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Schlager lügen nicht – Stiere wildern im Schlager-Paradies




Schlager lügen nicht

3. August 2015

Partystimmung pur herrschte bei der letzten Vorstellung von „Schlager lügen nicht“ auf der Freilichtbühne in Reckenfeld. Viele Gäste nutzten das Angebot, die anschließende „After Show Party“ bei leckeren Cocktails, fetziger Musik mit grandioser Stimmung zu genießen.

Partystimmung pur herrschte bei der letzten Vorstellung von „Schlager lügen nicht“ auf der Freilichtbühne in Reckenfeld. Gleich beim ersten Hit, „Wann wird`s mal wieder richtig Sommer“ stimmten die Zuschauer mit ein. Bei der anschließenden Party ging es dann weiter rund: Viele Gäste nutzten das Angebot, die „After Show Party“ bei leckeren Cocktails, fetziger Musik mit grandioser Stimmung zu genießen.

2658 Zuschauer wollten die Wiederauflage (insgesamt fünf Vorstellungen) der Schlagerkomödie des Vorjahres sehen. Gemessen an der Zahl der Kartenanfragen hätte gut eine weitere Vorstellung gespielt werden können.

Mit jedem Gag stieg die Stimmung. Witzige kleinste Rollen, wie der wandelnde Zigarettenautomat, der dem verzweifelten Vater Spengler die Packung herausgibt, oder die Straßenwacht, die vor der Videoleinwand eine Fahrt durch Reckenfeld simuliert und mit blinkendem Licht zum Einsatz fährt, oder der rappende Postbote (alle Mariele Albermann ) wurden mit Applaus honoriert. Viele der Zuschauer schienen „Wiederholungstäter“ zu sein, die die zusätzlichen Gags, die ein paar Spieler eingebaut haben, sichtlich genossen. Doch als gäbe es nicht schon genug Gags, die die Lachmuskeln strapazieren, setzten einige Spieler oft noch einen drauf. Beim „Ti a mo“ steigerte sich (Jürgen) Niklas Bieling so in seine Verzweiflung der scheinbar verlorenen Liebe hinein, dass er sich am Ende sein T-Shirt entzwei riss. In der Mallorca-Szene erschien plötzlich Gavin – „Gavin Schmidt, mit DT“. Er ist eigentlich einer der Schauspieler aus „Ladies Night, der sich hier im Hotel „Torro“ als Gast anmeldet. Mit seinen Andeutungen („Hach, hier ist es ja wie bei den wilden Stieren“) erntete er Zwischenapplaus. Offensichtlich saßen auch viele Fans der „Ladies Night“, die ebenfalls noch im September auf dem Spielplan steht, im Publikum.

Aus Borghorst kam gleich ein ganzer Bus in Partylaune an. Im Outfit der 70er Jahre kam die „Saftschupsen-Clique“ – „plus einem Mann“ wie Wolfgang Wessling lachend erzählt, der die Vorstandsfrauen des Borghorster Patrioten-Schützenvereins begleitete. „Einige Frauen haben die Komödie im vergangenen Jahr gesehen, waren total begeistert und so haben wir sofort gebucht, als wir den Spielplan in den Händen hielten“.

Was sich als gut erwiesen hat, denn Karten waren für die letzten beiden Vorstellungen knapp. Freitag und Samstag hieß es 14 Tage vorher eigentlich „ausverkauft“. Doch die Fans ließen sich auf Wartelisten setzen und einige hatten Glück. So kamen sie in den Genuss der letzten beiden Termine.

Was das Kassenteam ärgert und auch eine spürbare Einbuße für den Spielbetrieb bedeutet, ist, wenn sich Zuschauer, wie eine größere Gruppe aus Greven, anmelden, und dann ohne rechtzeitig abzusagen, doch nicht erscheint. An der Bühne ist man fair, hält reservierte Karten, die eigentlich nur bis 30 Minuten vor der Aufführung abgeholt werden müssen, so lange wie möglich fest. Schließlich kann ja unterwegs immer mal etwas passieren. Selbst dann besteht aber im Zeitalter der Handys die Möglichkeit, die Bühne zu benachrichtigen.



Quelle:
WN.de: Schlager lügen nicht – Stiere wildern im Schlager-Paradies WN.de

Interne Infos:
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Gallerie:

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