Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Interview mit Hauptdarstellerin Svenja Niepel

Hallo, liebe Svenja! Du bist schon seit deiner Geburt Mitglied an der Münsterländischen Freilichtbühne Greven-Reckenfeld und somit mit deinen 28 Jahren schon ein wahres Urgestein und ein sehr wichtiger Pfeiler im Verein. Dieses Jahr wirkst du in drei Produktionen auf der Freilichtbühne mit. Die erste dieser Produktionen feiert am Samstag Premiere – das Musical „Toast Hawaii„. Kannst du uns erzählen wovon das Musical handelt?

Svenja Niepel:Toast Hawaii“ ist die Vorgeschichte von „Schlager lügen nicht„. Es ist die Liebesgeschichte zwischen Maria und Richard. Die beiden verkörpern die Eltern im Stück „Schlager lügen nicht„. Das Musical ist voller Schlager der 60er Jahre, u a. „Ich will keine Schokolade“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Was mir besonders gut gefällt, sind die lustigen alten Werbeslogans, die in dem Stück immer wieder auftauchen.

 

Im Musical „Toast Hawaii“ spielst du die Rolle der Maria Sperlich. Beschreibst du uns bitte kurz die Rolle? Was ist das besondere an der Rolle?

Svenja Niepel: Maria möchte Sängerin werden und im Wunschkonzert auftreten, die auf der Suche nach neuen Talenten sind. Jedoch will der Vater Peter keine Fernsehkarriere für Maria. Er hat Angst vor dem Verfall der Sitten und der lockeren Moral, die im Fernsehen herrscht. Für die damalige Zeit ist Maria eine selbstbewusste junge Frau, die weiß was sie will.

 

Hast du dich bei eurer Regie-Assistenz Cathrin Herkt über die Rolle informiert? Sie steht bereits seit zwei Jahren als Maria Spengler auf der Bühne. Sie ist die 17 Jahre ältere Bühnenversion von Maria Sperlich.

Svenja Niepel: Ja, natürlich! Cathrin und ich arbeiten sehr eng zusammen, da wir auch im Musical „Schlager lügen nicht“ schon zusammen gearbeitet haben. Und da sie die Regie-Assistenz ist, arbeiten wir bei jeder Probe zusammen.

 

Hörst du privat auch Schlager oder hörst du lieber andere Musik?

Svenja Niepel: Grundsätzlich höre ich andere Musik, allerdings gefallen mir die Lieder von Trude Herr sehr gut.

 

Was hörst du denn privat?

Svenja Niepel: Eine gute Frage, relativ viel klassische Musik, Chansons und Liedermacher. Aber ich höre relativ wenig Musik, da ich den ganzen Tag Musik unterrichte und somit nicht so viel Zeit dazu habe. Durch meine Mitbewohner höre ich auch Punk-Rock und viele andere Musikrichtungen, die durch unsere Wohngemeinschaft schallen. Ich bin für fast jede Art von Musik offen und genieße es Neues kennenzulernen.

 

Damit sind wir auch schon bei deinem zweiten großen Projekt in diesem Sommer auf der Freilichtbühne angelangt. Die „Open-Air Nacht der Musicals„! Was ist hierbei deine Aufgabe?

Svenja Niepel: Ich bin die Musikalische Leitung der „Open-Air Nacht der Musicals„. Meine Aufgaben sind die Liederfindung und das Einstudieren der Lieder mit den Sängerinnen und Sängern.

 

Wie läuft die Liederfindung ab?

Svenja Niepel: Die Sängerinnen und Sänger machen mir Vorschläge für ihre Sologesänge und in Abstimmung mit ihnen schaue ich, ob diese Lieder passend für sie sind. Die Gruppenlieder suche ich allerdings aus. Dabei achte ich darauf, dass ein guter Mix aus neuen unbekannten Liedern und Klassikern entsteht. Es soll ein bunt gemischtes Programm mit mitreißenden und berührenden Liedern werden. Hierbei bilde ich mit Maximillian Rinne, der die Inszenierung übernimmt, und Gudrun Maslanka, die die Choreographie einstudiert, ein sehr gutes Team.

 

Zu guter Letzt spielst du auch noch in der Wiederaufnahme von „Schlager lügen nicht“ mit und machst dort auch die musikalische Leitung. Bleibt bei so viel investierter Zeit noch Zeit für Privatleben?

Svenja Niepel: Momentan nicht, aber nach den Premieren werde ich dafür hoffentlich wieder Zeit finden. Das Schöne ist allerdings, dass sich mein Engagement an der Freilichtbühne nicht wie Arbeit anfühlt, da wir eine sehr lustige Truppe sind mit der ich viel Spaß habe.

 

Vielen Dank für das Interview und Toi, Toi, Toi für die kommende Saison.

Das Interview wurde von Dominik Elsner geführt.

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