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Freilichtbühne: Geheimnis um Romeo und Julia




Bühnenbau / Foto: Heidrun Riese

26. April 2013

Während die Darsteller von „Die Schöne und das Biest“ und „Romeo und Julia“ fleißig für den Theatersommer 2013 proben, laufen die Vorbereitungen auch hinter den Kulissen der Freilichtbühne auf Hochtouren. Wenn es dabei mal etwas lauter wird, dann ist meistens der Bühnenbau bei der Arbeit.

 

Sieben Männer sorgen dafür, dass nicht nur die Stücke, sondern auch deren Kulissen sehenswert sind. Zweimal die Woche, montagabends und samstagmittags, treffen sie sich üblicherweise zum Hämmern, Bohren, Sägen . . . „Wenn‘s nötig ist, auch zwischendurch mal“, erklärt Heinz Neumann . Und in diesem Jahr ist es tatsächlich immer mal wieder nötig. Denn durch den langen Winter sind die Bühnenbauer ganz schön in Verzug geraten. „Wir fangen immer dann an, wenn das Wetter es zulässt“, informiert Neumann. „Normalerweise ist das im März, diesmal war es erst im April.“

 

Aber nicht nur deshalb müssen sich die Bühnenbauer sputen. Ein Podest, das eine wichtige Rolle sowohl im Familienmusical als auch im Erwachsenenstück spielt, muss bereits am Sonntag fertig sein. „Das Ensemble von ‚Romeo und Julia absolviert ein Kampftraining. Dafür wird das Podest benötigt“, erklärt Neumann und greift frohen Mutes zum Zollstock. „Das schaffen wir auf jeden Fall“, ist er überzeugt. „Zur Not machen wir eben ein paar Überstunden.“

 

Wie das Podest am Ende aussehen soll, darüber bewahren die Bühnenbauer zumindest teilweise Stillschweigen. „In ‚Die Schöne und das Biest ‘ wird es als Balkon des Biest-Schlosses eingesetzt“, verrät Neumann. „Was ‚Romeo und Julia‘ angeht, dürfen wir aber nichts sagen“, lenkt Henk van Raalte ein. Die Regisseure, Yvonne Grüner und Patric Sohrt , machen ein kleines Geheimnis aus der Kulisse, in der die Tragödie um das junge Liebespaar spielt. Sie wollen die Zuschauer überraschen. Nur so viel: Das Podest wird beim Erwachsenenstück in den Mittelpunkt gerückt oder vielmehr geschoben, zweieinhalb Meter in Richtung Publikum. Zu diesem Zweck haben die Bühnenbauer auch Schienen im Boden verankert. Und ein Balkon müsste stilgerecht eigentlich auch dabei sein

 

Darüber hinaus arbeiten die Männer an einer großen Fassade für das Biest-Schloss. „Die wird so gestaltet, dass sie auch für ‚Romeo und Julia‘ verwendet werden kann“, weist Neumann auf eine der großen Herausforderungen im Bühnenbau hin. „Wir spielen meistens ganz unterschiedliche Stücke, deren Kulissen wir irgendwie unter einen Hut bringen müssen.“ Weil die Regie bei der Gestaltung natürlich ein Wörtchen mitzureden hat, gibt es für beide Stücke feste Ansprechpartner unter den Bühnenbauern. „Für das Erwachsenenstück bin ich das“, informiert Neumann, „für das Kinderstück ist das Markus Herkt.“

 

Übrigens sind nicht alle Bühnenbauer gelernte Handwerker. „Ich komme zum Beispiel aus dem Versicherungsbereich“, erklärt Neumann, der in seiner Freizeit gerne mal den Hammer schwingt. „Die Abwechslung macht den Reiz aus“, betont er. „Wichtig ist der Spaß daran.“

 

Den haben nicht nur die Bühnenbauer, sondern auch die jungen Frauen mit künstlerischer Ader, die den Kulissen mit Farbe und Pinsel am Ende den letzten Schliff verleihen. Aber die sind erst an der Reihe, wenn Säge, Akkuschrauber und Zollstock zumindest die meiste Arbeit erledigt haben.



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne: Geheimnis um Romeo und Julia WN.de

Interne Infos:
Bühnenbau
Romeo und Julia


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