 Schauspieler auf der Bühne

Dass das Ensemble fast 70 Personen umfasst, hat mit den bei Kinderstücken üblichen Doppelbesetzungen zu tun. Deshalb gibt es auch zwei Hauptdarsteller: Die zehnjährige Lotta Krane und der zwölfjährige Noah Berger teilen sich die Rolle des kleinen Tags. Die weiteren Spieler schlüpfen zumeist in mehrere Rollen. Sie spielen einen der Tage in der Lichterwelt, aber auch einen Menschen. „Das sorgt für ein ordentliches Treiben auf der Bühne. Eine Szene jagt die nächste“, verrät Niepel.

Eine haben vor allem die Kinder schon während der Proben besonders ins Herz geschlossen. Es handelt sich um die Szene auf dem Schulhof, in der ein Kind einen Hund zum Geburtstag bekommt. Dazu wird „Schule der Tiere“ gesungen. „Die Kinder lieben das“, weiß der Regisseur, der selbst große Freude an der Umsetzung des Musicals hat. „Viele Leute machen viel Arbeit, keine Frage“, gibt er zu. „Aber viele Leute machen auch viel Spaß.“ Auch Tabea Niepel, die als Regieassistentin mitwirkt, schätzt alle Beteiligten „und was sie aus dem Stück machen“.

Wie das aussieht und wie das klingt, das können Theaterfans ab dem 22. Mai auf der Freilichtbühne erleben. Alle Termine sowie Eintrittspreise und Infos zum Kartenvorverkauf sind im Internet zu finden. www.reckenfeld-freilichtbuehne.de.

 

Weitere Vorstellungstermine unter: „Der kleine Tag

Quelle: WN.de

 

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