Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Monats-Archive: März 2017

Gudrun und Erwin Maslanka – Aktiv ein Leben lang

Gäbe es die beiden nicht – man müsste sie sich schnitzen. Gudrun und Erwin Maslanka investieren einen Großteil ihrer Freizeit für die Freilichtbühne. Zwei echte Reckenfelder Köpfe im Porträt.

Es gibt Menschen, die gehen voll und ganz in ihrem Hobby auf. Zu dieser Spezies gehören Erwin und Gudrun Maslanka, die ehrenamtlich fast ihre gesamte Freizeit, vor allem in der ersten Jahreshälfte für die Freilichtbühne im Einsatz sind. Die beiden werkeln im Hintergrund, doch das, was sie dort zustande bringen, ist auf der Bühne zu sehen. Während Erwin zum Kern des Bühnenbauteams zählt, ist seine Frau mit Schere, Nadel und Faden sowie tänzerisch unterwegs.

Die Liebe war es, die sie zur Bühne brachte. Als sie ihren Erwin 1980 kennen lernte, nahm der sie mit zur Bühne. „Er war dort den ganzen Sommer in Einsatz. Wenn ich in seiner Nähe sein wollte musste ich also auch meine Freizeit dort verbringen“, lacht Gudrun. Anfangs half sie in der Maske mit. Seit 1982 kümmert sie sich um die Kostüme, Bauernkomödien standen damals aus dem Spielplan. „Fehlte etwas, wurde das vom Stadttheater ausgeliehen.“

 

Gelernt hat sie das Nähen nie

„Immer aufgepasst wie es geht und selbst probiert“. So entwickelte sich unter ihrer Leitung im Laufe der Jahre eine Nähstube. Inzwischen sind es pro Jahr gut 20 Kostüme, die allein durch ihre Hände gehen. Viele weitere, die sie plant, entwirft, skizziert, kommen hinzu. Der Stoffeinkauf für ihre acht bis zehn fleißigen Näherinnen, ohne die es gar nicht geht, kommt dazu. Die großen Roben für die Musicalnächte näht sie alleine.

Als 1983/1984 orientalische Stücke auf dem Spielplan standen, gab es erstmalig Tanzeinlagen auf der Bühne. Unzählige Tänze hat Gudrun seitdem choreografiert, zum Beispiel „My fair Lady„. Die Liebe zum Tanzen verbindet das Ehepaar ebenfalls. So gründete Gudrun 1981 ein Männerballett, das insgesamt sieben Jahre erfolgreich in der Karnevalszeit unterwegs war. Ehe-mann Erwin war mit dabei. Jazzgymnastik, Jazzdance und Übungsleiterschein für den SCR, die Liste lässt sich bei Gudrun fortführen. Über Gudruns Einsatz als Jazzdancetrainerin in der Citytanzschule kamen die beiden, nachdem Erwin keinen Schichtdienst mehr hatte, zum Turniertanz. „Wir waren zwar nicht die Besten, aber die Lustigsten“ stapeln sie tief. „Wir entschieden uns für die Freilichtbühne“, erzählt Erwin. Er kam 1973 über einen Nachbarn zur Bühne und half dort anfangs bei der damals recht simplen Technik und dem Bühnenaufbau. 1975 stand er in „Urlaub in Stankt Grobian“ auf der Bühne und „ich wirkte damals in vier Stücken gleichzeitig mit“, erinnert er sich.

Erwin führte bei den ersten orientalischen und später bei einigen anderen Stücken Regie. „In drei aufeinander folgenden Jahren ging es auf der Bühne orientalisch zu. Das dazu passende Bühnenbild wurde von Jahr zu Jahr erweitert. Der sieben Meter hohe Turm war das Highlight dieser Kulisse“. Und immer wieder stand er zwischendurch selbst auf der Bühne, so in der Hauptrolle bei „Charlys Tante“ .

 

In Halle 27 der Freilichtbühne

In „Halle 27“, der Werkstatt der Bühne, verbringt Erwin Maslanka viel Zeit mit einem kleinen, harten Kern an Mitstreitern. Mit Holz arbeitete er immer gerne. „Nach einer Umschulung zum Tischler habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, und jetzt als Rentner ist die Bühne noch mehr mein Hobby“.

Der Ideenreichtum des Ehepaares Maslanka wird auch kreativ im eigenen Haus umgesetzt. Da ist fast nichts von der Stange. Urlaub und Radtouren sind die kleinen Auszeiten von der Bühne.
Dass es heute eine Kinder- und eine Jugendgruppe gibt, ist ihm und Heidi Knieps zu verdanken. Was sie 1974 begannen, legte den Grundstein dafür, dass heute zahlreiche Kinder und Jugendliche an der Bühne aktiv sind.

Aktuell laufen die Proben für die Komödie „Zum Sterben schön“.

Linedance würde Gudrun gerne ab dem Herbst anbieten. „Wenn ich einen passenden Raum finde. Ich glaube das Interesse wäre da“.

Quelle: WN.de

Es tut sich etwas: Bühnenbau und Eingangsbereich der Freilichtbühne modernisiert

Noch ist alles eine große Baustelle. Aber unsere Bühnenbauer lassen auf unserer Bühne gerade eine große Drehbühne entstehen.

Unser Bühnenbau lässt die verschiedenen Welten entstehen, die für das jeweilige Stück erforderlich sind. Jahr für Jahr lassen sie unsere Freilichtbühne in eine Großstadt, einen Feenwald oder sogar eine afrikanische Steppe verwandeln. Das Team um Erwin Maslanka besteht aus 5-6 festen Bühnenbauern und ein paar weiteren, die gelegentlich aushelfen.

Drei Drehbühnen …

Soetwas sucht man lange auf Freilichtbühnen: gleich drei Drehbühnen auf einmal wird es dieses Jahr geben. Mit einer Drehbühne lassen sich in Sekunden auch während eines Stückes die unterschiedlichsten Bühnenbilder zaubern. War man gerade eben noch in einer Arztpraxis, steht man wenige Augenblicke später vor einem Zirkuszelt. Sieht man in einer Szene noch das Wohnhaus der Familie Svensson aus „Michel in der Suppenschüssel“ – wird einmal gedreht und man sieht die Kulisse des Klohhäuschens.

Viel Arbeit in dieser Saison …

Unserem Bühnenbauteam steht in dieser Saison viel Arbeit bevor. Die Kulissen für drei unterschiedliche Stücke müssen zu Proben und Aufführungen stets pünktlich aufgebaut und nachher wieder abgebaut sein. Die Kulisse für „Tratsch im Treppenhaus“ unterscheidet sich z.B. deutlich von Michel-Kulisse. Da heißt es Akkubohrer ansetzen, Schrauben lösen und Kulissenwände austauschen. Jedoch: auf diesem Gebiet sind unsere Bühnenbauer Experten – Erwin und sein Team haben hier alles fest im Griff.

Wer ebenfalls Spaß am Bühnenbau hat, gerne mit Holz arbeitet, der ist gerne gesehen in der „Halle 27“ – so wie die Bühnenbauer ihre heiligen Hallen hinter der Freilichtbühne gerne nennen. Interessierte können sich gerne mit unserer Geschäftsstelle oder direkt mit Erwin Maslanka in Verbindung setzen. Unser Bühnenbau-Team trifft sich immer dienstags von 19:00 bis 22:00 Uhr und bei Bedarf auch samstags von 11:00 bis 18:00 Uhr.

Neugestaltung des Bühnenwäldchens

Nicht nur auf der Bühne ist unser Bühnenbauteam aktiv. Auch im Bühnenwäldchen sind sie aktiv und bauen Sitzbänke, Stehtische, Zäune.

Der Eingangsbereich wurde bereits für euch vergrößert. Wir freuen uns schon jetzt auf den Sommer.

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Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück sind ausverkauft – „Fliegender Wechsel“ für Michel

Die Vormittagsvorstellungen fürs Kinderstück „Michel in der Suppenschüssel“ an der Reckenfelder Freilichtbühne sind ausverkauft. Zusätzliche Mittagsvorstellungen werden eingerichtet.

Pressefoto? – Ja gerne, doch kaum sitzt Petra Niepel an ihrem Schreibtisch in der Freilichtbühnengeschäftsstelle, da klingelt schon wieder das Telefon. „Das geht jetzt ständig so“, freut sich Geschäftsführerin Petra Niepel. Das kann Renate Meuselwitz, die ihr ehrenamtlich zur Seite steht, nur bestätigen. „Seit wir die Spielpläne herausgeschickt haben, laufen die Drähte heiß“, freuen sich die beiden trotz der vielen Arbeit.

Die Schulvorstellungen für „Michel in der Suppenschüssel“ , die vormittags angeboten werden, sind bereits komplett ausverkauft. „Da geht gar nichts mehr“, so Petra Niepel. Als Neuerung gibt es jetzt noch zwei neue Vorstellungstermine, und zwar einmal am Mittwoch, 5. Juli, um 14.30 Uhr, und am Donnerstag, 13. Juli, um 12 Uhr.

 

Michel in der Suppenschüssel

 

Vorstellungen für Schulen und Kindergärten

„Früher haben wir, wenn wir zwei Vorstellungen an einem Tag hatten, die zweite um 16 Uhr angeboten. Doch das ist für Schulen und manche Kindergärten oft zu spät“ weiß Niepel aus Erfahrung. Für die Schauspieler bedeuten die neuen Zeiten einen „fliegenden Wechsel“. Kurze Pause, um etwas zu essen, vielleicht ein wenig nachschminken, und dann geht es schon wieder ab auf die Bühne. Außerdem wird es auch immer schwieriger, Schüler, die im Stück mitwirken, vom Unterricht befreit zu bekommen, und die Berufstätigen haben oft das gleiche Problem.

Die Premiere vom quirligen Michel, der nur Schabernack im Kopf hat, ist am 4. Juni um 16 Uhr. 16 Vorstellungen sind bis zum 10. September im Angebot. Wer sich seinen Lieblingsplatz sichern möchte, sollte rechtzeitig vorbuchen, denn die Lausbubengeschichte aus der Feder von Astrid Lindgren ist beliebt.

Neben Michel stehen noch die Komödie „Tratsch im Treppenhaus“ und die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ auf dem Sommerspielplan. Das Frauenkabarett „DietutniX“ bietet Glanzlichter am 18. und 19. August. Vorbestellungen sind auf www.reckenfeld-freilichtbuehne.de und unter 02575/15 66 möglich.

Quelle: WN.de

Proben für Musikkomödie laufen: Zum Sterben schön

Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy Zum Sterben schön / Foto: Annett Boy

Ein Tanz? Der kann doch nicht so viel Arbeit machen, oder? Von wegen: Allein die Choreographie für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ braucht 16 bis 18 Stunden. Und dann muss noch wochenlang geübt werden. Darum laufen die Proben für „Zum Sterben schön“ bereits auf Hochtouren.

Eng wird es zurzeit in den Räumen der Freilichtbühne. Täglich stehen Probentermine an. Da muss Gudrun Maslanka schon schauen, wann die Tanzproben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön“ laufen können. Der große Saal im Spielerheim kann zwar mit einer Zwischenwand geteilt werden. Aber Schallschutz zwischen den Räumen ist nicht wirklich da.

Während im abgegrenzten Teil noch eine Szene von „Michel in der Suppenschüssel“ zu Ende geprobt wird, treffen die ersten Tänzerinnen ein. Sie proben für die Musikkomödie „Zum Sterben schön„. Die Zwischenwand wird geschlossen. Da huscht noch schnell Steffi Krause direkt aus der „Michel“-Probe zur Tanzprobe herüber.

Die Trennwand ist für die Tänzerinnen mit einer Spiegelfolie beklebt. So sieht nicht nur die Choreografin Gudrun Maslanka, wie ihre Tänzerinnen und der einzige männliche Tänzer die vorgegebenen Schritte ausführen, sondern auch die Tanzenden können so ihre Körperhaltung kontrollieren.
Doch erst einmal werden die Schritte ohne Musik geprobt. Sitzen sie, kommt die Musik dazu. Aufmerksam beobachtet die Choreografin Schritte, Körperhaltung und Mimik. Der Text des Liedes handelt von Sorgen, doch „wenn man tanzt, federleicht über Balken schwebt, werden alle Sorgen kleiner“.

Plötzlich heißt es „Stopp“, die Musik wird abgeschaltet. „Der Text gibt vor, dass die Sorgen vorbei sind. Dann müssen eure Hände runter gehen, und ihr müsst lächeln“, fordert Maslanka. Also alles noch einmal, immer wieder wird korrigiert. Wem es anfangs noch kühl im Raum war, der kommt jetzt ins Schwitzen. Die Wiederholungen sind anstrengend, aber auch effektiv. Von Mal zu Mal läuft es besser.

Vier Tänzen müssen geprobt werden …

Vier Tänze muss das elfköpfige Ensemble proben. „Es gibt einen klassischen Teil, Tango, Mambo, Quickstepp und Cha-Cha-Cha. Außerdem zwei Paartänze mit Latein und Standard“, erzählt die Choreografin. Vor Weihnachten gab es bereits ein Vorcasting, und seit Januar läuft die Basisarbeit. Wie viel Arbeit steckt denn für die Choreografin drin, bis ein Tanz steht? „Um einen Tanz von dreieinhalb Minuten auszuarbeiten, brauche ich 16 bis 18 Stunden“, berichtet Gudrun Maslanka. Das macht sie natürlich zu Hause. Hinzu kommen die Proben, mal mit den Einzelpaaren, mal mit dem Ensemble und dann mit allen zusammen. Aber es macht auch Spaß. „Sonst würde ich es nicht machen“.

Das sieht das Ensemble auch so. Wenn dann im Sommer die Vorstellungen bei hoffentlich gutem Wetter viele Zuschauer anziehen, diese dann applaudieren, ist das Lohn für die Mühe. Dann ist es einfach „Zum Sterben schön„.

Alle Termine und weitere Infos zur Musikkomödie  finden Sie unter: „Zum Sterben schön“

… hier schon einmal Ausschnitte aus den Proben:

Quelle: WN.de

Kostümfundus am Samstag 25. März 2017 geschlossen

Sie können sich jeden Samstag Kostüme aus unserem reichhaltigem Fundus ausleihen. Wir haben unzählige Kostüme für Kinder und Erwachsene in unserem Fundus vorrätig.

Sie finden unseren Kostümfundus im Spielerheim direkt an der Freilichtbühne.

 

Beachten sie bitte: am Samstag 25. März 2017 bleibt der Kostümfundus geschlossen.

Ab dem 01. April 2017 können Sie wie gewohnt in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr Ihr Kostüme für Feierlichkeiten ausleihen – wir freuen uns auf Sie.

1200 Bäume gepflanzt – werden auch Sie Baumpate!

Ende letzter Woche wurde bei uns auf dem Gelände der Freilichtbühne mit der Aufforstung begonnen, um den Waldcharakter der Freilichtbühne zu erhalten. 1200 Bäume werden gepflanzt. Wir bedanken uns auch hier nochmal für die finanzielle Unterstützung der Aktion BAUMPATENSCHAFT.

Unser Bühnenwäldchen kommt langsam in die Jahre und hat unter den Stürmen der letzten Zeit gelitten. Alle bruch- oder sturzgefährdeten Bäume wurden herausgeschlagen und im der kommenden Zeit wird mit Buchen und Douglasien umfangreich aufgeforstet, damit der Waldcharakter der Bühne auch für die nächste Generation gewahrt bleibt.

Weitere Infos unter:

 

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Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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