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Erfolgreiche Premiere: Freilichtbühne bringt „Romeo und Julia“ auf die Bühne




Romeo und Julia (2013)

16. Juni 2013

Die Liebesgeschichten der Literatur sind immer gut als Vorlage für Theaterstücke. „Romeo und Julia“ von Shakespeare gehört zu den Werken, die sehr oft aufgeführt werden. Auf der Freilichtbühne in Reckenfeld erhielt es eine ganz andere, moderne Färbung, welche die Zuschauer der Premiere restlos überzeugte.

 

Das Schloss der Montagues und der Capulets ist ein simpler Wohnwagen. Romeo (Kevin Cichy) ist ein Montague und Julia (Judith Rieping) eine Capulet. Längst ist Romeos Liebe zu Julia entflammt. Fast verzweifelt er an der Feindschaft der Familien, die in rasanten Kämpfen der schwarz gekleideten Montagues und der rot gewandeten Capulets ausgetragen werden.

 

Beeindruckend ist die Choreografie, die hinter den getanzten Stunts der gegenseitigen Angriffe steht. Mercutio (Maximilian Rinne) und Benvolo (Christian Grünig) versuchen vergeblich, Romeo abzulenken. Der Maskenball der Capulets bot die willkommene Gelegenheit für Romeo, zu Julia vorzudringen. Zwischen modernem Tanz und dem höfischen Menuett liegen Welten. Fast spielerisch folgt das Ensemble diesen Kontrasten, nachdem Graf Capulet (Willi Scheele) die Wildheit eindämmen wollte. Längst ist Julia Paris (Julian Krentscher) versprochen, doch sie ignoriert das vollkommen.

 

Zickige Gräfin

Ihre Amme (Viola Niepel) ist ihr näher als die zickig wirkende und aufreißend interpretierte Gräfin Capulet (Isabel Wessels). Es ist mehr als ein Spiel zwischen Mutter und Tochter, die sich vergeblich gegen die Pläne ihrer Eltern auflehnt. Heimlich fliehen sie zum Pater (Christoph Volkert), der sie ebenso heimlich traut. Dennoch bleibt ihre Liebe nicht unentdeckt. Tybalt Capulet (Jan Cunen) sucht Streit mit den Montagues, ersticht Mercutio und wird von Romeo aus Wut über den Tod des Freundes erstochen. Bildhaft und berührend echt trauert Romeo um seinen Freund, der in seinen Armen stirbt.

 

Es spitzt sich zu

Genauso überzeugend spielt er die Wut, mit der er zum Mörder wird. Es sind die Facetten des Dramas, das sich zuspitzt. Überzeugend und nachvollziehbar spielt Romeo die Gefühle von Liebe, Wut, Trauer und Angst aus. Der Pater und die Amme raten ihm zur Flucht nach Mantua. Julia ist verzweifelt und erhält vom Pater einen Trank, der sie in einen todesähnlichen Schlaf fallen lässt. Romeo findet sie, schluckt Gift und stirbt in den Armen der Geliebten.

 

Der Schluss mit dem Selbstmord von Julia ist genauso bekannt wie die gesamte Handlung. Moderne Elemente wie ein klingelndes Telefon oder die Kleidung der Montagues entführen das Drama aus der Zeit um 1595/96 in die Gegenwart. Manche doppeldeutigen Dialoge verführen zum Schmunzeln, während die Choreografie lebendig und ebenso echt wirkt durch das absolvierte Kampftraining der Schauspieler.

 

Insgesamt 15 Mal wird das Ensemble mit dem Drama auf der Bühne stehen. Das Premierenpublikum verwöhnte sie schon jetzt mit tosendem Applaus.



Quelle:
RuhrNachrichten.de: Erfolgreiche Premiere: Freilichtbühne bringt „Romeo und Julia“ auf die Bühne RuhrNachrichten.de

Interne Infos:
Romeo und Julia


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