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Freilichtbühne wird „belagert“: Gewerbe rückt der Bühne auf die Pelle




Impressionen aus der Nachbarschaft / Foto: Rosi Bechtel

4. März 2015

Kultur versus Wirtschaft: Früher lag die Freilichtbühne Greven lange Zeit in einem schmucken Wäldchen. Doch das dünnt sich in letzter Zeit immer mehr aus – mit Gewerbeobjekten. Kann das gut gehen?

 

Freilichttheater und Gewerbegebiet Seite an Seite, sind keine Ideallösung, so sehen es jedenfalls die Bühnenverantwortlichen in Reckenfeld. Dabei ist die DHL im Industriegebiet bereits nah an das Bühnengelände und das Spielerheim herangerückt. Das neue, geplante Gewerbegebiet soll noch näher an Bühne und Zuschauerraum herangebaut werden.

 

Um auf die Probleme, die daraus für den Spielbetrieb entstehen, aufmerksam zu machen, trafen sich jetzt der neue Vorsitzende Heinz Neumann und die Geschäftsführerin Petra Niepel zu einem Gespräch mit Grevens Stadtplaner Christian Jakob.

 

Das neue Gewerbegebiet würde bis auf zehn bzw. 15 Meter an die Bühne heran rücken. Die Sorgen der Bühne: Der Waldcharakter, der an dieser Stelle seit 1961 ansässigen Freilichtbühne geht verloren. Lärmbelästigungen werden befürchtet, auch wenn in diesem neu geplanten Gebiet keine Produktions- sondern Handwerksbetriebe angedacht sind.

 

Baulärm …

Baulärmprobleme während der Vorstellungen gab es beim Bau der DHL. Daher ist man natürlich besonders darauf bedacht, dass sich dieses nicht wiederholt. Der Spielbetrieb auf der Freilichtbühne geht von etwa Mitte Mai bis Mitte September. Laufende Bauvorhaben während dieser Zeit durch Bagger und sonstigen Baulärm würden den Spielbetrieb stören. Schließlich finden auch innerhalb der Woche vormittags und nachmittags Vorstellungen statt.

 

Die Sorge der Bühnenmitglieder ist durchaus berechtigt. Doch was wünscht man sich seitens der Bühne? „Am liebsten natürlich, dass dort überhaupt nicht gebaut wird“ erklärt Petra Niepel. Vorschläge hat man zum Gespräch mitgebracht. „Wenn dort gebaut werden soll, dann wünschen wir uns einen wesentlich größeren Abstand zu unserem Grundstück. Am liebsten wäre uns eine Ausgleichsfläche die direkt an unser Grundstück grenzt, so dass der Waldcharakter erhalten bleibt. Ein entsprechend hoher Wall und Sichtschutz wären uns ebenfalls wichtig“ so Petra Niepel gegenüber unserer Zeitung.

 

Die beiden Bühnenvorstände hoffen nun darauf, dass sich die Politik für eine Freilichtbühne im Grünen mit Waldcharakter und ohne Lärmbelästigung einsetzen wird. Dass die 1961 eingeweihte Freilichtbühne einmal rundum von Industrie und Gewerbe eingeschlossen sein könnte, haben sich die damaligen Gründungsväter wohl nicht gewünscht, als sie auf dem ehemaligen Hof Leißing eine neue Bleibe im Grünen fanden.



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne wird „belagert“: Gewerbe rückt der Bühne auf die Pelle WN.de

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