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Fantasie überwindet Grenzen – Peter Pan auf der Freilichtbühne




Peter Pan / BIld: WN - Westfälische Nachrichten

13. Mai 2015

Die Geschichte von Peter Pan – dem Jungen, der nicht erwachsen werden möchte – feiert am kommenden Sonntag (16 Uhr) Premiere auf der Reckenfelder Freilichtbühne.

Die Geschichte von Peter Pan – dem Jungen, der nicht erwachsen werden möchte – feiert am kommenden Sonntag (16 Uhr) Premiere. Peter Pan tauchte zum ersten Mal 1902 in dem ursprünglich für Erwachsene geschriebenen Buch „The Little white Bird“ von James Matthew Barrie auf. Die Geschichte des Jungen, der dank Feenstaubes sogar fliegen kann, wurde mehrfach verfilmt, unter anderem nahm sich Wald Disney der Geschichte an. Zahlreiche Generationen von Kindern erlebten Peter Pans Abenteuer in Filmen oder auf Theaterbühnen.

Für diesen Theatersommer hat sich die Freilichtbühne in Reckenfeld Peter Pan als Abenteuergeschichte für die ganze Familie ausgesucht. Die Proben laufen seit Anfang des Jahres unter der Regie von Lara Goldstein und der Assistenz von Marco Molitor. Die besondere Herausforderung ist, dass Kinderrollen auch komplett von Kindern gespielt werden. Erwachsene gibt es nur wenige in dieser Theaterfassung. Die vielen Sprechrollen der Kinder machen die Arbeit schwierig, aber auch spannend, wie Lara Goldstein betont. Sie ist fasziniert von der Arbeit mit den Kindern. „Sie haben eine völlig andere Art, Dinge zu sehen und zu verstehen. Die Kinder haben tolle Ideen, sind nicht in Klischees festgefahren, sie sind begeisterungsfähig und setzen schnell etwas um.“

Auf Peter Pan muss man sich einlassen, da geht es viel um Fantasien. Auch die Zuschauerkinder sollten ihre Fantasie einbringen und an Feen glauben. „Feen gibt es, seit das erste Menschenbaby das erste Mal gelacht hat. Dieses Lachen zerbrach in tausende Stücke, und sie sprangen umher, und es wurden lauter Feen daraus“, so erklärt Peter Pan Wendy die Geschichte der Feen. „Glauben auch die Publikumskinder an Feen, dann wird alles gelingen“, erklärt Lara Goldstein.

 

Die Fee Tinker Bell hat sie aus einer Barbie gebastelt, die durch den Glauben lebt. Diese Fee lässt Peter Pan und die Kinder auf Nimmerland mit der Kraft der Fantasie fliegen. Das für manche Szenen benötigte Krokodil in Bewegung zu bringen, ist gar keine so leichte Aufgabe für die Kinder, die es „fahren“ müssen.

Peter Pan, der draufgängerische Junge (gespielt von Lukas Finke und Benjamin Lenz), lebt in Nimmerland, dem Land der verlorenen Kinder, der Indianer und Elfen. Eines Tages landet er bei Wendy – furchtbar traurig, weil er seinen Schatten verloren hat. Wendy näht seinen Schatten wieder an, und so kann sie dank Feenstaubes mit ihren Geschwistern ebenfalls nach Nimmerland fliegen. Doch da warten das tickende Krokodil und der böse Kapitän Hook. „Böse? Nun – er ist eher ein fürchterlich ängstlicher Mensch, der sich hinter seiner Hakenhand und einer angeblichen Stärke versteckt“, erzählen Jan Cunen und Ralf Münsterkötter, die Hook spielen. Für die beiden ist diese Rolle die schwierigst, e die sie bisher übernommen haben, da Hooks Charakter ständig wechselt.

Die Kinder müssen keine Angst vor ihm haben: Hook will eigentlich nur geliebt werden.

 



Quelle:
WN.de: Fantasie überwindet Grenzen – Peter Pan auf der Freilichtbühne WN.de

Interne Infos:
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