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Freilichtbühne: Auch 2018 wird getratscht




Tratsch im Treppenhaus (2017) / Foto: WN - Jannis Beckermann

5. Dezember 2017

Der bisherige geschäftsführende Vorstand der Freilichtbühne ist bei der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt worden – und gab einen Ausblick auf die Saison 2018: Es wird wieder getratscht.

 

Der bisherige geschäftsführende Vorstand der Freilichtbühne hat offensichtlich gute Arbeit geleistet. Heinz Neumann (1.) und Patric Sohrt (2. Vorsitzen-der) wurden für eine weitere Amtsperiode wieder gewählt. Petra Niepel (Geschäftsführerin), Claudia Finke (Kassiererin) und Ulrike Erdmann (Schriftführerin) wurden bei der Jahresversammlung der Freilichtbühne ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Klar, dass dann dem Vorstand nach dem Geschäftsbericht Entlastung erteilt wurde.

 

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der großen Bühnenfamilie, die auf ein 70jähriges Bestehen und einen Zuschauerrekord mit 22 374 begeisterten Besuchern zurückblicken kann. Die Aktiven hatten es verdient, dieses besondere Jahr zu feiern. „Wir haben bei der Jubiläumsfeier die Nacht zum Tag gemacht“, lachte Heinz Neumann, als er gemeinsam mit seinem Mitstreiter Patric Sohrt das Jahr Revue passieren ließ.

 

Bereits im Januar gab es im Spielerheim sieben Aufführungstermine mit den „Kalendergirls„. Bei jeder Vorstellung waren die wenigen Plätze im Spielerheim lange im Vorfeld ausverkauft.

 

Ausverkauft hieß es auch für die Vorstellungen beim Klassiker „Tratsch im Treppenhaus„, bei „Michel in der Suppenschüssel“ und dem Gastspiel von „DietutNix„. Gute Zuschauerzahlen erreichte auch die schwarze Komödie „Zum Sterben schön„.

 

Zu diesen „normalen“ Theateraktivitäten hinzu kam in diesem Jahr das große Jugendcamp der Freilichtbühnen, für das die Jugendgruppe und viele Helfer der Bühne ebenfalls viel Zeit investierten. Viele Zuschauer, aber auch viel Arbeit für das Team vor und hinter der Bühne. Die Techniker, die Kostümschneiderei und der Bühnenbau machten deutlich, dass sie allmählich an ihre Grenzen kommen. „Das Nähteam war im letzten Jahr sehr klein, da war schon die Sorge da, ob wir alles zu den Premieren fertig bekommen würden“, sagte Gudrun Maslanka. Sie und ihr Mann Erwin, der mit nur wenigen Helfern für den Bühnenbau tätig ist, trafen sich mehr an der Bühne als zu Hause. „Wir mussten zwei zusätzliche Drehbühnen bauen.“ Für das dritte Stück „Tratsch im Treppenhaus“ war die Kulisse enorm aufwendig, zumal sie auch ständig auf- und abgebaut werden musste.

 

Hinzu kamen diverse andere Bauarbeiten für den Förderverein und einiges an Reparaturen. „Manchmal fragen wir uns: Sind wir nun Bühnenbauer oder Hausmeister?“, zwinkerte Maslanka, bleibt aber trotzdem gelassen. Auch aus den weiteren Ressorts hieß es: „Wir brauchen Unterstützung.“

 

Im kommenden Jahr wird der Aufwand nicht weniger. 19 Termine sind für das Familienstück „Ronja Räubertochter“ geplant, zehn für die rasante Komödie „Der nackte Wahnsinn„. Der Hit des vergangenen Jahres, „Tratsch im Treppenhaus„, wird aufgrund der großen Nachfrage noch einmal mit sechs Spielterminen aufgenommen. Die Rollen für „Der nackte Wahnsinn“ wurden gerade verteilt, und für „Ronja Räubertochter“ steht nach dem ersten Treffen, an dem knapp 100 Interessenten da waren, am 8. Dezember um 17 Uhr ein Casting an. Und ein Tipp für Musicalfans: Sie können sich schon jetzt auf die „Open-Air-Nacht der Musicals“ am 17. und 18. August freuen.



Quelle:
WN.de: Freilichtbühne: Auch 2018 wird getratscht WN.de



Gallerie:

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