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Freilichtbühne: Die Liebe bricht den Bann




Die Schöne und das Biest (2013) / Foto: Alfred Risse (WN)

3. Juni 2013

Unter der Regie von Roland Busch und Mariele Albermann präsentieren die 30 Darsteller nun in insgesamt 19 Aufführungen bis September ein Musical für die ganze Familie. Ein Feuerwerk witziger Details lässt die Erinnerung an anderthalb Stunden gute Unterhaltung im Gedächtnis. Am Sonntag gab es die Premiere.

Verwunschener Prinz, finsterer Wald, fiese Schwestern: Der Stoff von „Die Schöne und das Biest“ hat all das zu bieten. Aber allzu gruselig wollte es das Ensemble der Freilichtbühne denn doch nicht haben für das Kinderstück der Saison, das am Sonntag Premiere feierte.

Unter der Regie von Roland Busch und Mariele Albermann präsentieren die 30 Darsteller nun in insgesamt 19 Aufführungen bis September ein Musical für die ganze Familie. Ein Feuerwerk witziger Details lässt die Erinnerung an anderthalb Stunden gute Unterhaltung im Gedächtnis.

Die Inszenierung basiert auf einer gekürzten Bühnenfassung des Märchens, dem die Walt-Disney-Filmfabrik 1991 zu weltweiter Bekanntheit verhalf. Aber es fehlt nichts. Wunderbar trubelig startet das Stück schon mit der Marktszene, die den größten Teil des rund 30-köpfigen Ensembles auf die Bühne bringt. Und gleich beim ersten, fast zaghaften Auftritt der schönen Belle (Wiebke Daeumer) weht ihr Liebreiz von der Bühne ins Publikum. Wer will sich dieser Wirkung entziehen? Die gierigen, fiesen Schwestern Angelique (Nele Niepel) und Claire (Kristina Schmitz) natürlich. Sie fürchten wunderbar singend und herrlich schimpfend um ihren Wohlstand, als der Vater und Kaufmann Ferchaud (Julian Koch) sein Vermögen zu verlieren droht, sich deshalb durch den Wald auf den Weg zu seinen Geschäften macht und beim völlig verbitterten Biest (Stefan Erdmann) im Schloss landet. Dem Tode entgeht er nur, indem er dem Biest seine Belle lässt, die schließlich mit ihrer Liebe gegen die Gier ihrer Schwestern den Bann bricht.

Auf der Freilichtbühne entfaltet sich die Handlung als oft kunterbunter Reigen mit durch die Bank mindestens sympathisch, oft herrlich witzig gezeichneten Figuren. Der französische Akzent der dienstbaren Lampe Lumiere (Philipp Elsner) aus der Dienerschaft des Biests ist nicht nur gesungen ein Genuss. Der Koffer voller Geschenke, der auf zwei Beinen selbst läuft, die trinkfeste Weinflasche, der ganze sich sorgende und trotzdem fröhliche Hausrat: sehr schön! Auch die traditionelle Einbindung der Kleinsten als Eichhörnchen, Pilze und Frösche macht die Inszenierung noch ein Stückchen lebendiger – besonders, wenn der kleine Frosch mittendrin zu Mama will, die gerade als Teekanne Madame Pottine (Kirsten Gaß) auf der Bühne steht.

Die Zuschauer dankten es mit stehendem Applaus. Co-Regisseurin Mariele Albermann lobte ihre Schauspieler und sagte: „Ich fand‘s sehr gut“. Auch sie selbst fühle sich nach der Premiere befreit: „Die Mitwirkenden brauchten keine Proben, die brauchen Publikum.“



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne: Die Liebe bricht den Bann WN.de

Interne Infos:
Die Schöne und das Biest


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