„Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ ist das diesjährige Familienstück der Freilichtbühne Reckenfeld mit jeder Menge Spaß, Spannung, Musik und Tanz. Die liebevolle Inszenierung der berühmten Geschichte von Michael Ende mit fantasievollen Kostümen und kunterbunten Kulissen gefiel bei der Premiere am Samstag nicht nur den Kleinen, sondern auch den Großen im Publikum.

„Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen, weiten Meer …“ – mit diesem Ohrwurm auf den Lippen verließen am Samstagnachmittag zahlreiche Zuschauer die Freilichtbühne. Dort feierte „ Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer “ seine Premiere – das diesjährige Familienstück mit jeder Menge Spaß, Spannung, Musik und Tanz. Die liebevolle Inszenierung der berühmten Geschichte von Michael Ende mit fantasievollen Kostümen und kunterbunten Kulissen gefiel nicht nur den Kleinen, sondern auch den Großen im Publikum.

Großen Anteil daran hatte sicherlich die Comedy-Einlage zu Beginn der Vorstellung. In Schaffner-Kluft machte Christoph Volkert die Treppe zwischen den beiden Tribünenblöcken zum Mittelpunkt des Geschehens – und dabei, immer wieder nach Fahrausweisen rufend, auch ganz spontan seine Witze: „Ich bin nicht bestechlich, mit Waffeln schon gar nicht!“ Das kam ebenso an wie die interaktive Zugfahrt, auf die er sie mitnahm. „Immer schön schuckeln“, hielt Volkert das Publikum an, während er sich zur Bühne vorarbeitete, um dort eine große Holzkiste mit der Aufschrift „Lummerland“ zu öffnen. Aus der holte er ein Buch, „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“. Außerdem einen roten Umhang und eine goldene Krone, mit denen er sich schließlich in König Alfons, den Viertel-vor-Zwölften verwandelte. Damit war das Publikum auch schon mittendrin in der Geschichte über zwei dicke Freunde, eine Lokomotive mit Charakter und ihr großes Abenteuer in China – inklusive einer verschwundenen Prinzessin und eines echten Ungeheuers.