Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Monats-Archive: April 2016

WN: Die Schneiderei an der Freilichtbühne – Kaum Zeit für Pausen

Claudia Finke (links) und Gudrun Maslanka investieren viel Zeit und Herzblut, um ihre Entwürfe umzusetzen. / Bild: WN - Westfälische Nachrichten - Rosi Bechtel

Claudia Finke (links) und Gudrun Maslanka investieren viel Zeit und Herzblut, um ihre Entwürfe umzusetzen. / Bild: WN – Westfälische Nachrichten – Rosi Bechtel

Zwei, drei Meter Stoff? Damit fangen die Schneiderinnen von der Freilichtbühne erst gar nicht an. Sie brauchen für die Ausstattung eines einzigen Musicals oft mehrere hundert Meter.

Gequalmt haben die Nähmaschinen in der Nähstube der Münsterländischen Freilichtbühne noch nicht. Aber die Nadeln, die sind in den letzten Wochen schon so richtig heiß gelaufen. Schließlich möchten die Näherinnen zum Tag der offenen Bühne am 8. Mai schon einige Kostüme der Öffentlichkeit präsentieren.

Außerdem ist es für die Schauspieler wichtig, dass die letzten Proben im Kostüm stattfinden. Denn das Kostüm vermittelt dem Akteur noch einmal ein ganz anderes Gefühl für seine Rolle. Plötzlich hat man riesig weite Ärmel oder ganz pludrige Hosen. Oder ganz enge Kleidung, da bewegt man sich schon ganz anders. Auch für die Kinder ist das „Einleben“ in ein Kostüm wichtig. Gut 40 Kostüme müssen für die Darsteller, da viele Rollen doppelt besetzt sind, genäht werden.

Der Erdentag des kleinen Tages

Anfang des 20. Jahrhunderts wollte man den Schutz, die Bedürfnisse und Rechte der Kinder in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken. Dafür führte die Türkei 1920 einen Kindertag ein. Seitdem gilt der 23. April als Tag des Kindes, der an die Wichtigkeit der Kleinen erinnern soll. Das ist der Grund für die Wahl des kleinen Tages auf dieses Datum.

Das Beste, was man Kindern schenken kann, ist etwas bei gemeinsamer Zeit zu erleben. Verbringen Sie mit Ihrer Familie einen Tag auf unserer Freilichtbühne und folgen Sie der Geschichte rund um den kleinen Tag.

Denn wussten Sie, dass die Tage im Lichtreich der Sterne zu Hause sind? Jeder einzelne lebt dort als Lichtwesen und darf uns auf der Erde besuchen. Allerdings kann er dies nur ein einziges mal. Und so hofft jeder Tag, ein ganz besonders schöner Tag zu werden.

Am 23. April nächsten Jahres darf auch „der kleine Tag“ die Erde erhellen und kann dann endlich mit den großen Tagen mitreden. Doch keiner der anderen Tage würdigt seine Erlebnisse…

Ein Jahr später geschieht dann etwas Seltsames und zeigt, dass die Kleinen die ganz Großen sein können.

Heute, am 23. April, feiern wir den Erdentag des kleinen Tages und nehmen dies zum Anlass uns auf die Premiere von Der kleine Tag zu freuen. Die Proben und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren um dieses wunderschöne Kindermusical auf die Bühne zu bringen.

Weitere Vorstellungstermine unter: „Der kleine Tag

WN: Freilichtbühne 2016 – Da ist Musik drin

Der kleine Tag / Bild: WN - Westfälische Nachrichten

Der kleine Tag / Bild: WN – Westfälische Nachrichten

Die Proben laufen, die Bühnenbauer werkeln, die Techniker bereiten sich vor, der Vorverkauf ist angelaufen – hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die Saison an der Freilichtbühne auf Hochtouren.

Hier eine Übersicht der Stücke, die in diesem Jahr auf dem Programm der Freilichtbühne Reckenfeld stehen:

„Der kleine Tag“ (Premiere 22. Mai) ist ein „Kindermusical nicht nur für Kinder“, wie es in der Ankündigung der Bühne heißt. Hinter den Sternen, im funkelhellen Lichtreich, lebt ein kleiner Tag. Alle Tage leben dort als lebendige Lichtwesen, die nur einmal zur Erde reisen dürfen. Am Abend kehren sie für immer ins Lichtreich zurück. Jeder Tag ist einmalig, doch keiner von ihnen hat Einfluss darauf, was während seiner Erdenzeit geschieht. Der kleine Tag muss noch lange warten, bis er an der Reihe ist. Beeindruckt hört er zu, wenn andere von der Erde erzählen: Ruhmreiche Taten, Erfindungen, Katastrophen, historische Begebenheiten. Der kleine Tag ist überzeugt, dass während seiner Erdenreise etwas ganz Besonderes geschehen wird, etwas, das ihn unvergesslich macht.

WN: Techniker an der Freilichtbühne – Ohne sie bliebe es dunkel und still

Patrick Bitter hängt die ersten Übertragungsboxen auf, die für die Bühne unerlässlich sind / Bild: WN - Westfälische Nachrichten - Rosi Bechtel

Patrick Bitter hängt die ersten Übertragungsboxen auf, die für die Bühne unerlässlich sind / Bild: WN – Westfälische Nachrichten – Rosi Bechtel

In rund vier Wochen beginnt die Saison auf der Freilichtbühne Reckenfeld. Höchste Zeit, die Technik in Betrieb zu nehmen, damit spätestens bei den Premieren alles reibungslos funktioniert.

Nur noch knapp vier Wochen sind es, bis die Freilichtbühne ihre Türen zu einem Blick hinter die Kulissen öffnet. Bis dahin gibt es in allen Ressorts der Bühne noch viel zu tun. Neben den Bühnenbauern und den Näherinnen sind inzwischen auch verstärkt die Tontechniker im Einsatz. Nachdem diese in den vergangenen Monaten die technischen Anlagen gewartet hatten, stehen aktuell Arbeiten im Technikturm an.

Die ersten Übertragungsboxen werden in diesen Tagen aufgehängt, im Zuschauerdach werden Verkabelungen erneuert. „Für die neuen technischen Anforderungen sind die alten Leitungen nicht mehr optimal“, erklärt Patrick Bitter vom Techniker-Team. „Historische Überbleibsel“ nennt sie der langjährige Bühnentechniker, der aus seinem Hobby an der Bühne einen Beruf machte und inzwischen selbstständig ist.

Baumpatenschaft
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Kostümverleih

Unser Fundus ist samstags in der Zeit von 14:30-15:30 Uhr geöffnet (Schulferien ausgenommen)

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