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Freilichtbühne: XXL-Wellen wie einst Sophia Loren




Annett Boy zaubert den Schauspielern auf der Freilichtbühne die tollsten Frisuren ganz im Look der 60er Jahre.

5. August 2016

Wer in der Schlagerkomödie „Toast Hawaii“ auf der Bühne steht, braucht nicht nur die passende Kleidung aus der Zeit der 60er Jahre, sondern auch die passende Frisur . Die „zaubert“ Annett Boy den Darstellern vor jeder Vorstellung auf den Kopf. Die auftoupierte Hochsteckfrisur, die starke Frauen wie Sophia Loren und andere in jener Ära trugen, wurde damals alltagstauglich. Locken waren immer angesagt. Zu jener Zeit wurden die XXL-Wellen jedoch vor allem in die Spitzen gelegt. Nichts lief damals ohne Toupierkamm und ganz viel Haarspray.

Ähnlich ist es auch in diesem Jahr bei „Toast Hawaii“ in der Maske. Als Maskenbildnerin ist Annett schon seit einigen Jahren hauptverantwortlich im Einsatz. Da kommt ihr ihr erlernter Beruf als Friseurin sehr zugute – vor allem in diesem Jahr, wenn Lea Bröker , die als Schlagersternchen „Trixie“ auf der Bühne steht, eine Hochsteckfrisur verpasst bekommt. Da wird wieder toupiert, so wie es in den 60ern üblich war. Bei der Tolle an Leas Vorderkopf kommt die Friseurin noch ohne Hilfsmittel aus. „Aber am Hinterkopf brauche ich als Unterbau ein Duttkissen, damit die Frisur besser hält“, erklärt sie, während sie am Hinterkopf toupiert, was die Haare von Lea nur hergeben. Haarspray gibt den letzten Halt. Damit kann Lea auf der Bühne als zickiges Schlagersternchen so viel Wutanfälle kriegen wie sie will. Die Frisur bleibt in Form. Für diese aufwendige Frisur brauchte Annett „jetzt nur noch gut zehn Minuten. Anfangs dauerte es wesentlich länger“, sagt sich lachend.

 

Bevor Lea auf dem Stuhl in der Maske Platz nimmt, ist jedoch erst einmal Svenja Niepel, die die junge Maria Sperlich spielt, an der Reihe. Ihre Haare werden auf dicke Lockenwicklern gedreht. „So bekomme ich Svenjas Haare glatter und kann so auch besser Clip-Extensions (Haarteile) einarbeiten, damit ihre Frisur der Zeit angepasst ist.“

Drei Schauspieler stehen mit Perücken (von Annett frisiert) auf der Bühne. „Stefan Erdmann als Vater Sperlich sieht mit der Perücke einfach jünger aus, und Nina Wierzbitza wirkt als Mutter Sperlich damit mehr wie Mami. „So wie es die Rolle vorgibt“, erklärt Annett Boy.

Die Maskenbildnerin ist froh, dass ansonsten wenig aufwendige Maskenarbeit angesagt ist. Viele Akteure können ihre Grundmaske selbst auftragen, die Maskenbildnerinnen müssen dann nur noch die Akzente setzen.

Zweieinhalb bis drei Stunden vor Beginn der Vorstellung müssen die meisten Akteure bereits an der Bühne sein, damit alle Vorarbeiten erledigt werden können. Denn bevor der Zugang zur Bühne für das Publikum freigegeben wird, müssen sich die Schauspieler einsingen und eintanzen sowie Mikrofonproben absolvieren. Das alles nimmt Zeit in Anspruch – und so kann es schon mal vorkommen, dass sich Svenja Niepel mit Lockenwicklern im Haar eintanzen oder einsingen muss. Alles ist gut organisiert, denn nur so passt der zeitliche Rahmen bis zum Beginn der Aufführung.

Nach der Spielpause geht es am morgigen Samstag, 6. August, um 20.30 Uhr mit „Toast Hawaii“ weiter. Weitere Aufführungstermine sind am 12., 13., 19., 26. August und am 2. September jeweils um 20.30 Uhr.

Wer sehen möchte, wie es mit dem jungen Paar Richard und Maria aus „Toast Hawaii“ weitergeht, der sollte sich die Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ am 8., 9. und 10. September um 20.30 Uhr ansehen. Denn dann haben die beiden Haupt-Protagonisten selbst eine fast erwachsene Tochter und erleben noch einmal einen Blick in die Welt des Showbusiness.

Auch das Kindermusical „Der kleine Tag“ ist inzwischen wieder angelaufen. Der nächsten Vorstellung am 10. August folgen noch sechs weitere Termine.

Informationen über Termine und Zeiten sind auf www.reckenfeld-freilichtbuehne.de einsehbar, dort können auch – genau wie unter ✆ 02575/15 66 – Ticketreservierungen erfolgen.



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne: XXL-Wellen wie einst Sophia Loren WN.de

Interne Infos:
Toast Hawaii
Maske


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