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„Ladies Night“ auf der Freilichtbühne: Die die wilden Stiere bändigt




Ladies Night

14. Mai 2014

Die mitreißende Komödie „Ladies Night“ steht wieder einmal auf dem Programm der Freilichtbühne. Wer die „wilden Stiere“ sehen will, hat dazu am 16. und 17. Mai Gelegenheit.

 

Wenn die „Wilden Stiere“ am Freitagabend auf der Freilichtbühne ihr Comeback feiern, darf sie auf keinen Fall fehlen: Claudia Wehnhardt als Susi, die ständig betrunkene Toilettenfrau mit der auffällig gemusterten Kittelschürze und den grell-pinken Schuhen. Schon 2011 und 2012 war die ehemalige Tanzlehrerin, die den fünf strippenden Arbeitslosen dabei hilft, den richtigen (Hüft-)Schwung zu finden, der heimliche Star der „Ladies Night“. Auch 2014 wird sie, da sind sich die Macher der Reckenfelder Inszenierung sicher, wieder viele Fans haben.

 

Der Verdacht liegt nahe, aber: In der mitreißenden Erfolgskomödie, die durch ihre britische Verfilmung „Ganz oder gar nicht“ aus dem Jahr 1997 große Bekanntheit erlangte, ist Susi alles andere als eine Quotenfrau. „Eigentlich wird ihre Rolle von einem Mann gespielt“, erklärt Yvonne Grüner, die zusammen mit Patric Sohrt für die Regie zuständig ist. Und führt einen ganz praktischen Grund dafür auf, warum sie in Reckenfeld mit einer Darstellerin besetzt wurde: „Wir haben hier einfach nicht so viele Männer.“

 

Zum Glück für Claudia Wehnhardt, die findet: „Das ist schon eine Traumrolle.“ Nicht nur, da sie kleine Patzer verzeiht. „Weil Susi immer betrunken ist, fällt es den Zuschauern gar nicht auf, wenn ich mal stolpere“, erklärt die Schauspielerin und lacht. „Da kann ich also gar nicht so viel falsch machen.“ Dabei ist gerade das die größte Herausforderung: Eine Frau zu spielen, die im Vollrausch ist. Und zwar glaubwürdig. „Wer einen im Tee hat“, räumt Sohrt ein, „versucht schließlich so zu wirken, als wäre das nicht der Fall.“

 

Aber es gibt noch viel mehr, das Susi ausmacht – und das ohne große Worte erzählt wird. „Sie hat nicht viel Text, ist aber immer präsent und von zentraler Bedeutung“, betont Grüner, „und sie macht im Laufe des Stücks auch eine unglaubliche Entwicklung.“ Die Vorgeschichte der verzweifelten Toilettenfrau, die einst eine ambitionierte Tanzlehrerin war, wird aber lediglich angedeutet. Genau wie die Liebesgeschichte mit Rolf. Da bleibt viel Spielraum für die Fantasie der Zuschauer. Und das ist sicherlich einer der Gründe, aus denen die einzige Frau im „Ladies Night“-Ensemble einen solchen Kult-Status erlangt hat. Bei den Vorstellungen in 2011 und in 2012 hat das Regie-Duo immer wieder mitbekommen, wie der Geheimtipp durch die Reihen ging: „Beobachte mal die Susi!“ Und er erreichte auch schon die Schlangen an den Supermarkt-Kassen. „Beim Einkaufen wurde ich schon häufiger auf meine Rolle angesprochen“, verrät Wehnhardt.

 

Wie alle guten Komödien, lebt „Ladies Night“ nicht nur von den lustigen, sondern auch von den tragischen Momenten. Es ist einer der zweiten Sorte, in dem das Publikum auf Susi trifft. Gleich in der ersten Szene versucht sie, sich das Leben zu nehmen. So viel ist schon früh klar: Susi hat ihr Paket zu schleppen. „Sie ist ein Mensch mit Problemen, wie aus dem wahren Leben“, erklärt Sohrt. „Susi ist daher, gerade für die vielen weiblichen Zuschauer, auch eine Identifikationsfigur.“ Und, das dürfte schon vor der ersten Vorstellung feststehen: Mit all dem, was die Rolle ausmacht, mit all dem, was die Schauspielerin einbringt, hat Susi sich auch in diesem Jahr wieder ihren Extra-Applaus verdient.



Quelle:
WN.de: „Ladies Night“ auf der Freilichtbühne: Die die wilden Stiere bändigt WN.de

Interne Infos:
Ladies Night


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