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Impro-Theater: „Der schönste Abend im Jahr“




Freilichtbühne Greven-Reckenfeld

17. Juni 2014

Wenn Nina Wierzbitza, Rainer Möller, Klemens Hergemöller, Volker Hüntemeyer und Patric Sohrt von „Hals über Kopf“ am Samstag, 21. Juni (Beginn: 20.30 Uhr), die Freilichtbühne betreten, haben sie keinen Plan. Und das ist absolut gewollt: Ohne Script und ohne Konzept stürzt sich die sympathische Impro-Gruppe aus Ibbenbüren ins Vergnügen und scheut dabei keine noch so große Herausforderung. Mit von der Partie ist außerdem Kai Dorenkamp, der musikalisch improvisiert. Auch wenn die Open-Air-Gala im Programm als Gastspiel aufgeführt ist, für einen Teil von „Hals über Kopf“ ist sie (fast schon) ein Heimspiel: Sohrt und Hergemöller haben schon mehrere Stücke für die Freilichtbühne inszeniert, an der Wierzbitza längst als Urgestein gilt. Seit 32 Jahren ist sie dort aktiv, gab im Alter von sechs Jahren als Schülerin in „Pippi Langstrumpf“ ihr Debüt. Heute mag die Reckenfelderin es immer noch witzig und am liebsten spontan, wie sie im Interview mit WN-Mitarbeiterin Heidrun Riese verrät.

 

Ihr seid zum dritten Mal mit „Hals über Kopf“ an der Freilichtbühne zu Gast. Warum kommt Ihr so gerne nach Reckenfeld ?

Nina Wierzbitza: Weil Open-Air eine besondere Erfahrung ist. Die Atmosphäre ist eben ganz anders als bei den meisten anderen Veranstaltungen, bei denen wir sonst auftreten. Dass die Zuschauer vergleichsweise weit weg sitzen, ist dabei eine echte Herausforderung für uns, weil wir erstmal die Entfernung überbrücken müssen. Außerdem ist die Freilichtbühne ein großartiger Gastgeber.

 

Was erwartet die Zuschauer?

Klemens Hergemöller: Das wissen wir auch nicht. Wir dringen in Szenen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Wierzbitza: Da trifft Barack Obama auf ein Marsmännchen, das auf einem Staubsauger durch die Gartenhütte fährt . . .

Hergemöller:  . . . und „Mamma Mia“ singt. Das sind typische Vorgaben, die vom Publikum kommen und aus denen wir versuchen, kleine Premieren zu veranstalten, die für die Zuschauer einigermaßen logisch und vor allem natürlich unterhaltsam sind.

 

Für alle, die noch nie beim Impro-Theater waren: Könnt Ihr kurz erklären, wie es funktioniert? Und was den Reiz für das Publikum ausmacht?

Hergemöller: Das Einmalige am Impro-Theater ist, dass sich die Zuschauer einbringen können. Mit ihren Vorgaben sind sie aktiv beteiligt – und bringen uns Schauspieler ganz wissentlich in die Gefahr zu scheitern, im positiven Sinn. Wenn das Publikum uns vor scheinbar unlösbare Probleme stellt, ist das wie in jeder Komödie oder jedem Drama. Darin liegt das Spannende beim Theater: Zu sehen, wie die Protagonisten wieder in den Tritt kommen.

 

Wieso darf man den Abend auf keinen Fall verpassen?

Wierzbitza: Ich sage es mal so: Es wird ein lauer Sommerabend auf einer Freilichtbühne im Wald, mit fünf motivierten Menschen . . .

Hergemöller: Fünf durchgeknallten Westfalen !

Wierzbitza: Ja, das ist noch besser. Fünf durchgeknallten Westfalen also, die nichts anderes im Sinn haben, als die Zuschauer glücklich zu machen und an einem so nicht wiederkehrenden Abend teilhaben zu lassen.

 

Was macht Euch so großen Spaß am Impro-Theater?

Hergemöller: Dass man am Anfang des Abends nicht weiß, was passiert. Dass man immer wieder an seine Grenzen kommt und darüber hinaus gehen muss.

Wierzbitza: Für mich ist Impro-Theater: Keinen Text auswendig lernen, keine Gänge auf der Bühne einprägen – einfach nur sein, wie ich gerade möchte. Ich liebe Spontaneität, das ist einfach meins.

 

Und was erhofft Ihr Euch vom 21. Juni?

Hergemöller: Dass es ein schönes Gemeinschaftserlebnis für die Zuschauer wird und ein unterhaltsamer sowie interessanter Abend für alle. Wer Improtheater auf hohem Niveau sehen will, der sollte am 21. Juni unbedingt zur Freilichtbühne kommen.

Wierzbitza: Für uns wird es sicherlich wieder der schönste Abend im Jahr.



Quelle:
WN.de: Impro-Theater: „Der schönste Abend im Jahr“ WN.de

Interne Infos:
Nina Wierzbitza
Klemens Hergemöller
Patric Sohrt


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