„Fame“ ist geprägt von vielen Tanzszenen unterschiedlicher Stilrichtungen. Dafür haben die jungen Schauspieler monatelang unter der Leitung der Choreografin Gudrun Maslanka und der Regisseurin Lara Goldstein geprobt – spektakuläre Sprünge inklusive.

Das Musical „Fame“, das in diesem Jahr auf dem Sommerspielplan Freilichtbühne in Reckenfeld steht, beendet die Spielpause. Ab Freitag, 7. August, sind sieben weitere Vorstellungen vorgesehen.

„Fame“ ist geprägt von vielen Tanzszenen unterschiedlicher Stilrichtungen. Dafür haben die jungen Schauspieler monatelang unter der Leitung der Choreografin Gudrun Maslanka und der Regisseurin Lara Goldstein geprobt. Einer der Tänzer ist Patrick Glatzel . Der 16-Jährige ist seit fünf Jahren an der Bühne aktiv und schlüpft mit Leidenschaft in alle Rollen. Bei „Fame“ spielt er einen Schüler der Tanzklasse der Musik-,Tanz- und Schauspielschule.

Als Gudrun Maslanka mitbekam, dass Patrick aktiver Trampolinspringer ist, hatte sie die Idee, dieses Talent einzubauen. Folge: In einer Szene springt Patrick aus dem Stand heraus hoch in die Luft. Dieser recht spektakulär wirkende Sprung kommt beim Publikum gut an. Allerdings fehlte Patrick bei der letzten Vorstellung vor der Spielpause, da er an diesem Tag in den Urlaub flog. Also bei einer Vorstellung dann kein Sprung?

Mara Jerzinowski beherrscht als Leistungsturnerin beim TVE Greven ebenfalls Aufsehen erregende Sprünge. Mara spielt in „Fame“ die Rolle der Tänzerin Iris Kelly. In ihrer Rolle liegt der Schwerpunkt auf klassischem Balletttanz. Choreografin Gudrun Maslanka wusste die sportlichen Fähigkeiten dieser beiden Tänzer, die bei Mara von anmutigen Bewegungsabläufen durch ihr Kunsturnen geprägt sind, gut einzusetzen.

Die 16-jährige Mara gehört seit ihrer Grundschulzeit zum Ensemble der Reckenfelder Bühne. Die Rolle der Iris Kelly ist ihre bislang größte und eindrucksvollste Rolle.

Während sie ausschließlich bei „Fame“ aktiv auf der Bühne steht, könnte Patrick in diesem Jahr eigentlich sein zweites Zuhause an der Bühne einrichten. Denn er lässt auch noch bei „Peter Pan“ ausdrucksstark die Fee Tinkerbell zum Leben erwachen und stand als Statist in vielen Szenen bei „Schlager lügen nicht“ auf der Bühne. „Es macht einfach Spaß, Theater zu spielen“ strahlt er. Damit geht es Patrick wie vielen anderen Darstellern, die mit Proben und Auftritten viel Freizeit an der Bühne verbringen. Für die Leidenschaft am Theaterspiel treten andere Dinge eben für gewisse Zeiten in den Hintergrund.

Und auch Phillip Elsner, der sich vor den letzten beiden Vorstellungen das Sprunggelenk brach, steht wieder als Joe Vegas auf der Bühne. Allerdings mit Gehhilfen. Doch wer das Theater liebt hält es mit Katja Eb­stein: „Theater, Theater, der Vorgang geht auf, dann wird die Bühne zur Welt . . .“