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Zwei-Personen-Stück „Titanic“: Klamauk und Liebeserklärung




Titanic - Alberta (Yvonne Grüner) / Foto: WN - Stefan Bamberg

16. November 2014

Die „Titanic“ geht diesmal mit Klamauk unter: Viola Niepel und Yvonne Grüner brillieren in dem Zwei-personen-Stück der Freilichtbühne.

 

Alberta und Elli machten es möglich: So dicht wie bei ihrer hingebungsvollen Inszenierung der wohl größten Schiffskatastrophe unserer Zeit ist wohl noch kein Kinogänger an die tragische Geschichte vom Untergang der „Titanic“ rangekommen – wahrscheinlich nicht mal diejenigen, die den zweiterfolgreichsten Kinofilm aller Zeiten (hinter Avatar) in seiner 3-D-Version aus dem Jahr 2012 gesehen haben.

Wenn die beiden Kantinenkräfte, gespielt von Viola Niepel (Elli) und Yvonne Grüner (Alberta), ihre ganz eigene Version des Mega-Blockbusters zum Besten geben, können Leonardo di Caprio und Kate Winslet einpacken – doch vor allem bleibt bei den Zuschauern kein Auge trocken.

 

Die Freilichtbühne hat das Zwei-Personen-Stück unter der Regie von Patric Sohrt und Stephanie Krause in diesem Winter erneut aufgelegt, am Samstagabend fand im Spielerheim die erste von insgesamt drei Vorstellungen statt. Phasenweise Klamauk in Reinform, teilweise aber wohl auch eine Liebeserklärung an die weltberühmte Verfilmung – sowohl echte Fans als auch jene, die sich von ihrer Liebsten einst nur ins Kino mitschleppen ließen, kamen auf ihre Kosten.

 

Elli und Berta arbeiten als Kantinenkräfte und verfallen während der Arbeit immer wieder ihrer Begeisterung für ihren Lieblingsfilm. Sie können sämtliche Dialoge des Films mitsprechen, wissen alles über die Titanic – und ordnen das auf ihre Weise ein: „Das Schiff hatte 55 000 PS – Elli, mein Corsa hat 45!“ Doch der entscheidende Streit muss jedes Mal aufs Neue ausgefochten werden: Wer der beiden darf die schöne Rose spielen? Die junge Frau aus gutem Hause, im Original dargestellt von Kate Winslet, die sich in den charmanten, gut aussehenden Lebenskünstler Jack (Leo di Caprio) verliebt. Notgedrungen wechseln sie sich ab – denn sonst hat Alberta keine Lust mehr mitzumachen.

 

Eine gute Stunde lang erleben die Zuschauer ein Wiedersehen mit den wichtigsten Szenen des Filmes – häufig so, wie sie sich Star-Regisseur James Cameron in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können: Jack und Rose verliebt auf dem Schiffsdeck – während ein Zuschauer einen Mini-Ventilator hochhalten muss, um den Fahrtwind zu demonstrieren.

 

Oder die legendäre Szene, in der Jack ein Nacktporträt seiner Geliebten malen soll: „Elli, Du passt nicht auf den Block!“. Die Stelle, an der Rose den gefesselten Jack mit schwerem Gerät vor dem Ertrinken retten muss – Alberta greift zu einer Suppenkelle. Nach dem Crash mit dem Eisberg werden erst mal die Passagiere alias das Publikum in Sicherheit gebracht: Doch der Dampfer sinkt natürlich trotzdem – untermalt von atemberaubenden Lichteffekten.

Tosenden Applaus erhielten die Regisseure und vor allem die beiden Schauspielerinnen. Noch zweimal, am 10. und 23. Januar 2015, wird „Titanic“ im Spielerheim aufgeführt.



Quelle:
WN.de: Zwei-Personen-Stück „Titanic“: Klamauk und Liebeserklärung WN.de

Interne Infos:
Titanic


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