Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e.V.

Monats-Archive: März 2016

Über Wunden und Glatzen – Besuch der Fachmesse

Da es auch im Bereich der Schminktechniken immer wieder Neuerungen gibt, besuchten vor kurzem Annett Boy und Christina Kresse, Maskenbildnerinnen an der Reckenfelder Freilichtbühne, die Fachmesse für Maskenbildnerinnen und Visagisten in Düsseldorf.

Wie würden Schauspieler auf der Bühne wirken, wenn sie nicht vorher von den Maskenbildnerinnen perfekt auf die zugeschnittene Rolle geschminkt würden? Natürlich entscheiden auch die Lichtverhältnisse mit darüber, wie ein Gesicht im Zuschauerraum ankommt. Aber: Die Arbeit der „Maske„, ist wichtig, damit die Gesichtszüge der Schauspieler hervorgehoben werden und so die Mimik auch von weiter entfernt sitzendem Publikum noch gut erkannt werden kann.

„Es gibt immer wieder neue Aussteller mit neuen Techniken und Materialien, die oft auch die Arbeit leichter machen“, erklärte Chefmaskenbildnerin Annett Boy . Die gelernte Friseurin hat sich mit ihrer Begleiterin die Schminktechnik „Contouring“ zeigen lassen – eine spezielle Grundtechnik, die auch in der Theatermaske angewendet werden kann.

 

Wunden realistisch schminken …

In einem Workshop lernten sie, wie Wunden so realistisch zu schminken sind, dass sie wie echt aussehen. Und auch die Herstellung von Glatzen, die perfekt wirken, waren für die Maskenbildnerinnen sehr interessant.

In Düsseldorf waren echte Profis von Film und Fernsehen bei der Arbeit, von denen die Reckenfelderinnen einiges erfahren und lernen konnten.

Viele Materialien haben die beiden Damen auf der Messe allerdings nicht eingekauft. Denn Theater-Schminke ist teuer. Doch bei einigen Schminkschablonen konnte Annett Boy dann doch nicht widerstehen. „Die können wir gut am Tag der offenen Bühne am 8. Mai einsetzen. Wir haben an diesem Tag immer so viele Kinder, die geschminkt werden möchten, und damit geht es einfach schneller.“

Wie aufwendig die Masken bei den Theaterstücken in diesem Jahr werden, wissen die Maskenbildnerinnen noch nicht so genau. Das hängt, vor allem bei dem Kindermusical „Der kleine Tag“ (Premiere 22.5.), auch von den Kostümen ab, die gerade genäht werden. Bei der Musikkomödie „Toast Hawaii“ (Premiere 4.6.) liegt der Schwerpunkt auf den Frisuren der 50er und 60er Jahre.

Kreativität ist beim Theater nicht nur in der Maske, sonder in vielen Bereichen gefragt.

Quelle: WN.de

Reckenfelder Freilichtbühne: Mit Schwung in den Sommer

Die ersten Vorstellungen der Reckenfelder Freilichtbühne sind bereits ausverkauft, obwohl das Programm eben erst erschienen ist. „Schlager lügen nicht“ sind bei den Besuchern immer noch begehrt.

In der Geschäftsstelle der Münsterländischen Freilichtbühne in Reckenfeld gehen die ersten Vorbestellungen für die diesjährige Sommersaison ein.

 

Kaum waren gut 3500 Spielpläne verschickt, ging es los. „Zwei Vormittagstermine für das Kindermusical „Der kleine Tag“ sind bereits ausverkauft“, freut sich die Geschäftsführerin Petra Niepel. Erstaunlicherweise gehen auch für „Schlager lügen nicht„, das mit seiner dritten Wiederaufnahme (drei Vorstellungen Anfang September) noch einmal im Spielplan steht, Vorbestellungen ein. Ganz offensichtlich wollen viele Zuschauer, die zur Bühne kommen, Spaß und Unterhaltung haben. Da dürfte dann „Toast Hawaii„, also die Vorgeschichte zu „“Schlager lügen nicht„, ebenfalls den Nerv des Publikums treffen. Sicherlich werden viele Zuschauer mit einstimmen, wenn die schönsten Schlager der 50er und 60er Jahre erklingen. Die Schlagerkomödie verspricht, ein rasanter Musik-Spaß zu werden, Frank Meinecke wird wieder Regie führen. Man darf also gespannt sein. Premiere ist am 4. Juni um 20.30 Uhr.

 

Doch das ist längst nicht alles, was die Bühne in Reckenfeld in diesem Sommer zu bieten hat. Nach dem großen Erfolg der Vorjahre gibt es erneut eine „Open-Air-Nacht der Musicals“ unter der Leitung der Musikpädagogin und Sopranistin Svenja Niepel. Sänger und Sängerinnen aus den eigenen Reihen der Freilichtbühne proben bereits für die Aufführungen am 8. und 9. Juli. Sie wollen eine Show mit Tanz und Gesang in glanzvollen Kostümen bieten. Der Vorstand der Bühne hat sich für zwei Aufführungstage entschieden, da die Nachfrage für eine einzige „Open-Air-Nacht der Musicals“ (wie bislang) zu groß war.

Und während die Proben bereits angelaufen sind, ist man auch in der Nähstube, beim Bühnenbau und bei den Bühnentechnikern nicht untätig. Es gibt eben vor und hinter den Kulissen immer etwas zu tun.

Quelle: WN.de

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Kein Winterschlaf an der Freilichtbühne – Aufforstung und Abzugshaube

Von Winterschlaf kann an der Freilichtbühne keine Rede sein. Im Gegenteil: Zuletzt wurde richtig „rangeklotzt“. Vieles von dem, was hinter den Kulissen geleistet wird, sehen die Zuschauer nicht. Es sei denn, sie kommen zum Tag der offenen Bühne, der in diesem Jahr am 8. Mai (Muttertag) stattfindet.

Am Spielerheim wurde zum Treppenhaus, das in die Nähstube führt, eine neue Eingangstür eingebaut. Gegenüber der Halle „27“ in der die Bühnenbauer werkeln, wurden zwei große Container so aufgestellt, dass ein Durchgang entsteht. In einem Container wird Material für den Bühnenbau gelagert. Das Ganze wurde komplett überdacht und mit einer Pflasterung im Durchgangsbereich versehen. Im anderen Container werden während der Sommerspielzeit die Requisiten gelagert. „So müssen die Spieler nicht immer alles von vorne aus der großen Scheune holen“, erklärt Geschäftsführerin Petra Niepel. Die bleibt den ganz großen Bauteilen vorbehalten.

Reparaturen und Aufräumarbeiten sind immer zu erledigen – daher ist man an der Bühne froh, dass man für viele Arbeiten die so genannten „Ein-Euro-Jobber“ hat. Dank deren Mithilfe sind zur nahenden Sommersaison alle Zuschauerbänke saniert und mit einheitlichem Anstrich versehen.

 

Viel Arbeit im Hintergrund

Vieles von dem, was hinter den Kulissen geleistet wird, sehen die Zuschauer nicht. Es sei denn, sie kommen zum Tag der offenen Bühne, der in diesem Jahr am 8. Mai (Muttertag) stattfindet. Der Förderverein hat dazu bereits ein tolles und abwechslungsreiches Rahmenprogramm ausgearbeitet. Eines jedoch wird den Gästen der Freilichtbühne sicherlich sofort ins Auge fallen: Der Grillstand wurde saniert und es wurde eine Rauchabzugshaube eingebaut. Die wird die Arbeit der ehrenamtlichen Würstchengriller sicherlich angenehmer machen. Der Würstchenstand wird von Helfern des Fördervereins betrieben, dieser hat auch die Kosten für diese Sanierung übernommen.

Aktuell wird auf dem Bühnengelände kräftig abgeholzt. Viele Bäume sind durch die letzten großen Stürme bereits gefallen. Es gibt viele Lücken. „Doch wir sind ja eine Waldbühne“ erklärt Petra Niepel „und daher wird jetzt aufgeforstet“. Doch vorher müssen noch viele Bäume der Säge zum Opfer fallen. Dann heißt es ab Herbst: Aufforstung und nachhaltige Pflege des Geländes. 1500 Bäume, viele Birken und Douglasien werden dann neu gepflanzt. Damit ist das Arbeitsprogramm für den nächsten Herbst schon mal vorgegeben.

 

Und noch ein großes Projekt ist vom Tisch: Es musste immer noch die Ausgleichsfläche für den großen Parkplatz geschaffen werden. Das ist inzwischen erledigt. In St. Mauritz hat das Bistum eine Fläche für die Aufforstung zur Verfügung gestellt. 5000 Bäume mussten für das ehemalige Maisfeld, das zum Bühnenparkplatz wurde, gepflanzt werden. Kostenpunkt für die Bühne: gut 9000 Euro.

Diese Summe hätte die Bühne gerne für andere Projekte auf dem eigenen Gelände eingesetzt. Denn Ideen für Neuerungen gibt es reichlich. Doch dazu muss erst einmal wieder Geld angespart werden. Auch deshalb hoffen die an der Bühne ehrenamtlich Tätigen auf einen guten Theatersommer mit vielen Zuschauern.

Quelle: WN.de

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