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Freilichtbühne: Titanic-Untergang ist gerettet




Titanic / Foto: Bühnen-Archiv

23. Dezember 2013

Fast hätte es an der Freilichtbühne keine „Titanic“-Vorstellungen gegeben. Sabine Stein musste die Regie abgeben, mit Patric Sohrt und Stephanie Krause war aber schnell Ersatz gefunden.

 

Fast wären die „Titanic“-Vorstellungen an der Freilichtbühne ins Wasser gefallen. Der Grund: Wenige Wochen vor der Premiere musste Sabine Stein die Regie aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Da stand das Zwei-Personen-Stück um die Kantinenfrauen Elli und Alberta, die während der Arbeit immer mal wieder in die Welt ihres Lieblingsfilms mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet abtauchen, kurzzeitig auf der Kippe. Aber die beiden Darstellerinnen Yvonne Grüner und Viola Niepel konnten sich schnell um Ersatz kümmern: Patric Sohrt und Stephanie Krause übernahmen – und sorgen nun dafür, dass der Atlantik-Kreuzer planmäßig untergehen kann.

 

Als der Hilferuf aus Reckenfeld kam, war Sohrt noch in Ibbenbüren beschäftigt. Er spielte beim Quasiso-Winterstück „Die Schneekönigin“ mit. Lange überlegen, ob er bei der Komödie mit dem Untertitel „Schöne Menschen spielen große Gefühle“ mitwirken wollte, musste er nicht. „Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, am nächsten Tag haben wir uns zusammengesetzt und dann habe ich zugesagt“, berichtet Sohrt, der zusammen mit Grüner bereits für mehrere Freilichtbühnen-Inszenierungen verantwortlich war, unter anderem für den Kassenknüller „Ladies Night“. Für ihn war es einerseits eine Herausforderung, andererseits eine Herzensangelegenheit. „Wenn die Vorstellungen hätten abgesagt werden müssen“, weiß er, „wäre das für alle Beteiligten sehr schmerzhaft gewesen.“ Weil Sohrt bei der Arbeit an „Titanic“ noch jemanden an seiner Seite haben wollte, kam Krause ins Spiel. Die Reckenfelderin ist bereits seit 1989 an der Freilichtbühne aktiv und war schon in verschiedensten Rollen zu sehen, hatte bisher aber noch nie Regie geführt. „Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich“, verrät Krause, „und total interessant.“

 

Mitten in den Proben einzusteigen, bedeutete für das Regie-Duo natürlich erstmal Stress. Sowohl Sohrt als auch Krause mussten sich zunächst in den bis dahin unbekannten Stoff einlesen, ein Gefühl für das Stück und die Rollen bekommen – und das unter hohem Zeitdruck. Das nahmen sie aber gerne in Kauf. „Generell ist es positiver Stress, der mir Freude bereitet“, erklärt Sohrt. „Die Arbeit mit den Darstellern, die Erarbeitung von Rollenprofilen und das Herausarbeiten von witzigen Szenen ist für mich eine Herausforderung, die mich immer wieder aufs Neue reizt.“ Krause ist ihm dabei, auch als Regie-Neuling, eine große Hilfe. „Stephie hat noch mal einen ganz anderen Blick auf das ganze Geschehen, zudem macht es unglaublich Spaß mit ihr.“ Und mit einem Schmunzeln ergänzt Sohrt: „Dass sie immer etwas zu essen in der Tasche hat, freut uns natürlich alle.“

 

Knapp eine Woche vor der Premiere, die am kommenden Montag (Beginn: 20 Uhr) im Spielerheim stattfindet, sind die Proben so gut wie beendet. Alle Beteiligten haben viel Arbeit in das Stück um den Oscar-Hit von 1997 gesteckt und freuen sich auf zahlreiche Neugierige, die Lust auf etwas anderes Theater haben. Vieles, was „Titanic“ betrifft, halten die Macher vorerst noch geheim. So viel jedoch kann Krause vorab verraten: „Die Zuschauer sind mittendrin im Geschehen, es ist aber kein Mitmachtheater.“ Wer mehr erfahren will, muss sich die Komödie über die beiden Film-Fans für Passagiere ab zwölf Jahren selbst ansehen. Die Premiere ist zwar bereits so gut wie ausverkauft, aber es gibt noch sechs weitere Chancen, in der Welt der „Titanic“-Verfilmung von James Cameron zu versinken.



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne: Titanic-Untergang ist gerettet WN.de

Interne Infos:
Titanic


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